Mai 2017

Akzeptieren, annehmen oder zulassen?

Die deutsche Sprache hat so ihre Tücken, vor allem auch dadurch, weil sie mit Fremdworten gespickt ist.

Ich schreibe öfters, man soll Dinge und Situationen annehmen, weil sie in dem Moment, wo sie passieren, nicht zu ändern sind. Ich sage auch manchmal, man soll Dinge, die einem nicht passen, nicht akzeptieren. Annehmen ja – akzeptieren nein? Sind annehmen und akzeptieren zwei verschiedenen Dinge.

Was macht man, wenn man in der deutschen Sprache nicht weiter weiß? Man schaut in den Duden. Und das habe ich getan:

Akzeptanz kommt vom lateinischen „accipere“ und das heißt so viel, wie „für gutheißen“, „annehmen“, „billigen“. Das zugehörige Verb akzeptieren wird verstanden als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein. weiterlesen »

Wie wichtig ist das Lebensalter?

Mit 20 Jahren denken wohl die wenigsten ans Alter und ans Sterben, mit 30 auch noch nicht. Mit 40 wird’s schon anders, denn da ist die 50 in der Nähe. Und dann ist sie da … die 50 … mehr als die Hälfte ist rum. Mit 60 schaut man sehnsüchtig auf die Rente und mit 70 fangen manche Leute schon an, ihr Leben zu sortieren, ihr Begräbnis zu organisieren und ihren Nachlass zu ordnen.

Was ist das Leben und was sagt das Alter aus?

Wer weiß schon, wie alt er wird und vor allem wie gesund er dann noch ist? Das weiß niemand und das ist auch gut so. Denn genau dieser Umstand, dass wir die Länge unseres Lebens nicht wissen und nicht planen können sollte uns dazu bringen, jeden Tag intensiv zu leben und zu genießen. Morgen kann es vorbei sein – egal, wie alt ich gerade bin. weiterlesen »

Lebe … JETZT!

Wie kurz ist doch so ein Leben? Mit 18 scheint noch viel Zeit vor einem zu liegen, mit 40 hat man die Hälfte rum, mit 60 ist der Herbst erreicht und wer es gesund bis 80 schafft, der kann sich schon glücklich schätzen.

Das Leben geht schnell vorbei, rasend schnell. Das Alter ist dabei gar nicht das Problem. Das Problem (kann sein), dass das Leben so schnell vorbei geht und wir es gar nicht bewusst wahrnehmen. Manche Menschen leben am Leben vorbei. Sie tun Dinge, auf die sie eigentlich gar keine Lust haben. Sie geben sich mit Menschen ab, die ihnen nicht gut tun. Und sie verlagern ihr Glück in die Zukunft, in eine ferne, ungewisse Zukunft.

Und genau das ist der Knackpunkt. Wer Glück und Zufriedenheit in die Zukunft verlagert, wird wohl niemals wirklich glücklich und zufrieden sein. weiterlesen »

Schnell entscheiden oder ausreichend nachdenken?

Ja was soll man denn nun machen? Entscheidungen schnell treffen oder gründlich nachdenken, bevor man entscheidet?

Beides ist gut … jedes zu seiner Zeit.

Ich kann noch so lange nachdenken, ich werde niemals durch nachdenken die Zukunft voraussehen können.

Ich kann eine Entscheidung sofort treffen, ich kann sie jedoch nie wieder rückgängig machen.

Genau das ist das Spannungsfeld, in dem man sich mit der Frage: „Schnell entscheiden oder gründlich nachdenken?“ bewegt.

Stehe ich z.B. im Supermarkt, ist es sinnlos, eine Stunde darüber nachzudenken, ob ich nun die Butter im roten Papier kaufe oder die Butter im blauen Papier. Was brauche ich zum Butterkauf? Informationen. Was unterscheidet die rote von der blauen Butter und welche kommt meinen Erwartungen oder Wünschen an nähesten. Fertig gedacht – und kaufen.

Wenn ich mir ein Haus kaufen oder bauen will, ist es sehr sinnvoll, weiterlesen »

Meine 10 Regeln für ein unglückliches Leben

Heute ist Jahrestag – vier Jahre Tag „X“ (was Tag X ist, können Sie hier nachlesen).

Ich habe anlässlich dieses großartigen Jubiläums gründlich nachgedacht und meine ganz persönlichen 10 Regeln für ein unglückliches Leben erstellt (Befolgen auf eigene Gefahr):

  1. Mach immer nur das, was andere von dir erwarten und stell dich und deine Bedürfnisse hinten an.
  2. Halt deinen Mund und versuch immer, es allen recht zu machen und ja niemandem auf die Füße zu treten.
  3. Probier nie etwas Neues aus, denn dadurch könntest du ja Fehler machen und hinfallen.
  4. weiterlesen »

Kalenderblatt 28. Woche 2016

Pessimisten sind Leute,
die mit einer Sonnenbrille
in die Zukunft schauen.

Heinz Erhardt (1909 bis 1979),
deutscher Schauspieler und Komiker

Kein Ziel – kein Plan – keine Zukunft?

Fühlen Sie sich in diesem Moment genau so? Ziellos, planlos, lustlos und ohne eine Aussicht auf eine glückliche und erfüllte Zukunft?

Das lässt sich ändern – einfach starten und los!

Ohne Start, keine Reise und ohne Reise, kein Ziel.

Laotse sagte: „Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt“

Und in diesem Sinne hier drei Fragen, über die Sie heute mal nachdenken können:

  • Was will ich überhaupt?
  • Wie könnte die Reise dorthin aussehen?
  • Welchen klitzekleinen Schritt kann ich heute machen, um meine Reise zu starten?

Kalenderblatt 23. Woche 2016

Ich denke niemals an die Zukunft.
Sie kommt früh genug.

Albert Einstein (1879 bis 1955),
deutscher Physiker

Wie geht man mit Angst um?

Die Erfahrung zeigt: Der Körperzustand verändert sich, wenn ein Mensch vor etwas Angst hat. Die Schultern spannen sich an, die Atmung wird flach und die Gedanken kreisen ständig um die Angst.

Im Gegensatz dazu, wenn der Körper im Normalzustand ist:

  • Der Körper ist entspannt,
  • Man fühlt sich fest geerdet auf dem Boden,
  • Die Atmung ist tief und im Bauch,
  • Die Gedanken sind im Hier und Jetzt und nicht in der Zukunft,

Was bringen diese Erfahrungswerte?

Sobald ein Mensch in eine Angstsituation kommt sollte er versuchen, bewusst in den Normalzustand zurückzukehren. Er sollte sich bewusst

  • körperlich entspannen und
  • geistig wieder ins Hier und kommen.

Die Angst gedanklich durch Glaubenssätze weiterlesen »

Motivation und Motivation

Zwei Wege

Es gibt zwei Arten von Motivation – die Schmerz-Motivation und die Inspirations-Motivation. Bei der Schmerz-Motivation will der Mensch weg von etwas, bei der Inspirations-Motivation will der Mensch hin zu etwas.

Welche Art der Motivation ist die bessere?

Die Inspirations-Motivation ist zukunfts- und ressourcenorientiert. Die Schmerz-Motivation schaut zurück auf das, was war. Bei der Inspirations-Motivation weiß ich, wohin ich will, aber weiß ich, woher ich komme? Bei der Schmerz-Motivation weiß ich, was ich nicht mehr will, aber weiß ich, was ich stattdessen will? weiterlesen »

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