Oktober 2016

Wer Zick-Zack geht kommt auch ans Ziel

Was soll man machen, wenn man absolut kein Plan hat, was man machen will? Antwort: Ausprobieren. Eins nach dem anderen.

Probieren, probieren und nochmals probieren. Bis man irgendwann dahin kommt, wo es Spaß macht und sich gut anfühlt. Alles theoretische Herumgerätsel bringt gar nichts. Nur durch das praktische Ausprobieren kann man herausfinden, was man wirklich will.

Bloßes Dahindenken reicht einfach nicht. Man kann sich nur zu etwas hin probieren. Das bedeutet, im Zick-Zack zu gehen. Der Weg wird länger. Aber er wird irgendwann auch ans Ziel führen.

Der Fokus entscheidet über das Leben

Letztens sprach mich jemand an und sagte sinngemäß, egal, was er mache, immer komme nur das Schlechte und Negative zu ihm. Er sei verzweifelt und wisse nicht, was er tun könne.

Da fiel mir ein Satz ein: Das, worauf du dich konzentrierst, wird stärker in deinem Leben.

Wenn ich mich im Kopf vermehrt auf negative Dinge konzentriere, dann wird genau das in meinem Leben passieren. Umgekehrt, wenn ich mich auf positive Dinge fokussiere, dann werden diese entsprechend vermehrt in meinem Leben auftreten. Gesetz der Anziehung nennt man das.

Genau das habe ich der Person gesagt und einen ungläubigen Blick geerntet. Ich fragte nach und bekam die Frage gestellt, ob es denn ausreichen würde, sich alles Positive im Leben zu wünschen und käme es von allein?
Nein, ganz so ist es nicht. Dass alleinige Wünschen des guten und schönen Lebens weiterlesen »

Lebe … jetzt … hier … und heute

Der Vater eines Bekannten ist gestorben. Knapp 66 Jahre alt, eigentlich gesund, seit einigen Monaten Rentner. Für ihn sollte eigentlich jetzt noch einmal eine schöne Zeit sein, das hat er sich so vorgestellt. Und nun – gestorben. Von heute auf morgen. Unerwartet.

Ich habe mit meinem Bekannten telefoniert und neben den Beileidsbekundungen auch ein bisschen nachgefragt. Und da hörte ich so einige Sätze, die mich nachdenken ließen.

Ich hörte Sätze, wie: Mein Vater hat sein Leben lang gearbeitet, Arbeit war alles für ihn. Familie kam erst danach weiterlesen »

Die drei Optionen für alle Situationen im Leben

Vor kurzem erzählte mir ein Mann, dass er auf Arbeit von seinen Kollegen immer wegen seiner Kleidung und seines Lebensstils aufgezogen wird (er ist Veganer, trägt Öko-Klamotten und fährt ein altes Damenfahrrad).

Er sagte, es störe ihn, dass ihn seine Kollegen nicht in Ruhe lassen und er habe es ihnen auch bereits gesagt, aber sie hören nicht auf.

Nun weiß er nicht, was er tun soll.

Verfahrene Situation. Mich stört, wie mich andere Menschen behandeln, ich sage es ihnen aber denen ist es egal. Was tun?

Da fielen mir die drei Optionen ein, die jedem Menschen in jeder Situation im Leben als Entscheidungshilfe zur Verfügung stehen: weiterlesen »

Von Wunderpillen und Glauben

Ab und zu schaue ich mal Werbung im Fernsehen an. Und da fiel mir doch auf, dass immer wieder wundersame Pillen angeboten werden. Die sollen Fett absorbieren und uns so zu einem schlankeren Körper verhelfen (wir dürfen natürlich lustig weiter essen).

Und dann gibt es allerlei weitere Wunderpillen, die mich über Nacht von all meinen Schmerzen befreien.

Aha, echt interessant. Die Werbung ist teilweise so flach, dass ich mich wirklich frage ob es Menschen gibt, die das alles glauben? Ja, es muss solche Menschen geben, die das glauben und auch noch kaufen, sonst würde es ja keine Werbung dafür geben.

Und da bin ich beim Punkt. Manche Menschen glauben einfach alles, was sie in der Werbung vorgesetzt bekommen. Das kann dann noch so unglaubwürdig klingen. Die Hoffnung, weiterlesen »

Kalenderblatt 32. Woche 2016

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.

Gotthold Ephraim Lessing (1729 bis 1781),
deutscher Dichter

Ziele richtig festlegen

Ein Ziel zu haben scheint (über-)lebensnotwendig für Menschen zu sein. Besonders junge Menschen malen sich aus, wie sie gern leben möchten und setzen sich Ziele. Ob sie diese erreichen oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. Was braucht es, um seine selbst gesteckten Ziele zu erreichen?

Ziele ändern sich. Jeder Mensch entwickelt sich im Laufe seines Lebens weiter und so entwickeln sich auch Sichtweisen und Ziele weiter. Ist ein Ziel erreicht, heißt es, eine Entscheidung zu treffen. Stehenbleiben und sich auf dem Erreichten ausruhen oder sich ein neues Ziel suchen und darauf hinarbeiten.

Nicht selten kommt es vor, dass der Alltag die Ziele überrollt. Der harte Job mit geringem Einkommen, die Kündigung, die Familie. Die Ziele geraten ins Hintertreffen, werden aufgegeben oder bleiben nie erreichbare Zukunftsvision, von der sich maximal noch träumen lässt. Doch das muss nicht sein. weiterlesen »

Aufschieberitis

Letztens habe ich irgendwo gelesen, dass etwa 70 Prozent der Studierenden dazu neigen, das Lernen auf morgen zu vertagen, und dann auf übermorgen usw. usf. Unangenehme Dinge werden gerne vor sich her geschoben.

Hm, ist es schlimm, wenn ich das, was ich gerade nicht erledigen will, verschiebe? Ich denke nicht, dass das zwangsläufig schlimm ist. Wenn ich zum Beispiel für eine Prüfung lerne, keine Lust mehr habe und stattdessen meine Fenster putze, was ich sonst auch nicht gern tue, dann habe ich auf diese Weise etwas erledigt, dass ich sonst als lästig empfinde. weiterlesen »

10 Monate Theaterprojekt „selbst&los“

Ein (Selbst-)Erfahrungsbericht

Das Theaterprojekt "selbst&los" (Foto: Sven Lehmann)

Das Theaterprojekt „selbst&los“
(Foto: Sven Lehmann)

Viele Menschen spielen in ihrer Freizeit Theater. Aus Spaß, aus Lust, sich zu präsentieren, um mit Gleichgesinnten Zeit zu verbringen. Die Motive sind vielfältig. Theater spielen kann auch ein Mittel sein, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Diese Erfahrung habe ich mit dem Theaterprojekt „selbst&los“ der Leipziger Selbsthilfe gemacht.

Im Juli 2015 erhielt in eine E-Mail mit der Ankündigung, dass für ein Theaterprojekt der Leipziger Selbsthilfe Mitspieler gesucht werden. Das klang interessant und ich ging zum ersten Treffen. Grundlage des Projektes war ein Kurztext, der sich mit dem Thema der Suche nach dem Platz im Leben beschäftigte.

Das erste Treffen drehte sich um organisatorische Fragen und vor allem um die Frage, woher kommt das Geld für das Projekt. Dann passierte einige Wochen nichts und im September 2015 war es dann soweit weiterlesen »

Positives Denken (allein) bringt nichts

Ich habe im Internet einen Beitrag gelesen, in dem die Autorin schrieb, dass sie Nach jahrelanger Forschungsarbeit zum Thema positives Denken zu dem Schluss kommt, dass alleiniges Tagträumen und positives Denken nicht nur nicht besonders hilfreich ist, sondern sich sogar hinderlich auf das Erreichen der Ziele auswirken kann.

Glückwunsch für dieses brandneue Ergebnis jahrelanger Forschungsarbeit. Hätte sie mich mal angerufen, das hätte ich ihr in zehn Sekunden sagen können. weiterlesen »

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