November 2018

Sinnvolle Beschäftigung

Menschen brauchen eine Aufgabe. Etwas, womit sie sich beschäftigen können. Der eine braucht Beschäftigung für die Hände, der Andere für den Geist. Mancher beschäftigt sich mit Dingen nur für sich selbst. Andere tun Dinge, mit denen sie anderen Freude machen oder sie teilhaben lassen. Egal was deine Lieblingsbeschäftigung ist – sie muss dich glücklich, entspannt und fröhlich machen. Alles andere ist Zwang und Frust.

Gute Entscheidung? Schlechte Entscheidung?

Letztens habe ich folgendes gelesen: „Ich finde es immer wieder interessant, wie gut wir Menschen darin sind, schlechte Entscheidungen zu treffen. Und hier beziehe ich mich selbst vollkommen mit ein. Denn ich habe auch schon viele Entscheidungen getroffen, die sich als suboptimal herausgestellt haben.“

Soweit das Zitat.
Erstens: der Autor widerspricht sich selbst. Er schreibt von schlechten Entscheidungen, die sich als suboptimal herausgestellt haben – hinterher. In dem Moment, als die Entscheidung getroffen wurde, war sie optimal oder schien es zu sein.

Zweitens: Blödsinn – es gibt keine guten oder schlechten Entscheidungen. Es gibt nur Entscheidungen. Menschen treffen sie aus der Situation heraus mit den Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen.

Und genau dort liegt das Problem: Menschen treffen Entscheidungen in Situationen der Angst, der Verzweiflung, der Not. Und sie entscheiden sich für Lösungen, die sie weiterlesen »

Mach Dein Ding

Letztens habe ich nachgedacht. Es gibt zwei Arten der Motivation. Die Schmerz-Motivation und die Inspirations-Motivation. Bei der Schmerz-Motivation willst man unbedingt weg von etwas, bei der Inspirations-Motivation will man hin zu etwas.

Wie war das eigentlich bei dir damals, als ich mich selbstständig gemacht habe? Welche Art der Motivation hatte ich? Es war definitiv die Schmerz-Motivation. Ich wollte unbedingt weg von allem.

Ich wollte weg davon, weiterlesen »

Wann hat der Mensch eine Wahl?

Menschen brauchen Freiheit und Mitbestimmung. Ohne fühlen wir uns unwohl. In der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) gibt es einen schönen Gedanken:

  • Wenn du nur eine Wahlmöglichkeit zur Auswahl hast, ist es Zwang.
  • Wenn du zwei Wahlmöglichkeiten hast, bist du in einem Dilemma.
  • Ab drei Wahlmöglichkeiten, da fängt die Freiheit an.

Ein Bereich, in dem manchen Menschen die Bedeutung dieser Idee aus dem NLP täglich spüren, ist der Beruf. Denn viele Menschen stecken in ihrem Beruf fest und fühlen sich gefangen. Weil sie keine Alternativen zu ihrer jetzigen beruflichen Situation sehen. Sie sehen nur den Zwang, sie fühlen sich gezwungen zur Arbeit zu gehen. Keine Alternative. weiterlesen »

Ordnung – die gesunde Mitte finden

Ordnung im Außen – Ordnung im Inneren. Doch was ist, wenn Ordnung zum Zwang wird?

Übertriebene Ordnung lässt nicht auf Klarheit schließen, sondern eher auf Unflexibilität und manchmal sogar auf Zwanghaftigkeit. Bei der Ordnung ist es wie bei vielen Dingen im Leben – die Dosis macht es. Zu wenig ist Mist, zu viel ist auch Mist.

Im richtigen Maß ist Ordnung gut. Die gesunde Mitte – ein gesunder, klarheitsförderlicher, flexibler und zwangloser Ordnungsfimmel. Ein Ordnungsfimmel, der das Leben besser und dich glücklich macht.

Frei sein oder glauben, frei zu sein

Wenn ich so durch die Straßen von Leipzig laufe, beobachte ich gern andere Menschen. Manche sehen echt schräg aus. Und ja, mit manchem Aussehen hab ich auch so meine Probleme. Eines fällt mir aber immer wieder auf: manche Menschen konstruieren sich ihre Persönlichkeit und nennen das dann persönliche Freiheit.

Was meine ich damit? Vor dem Hauptbahnhof in Leipzig sitzt regelmäßig eine Gruppe junger Menschen, mit Hund (meist ohne Leine), krasse Frisur, bunt gefärbt, Leder-Nieten-Jacke, zerrissene Jeans und – wichtigstes Accessoire, Pappbecher zum Betteln in der Hand. Kurz gesagt: Punks. Mit all den Einstellungen und Sichtweisen, die ein Punk eben so hat.

Ich beurteile das nicht (auch wenn es mich zugegeben stört, dass die Punks den Eingang zum Bahnhof blockieren). Von mir aus kann jeder machen, was er will weiterlesen »

Push The Button

Die roten Knöpfe im Leben

Quelle:www.pixabay.deJeder Mensch hat ihn tief in sich – den roten Knopf. Manche wissen, dass sie ihn haben, andere nicht. Aber immer funktioniert er gleichermaßen. Wenn er gedrückt wird, tickt der Mensch völlig aus. Das rationale Denken wird binnen kürzester Zeit heruntergefahren und von da an regieren nur noch die Emotionen. Und das geht meistens nicht besonders gut aus für die betroffene Person.

Wovon ich rede? Von roten Knöpfen. Von (Kindheits-)Komplexen, Glaubenssätzen oder Werten. Einmal gedrückt verfällt die Person in eine emotionale Überreaktion und der Verstand wird ausgeschaltet.

Ein roter Knopf liegt dort, wo ein anderer versucht, von mir etwas zu erzwingen. Hat er damit den tiefsten emotionalen Punkt in mir erwischt, gehen die Rollläden runter und dann folgt die Reaktion heraus aus unseren Urinstinkten – Angriff, Flucht oder Totstellen. weiterlesen »

Der Wert gesellschaftlicher Wertesysteme

Unsere Gesellschaft ist voll von Wertesystemen, die das Zusammenleben der Menschen regeln sollen.

Religionsgemeinschaften, Parteien, Vereinigungen aller Art haben ihre Wertesysteme, nach denen sie arbeiten und dadurch existieren können. Sie transportieren diese Wertesysteme in die Gesellschaft, werben für sie und können sogar soweit einwirken, dass ihre Systeme als allgemeingültig anerkannt werden.

Wie wertvoll sind diese gesellschaftlichen Wertesysteme für den einzelnen Menschen?

Jeder Mensch hat sein individuelles Wertesystem, das aus Erfahrungen und Erlebnissen im Laufe des Lebens entsteht und sich ständig wandelt. Dem gegenüber stehen Wertesysteme von Gruppen, die oft Verhaltensregeln aufstellen weiterlesen »

Antriebslosigkeit – keine Lust zu gar nichts?

Antriebslosigkeit ist das Resultat des Antriebs zu fremden Zielen. (Andreas Tenzer)

Morgens hast du keine Lust zum Aufstehen. Aber man muss doch. Du schleppst dich müde ins Büro. Aber man muss doch. Alles fällt dir schwer, kein Antrieb, kein Sinn. Aber einer muss es ja machen. Abends kommst du nach Hause und fällst nur noch auf die Couch vor den Fernseher. Was soll man auch sonst machen?

In diesem (bedauernswerten) Zustand befinden sich unzählige Menschen. Sie schleppen sich durchs Leben, Tag für Tag. Kein Ziel, kein Sinn, keine Energie. Bis zu dem Tag, an dem der Sensenmann anklopft und sagt: „Na da wollen wir mal“. Und da fällt diesen Menschen wieder ein, sie haben ja gar nicht gelebt. Zu spät.

Wer keinen Antrieb mehr hat, der lebt nicht mehr. Er vegetiert. Antrieb ist der Motor des Lebens. Manchmal stottert der Motor, dann braucht er einen Energieschub, um wieder ins Laufen zu kommen.

Wie du deinen stotternden Motor des Antriebs wieder ins Laufen bringst, zeige ich dir anhand einiger einfacher Tricks. weiterlesen »

Wer etwas „Müssen“ muss sollte überlegen, ob er das „Müssen“ wirklich will

Was müssen Menschen nicht alles. Sie müssen zur Arbeit und danach müssen sie noch einkaufen. Sie müssen mal schnell in die Apotheke um danach zum nächsten Termin eilen zu müssen. Und am Sonntag müssen sie mal wieder die Oma besuchen.

Müssen, müssen, müssen … Das ganze Leben ist ein Muss. Oder nicht?

Etwas tun müssen bedeutet, unter Zwang und Druck zu stehen. Es gibt nur zwei Dinge, die Menschen müssen, wogegen sie nichts tun können: Sterben und Schlafen. Sterben müssen wir, ob wir wollen oder nicht. Schlafen müssen wir. Wer versucht, wach zu bleiben, kann das vielleicht zwei, drei Tage durchhalten. Aber dann fordert der Körper sein Recht und der Mensch schläft ein – ob er will, oder nicht.

Mehr als Sterben und Schlafen müssen wir Menschen nicht. weiterlesen »

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