(Lebens-)Ziele

Tipp zum Neuen Jahr – wie Ziele erreichen funktioniert

Klassischer Fehler zum neuen Jahr: Viele Menschen nehmen sich viele Dinge vor, halten ihre „guten Vorsätze“ zwei Wochen lang durch und fallen dann reihenweise wieder in ihre alten Verhaltensmuster zurück.

Woran liegt das? Wie kriegt man es in diesem Jahr endlich einmal hin, die Dinge umzusetzen, die man sich vorgenommen hat?

Zunächst einmal zum „guten Vorsatz“. Die Psychologen bezeichnen als Vorsatz eine Absicht, in einer bestimmten Situation ein bestimmtes Verhalten auszuführen. Oder anders gesagt: „Wenn die Situation X eintritt, werde ich Verhalten Y ausführen!“. Im Idealfall besteht der Vorsatz aus einer Spezifikation von Ort, Zeit, Art und Weise der Handlung.

Wenn X eintritt werde ich mich Y verhalten – das kann nicht funktionieren. Das Verb zu Vorsatz ist vorsetzen. Ich setze mir etwas vor bzw. ich setze etwas vor mich. Und was mache ich dann damit? Ich schau es mir an. Was soll dabei passieren?

Besser, als der Vorsatz ist die Zielintention, also eine Absicht, ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen bzw. ein bestimmtes Verhalten auszuführen. Eine Zielintention hat die Formel „Ich will Z erreichen!“.

Aha. „Ich will“ anstatt „Ich werde“ – das klingt viel, besser. Also, weg mit den guten Vorsätzen und hin zum klar definierten Willens-Ziel.

Manche Menschen glauben oder hoffen, dass sich ein Problem schon irgendwie von alleine löst, wenn sie nur stark genug daran glauben. Dazu ein kleiner Tipp: Das klappt nicht. Es spielt dabei keine Rolle, wie stark ich mich geistig anstrenge … glauben und hoffen allein bringt nichts. Ich muss etwas dafür tun. Ohne die nötige und anhaltende Aktion wird sich gar nichts verändern.

Kommen manche Menschen dann doch mal in Aktion, kratzen sie meistens nur an der Oberfläche rum. Sie betreiben reine Symptom-Behandlung, anstatt die Wurzel des Problems anzupacken.

Nicht wenige Menschen wollen im neuen Jahr endlich abnehmen. Und dann bestellen sie sich die neueste Brigitte-Spargel-Holunder-Diät oder die noch wirksameren Anti-Fett-Pro-Depri-Pillen im Fernsehen. Wow! Am ersten Tag fühlt sich das prima an, man verliert sogar etwas an Gewicht, alles super. Und nach zehn Tagen? Kompletter Rückfall in alte Verhaltensmuster. Fressattacken bis die Hose platzt. Und schuld daran ist natürlich die Wunderpille oder FRau Brigitte. Und eigentlich hat man ja schon vorher gewusst, dass das alles nichts bringt. Warum tut man es dann?

Eine Veränderung im Leben ist nur dann dauerhaft und erfolgreich, wenn ich die Wurzel des Übels kenne. Wie wird man dick? Klar, durch zu viel Essen. Doch was steckt dahinter, dass ich zu viel esse? Genau das gilt es, herauszufinden. Wie kann man ohne Pillen abnehmen? Weniger essen und mehr Sport treiben. Doch was, wenn ich genau das nicht schaffe? Was steckt dahinter?

Ursachenforschung für ein Verhalten ist nicht immer lustig, denn man muss sich unweigerlich mit sich selbst, seinem Leben und seinen Verhaltensweise auseinander setzen. Das macht nicht immer Spaß ist aber extrem lehrreich. Was treibt übergewichtige Menschen immer wieder zum Kühlschrank? Ein niedriges Selbstbewusstsein, fehlende Selbstliebe, unerfüllte Träume und Wünsche? Negative Emotionen gegenüber sich selbst werden durch ein sehr kurzes Fress-Glücks-Gefühl kompensiert … mit fatalen Folgen für die Figur und die Gesundheit.

Dieses Lebens-Flucht-Verhalten zu erkennen, sich den Ursachen zu stellen und geliebte Angewohnheiten abzustellen kostet Energie. Aber genau so viel und noch mehr Energie kann ich aus diesem Prozess schöpfen. Nämlich dann, wenn ich ein klar definiertes Ziel habe, eine Vision von meinem künftigen, besseren Leben.

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