September 2016

Von Wunderpillen und Glauben

Ab und zu schaue ich mal Werbung im Fernsehen an. Und da fiel mir doch auf, dass immer wieder wundersame Pillen angeboten werden. Die sollen Fett absorbieren und uns so zu einem schlankeren Körper verhelfen (wir dürfen natürlich lustig weiter essen).

Und dann gibt es allerlei weitere Wunderpillen, die mich über Nacht von all meinen Schmerzen befreien.

Aha, echt interessant. Die Werbung ist teilweise so flach, dass ich mich wirklich frage ob es Menschen gibt, die das alles glauben? Ja, es muss solche Menschen geben, die das glauben und auch noch kaufen, sonst würde es ja keine Werbung dafür geben.

Und da bin ich beim Punkt. Manche Menschen glauben einfach alles, was sie in der Werbung vorgesetzt bekommen. Das kann dann noch so unglaubwürdig klingen. Die Hoffnung, weiterlesen »

Kalenderblatt 32. Woche 2016

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.

Gotthold Ephraim Lessing (1729 bis 1781),
deutscher Dichter

Ziele richtig festlegen

Ein Ziel zu haben scheint (über-)lebensnotwendig für Menschen zu sein. Besonders junge Menschen malen sich aus, wie sie gern leben möchten und setzen sich Ziele. Ob sie diese erreichen oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. Was braucht es, um seine selbst gesteckten Ziele zu erreichen?

Ziele ändern sich. Jeder Mensch entwickelt sich im Laufe seines Lebens weiter und so entwickeln sich auch Sichtweisen und Ziele weiter. Ist ein Ziel erreicht, heißt es, eine Entscheidung zu treffen. Stehenbleiben und sich auf dem Erreichten ausruhen oder sich ein neues Ziel suchen und darauf hinarbeiten.

Nicht selten kommt es vor, dass der Alltag die Ziele überrollt. Der harte Job mit geringem Einkommen, die Kündigung, die Familie. Die Ziele geraten ins Hintertreffen, werden aufgegeben oder bleiben nie erreichbare Zukunftsvision, von der sich maximal noch träumen lässt. Doch das muss nicht sein. weiterlesen »

Aufschieberitis

Letztens habe ich irgendwo gelesen, dass etwa 70 Prozent der Studierenden dazu neigen, das Lernen auf morgen zu vertagen, und dann auf übermorgen usw. usf. Unangenehme Dinge werden gerne vor sich her geschoben.

Hm, ist es schlimm, wenn ich das, was ich gerade nicht erledigen will, verschiebe? Ich denke nicht, dass das zwangsläufig schlimm ist. Wenn ich zum Beispiel für eine Prüfung lerne, keine Lust mehr habe und stattdessen meine Fenster putze, was ich sonst auch nicht gern tue, dann habe ich auf diese Weise etwas erledigt, dass ich sonst als lästig empfinde. weiterlesen »

10 Monate Theaterprojekt „selbst&los“

Ein (Selbst-)Erfahrungsbericht

Das Theaterprojekt "selbst&los" (Foto: Sven Lehmann)

Das Theaterprojekt „selbst&los“
(Foto: Sven Lehmann)

Viele Menschen spielen in ihrer Freizeit Theater. Aus Spaß, aus Lust, sich zu präsentieren, um mit Gleichgesinnten Zeit zu verbringen. Die Motive sind vielfältig. Theater spielen kann auch ein Mittel sein, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Diese Erfahrung habe ich mit dem Theaterprojekt „selbst&los“ der Leipziger Selbsthilfe gemacht.

Im Juli 2015 erhielt in eine E-Mail mit der Ankündigung, dass für ein Theaterprojekt der Leipziger Selbsthilfe Mitspieler gesucht werden. Das klang interessant und ich ging zum ersten Treffen. Grundlage des Projektes war ein Kurztext, der sich mit dem Thema der Suche nach dem Platz im Leben beschäftigte.

Das erste Treffen drehte sich um organisatorische Fragen und vor allem um die Frage, woher kommt das Geld für das Projekt. Dann passierte einige Wochen nichts und im September 2015 war es dann soweit weiterlesen »

Positives Denken (allein) bringt nichts

Ich habe im Internet einen Beitrag gelesen, in dem die Autorin schrieb, dass sie Nach jahrelanger Forschungsarbeit zum Thema positives Denken zu dem Schluss kommt, dass alleiniges Tagträumen und positives Denken nicht nur nicht besonders hilfreich ist, sondern sich sogar hinderlich auf das Erreichen der Ziele auswirken kann.

Glückwunsch für dieses brandneue Ergebnis jahrelanger Forschungsarbeit. Hätte sie mich mal angerufen, das hätte ich ihr in zehn Sekunden sagen können. weiterlesen »

Erfolgreich Visualisieren

Wahrscheinlich alle Menschen haben eine Vorstellung von ihrem idealen Leben.

Doch nicht selten fühlen sich diese Visualisierungen für viele Menschen nicht gut an. Sie denken, ihre Vorstellungen wären nicht gut genug und wahrscheinlich auch nicht zu erreichen.

Erfolgreich Visualisieren heißt:

  1. Vorstellungen sollten sich immer gut anfühlen. Wer seine Vorstellungen selber nicht gut findet, dem werden sie nicht viel bringen.
  2. weiterlesen »

Kein Ziel – kein Plan – keine Zukunft?

Fühlen Sie sich in diesem Moment genau so? Ziellos, planlos, lustlos und ohne eine Aussicht auf eine glückliche und erfüllte Zukunft?

Das lässt sich ändern – einfach starten und los!

Ohne Start, keine Reise und ohne Reise, kein Ziel.

Laotse sagte: „Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt“

Und in diesem Sinne hier drei Fragen, über die Sie heute mal nachdenken können:

  • Was will ich überhaupt?
  • Wie könnte die Reise dorthin aussehen?
  • Welchen klitzekleinen Schritt kann ich heute machen, um meine Reise zu starten?

Thema des Monats Mai 2016: ERFOLG & GLÜCK

Die drei tanzenden Schweine von Sausedlitz

Erfolgreich sein – glücklich sein. Auf der Sonnenseite des Lebens stehen, alles haben, was man sich wünscht. Keine Sorgen, keine Nöte. Anders herum gesagt: Wer nicht alles hat, wer nicht bekommt, was er sich wünscht, ist erfolglos und unglücklich? So ist es sicher nicht. Und damit öffnet sich ein Widerspruch – der Widerspruch zwischen dem gesellschaftlich verstandenen Erfolg und Glück und dem persönlichen Verständnis von Erfolg und Glück.

Was ist Erfolg? Was ist Glück? Zuerst sind es zwei Begriffe, die im individuellen Wertesystem jedes Menschen vorkommen, auf seine ganz persönliche Weise. Es sind auch Begriffe der Soziologie, der Psychologie, der Ökonomie, der Religion, die ihr Ende in der allgemeingesellschaftlichen Vorstellung von Erfolg und Glück finden. Erfolg und Glück sind nicht vergesellschaftungsfähig. Sie sind und bleiben individuell.

Die Glücksforschung ist zu der Erkenntnis gelangt, dass Menschen nach Glück streben und dass dieses oberste Ziel des Menschen mehr als bloße Einkommenserzielung ist. Einfacher gesagt, glücklich sind wir, wenn wir uns gut fühlen, und wen wir uns schlecht fühlen, so bedeutet das Elend oder Not.

Blicklicht-Leben beschäftigt sich im Monat Mai 2016 mit den Begriffen Erfolg und Glück. Freuen Sie sich auf interessante Beiträge zu diesem Thema. weiterlesen »

Kalenderblatt 19. Woche 2016

Das Ziel weicht ständig vor uns zurück.
Genugtuung liegt im Einsatz,
nicht im Erreichen.
Ganzer Einsatz ist ganzer Erfolg.

Mahatma Gandhi (1869 bis 1948),
indischer Politiker

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