Mediation

Alle Jahre wieder … der gleiche Stress

Weihnachten steht vor der Tür. Nur noch wenige Wochen und dann ist es da, das Fest der Familie und der Besinnlichkeit. Es wird geplant, organisiert, eingekauft, eingepackt. Schließlich soll es in diesem Jahr perfekt werden, gemütlich, besinnlich und vor allem – ohne Stress. Ein guter Vorsatz. Doch wird er erfüllt werden?

Wer will es nicht, das perfekte, harmonische Weihnachtsfest. Alles soll klappen, reibungslos ablaufen. Alles wird minutiös durchgeplant. Wann kommt der Braten auf den Tisch, wann ist Bescherung, wann der Spaziergang oder Gang in die Kirche. Und bei aller Planerei gerät schnell eines in Vergessenheit – der eigentliche Sinn des Weihnachtsfestes. Und wie groß ist erst die Enttäuschung, wenn dann doch nicht alles so klappt, wie geplant. Wenn der Zeitplan aus dem Ruder läuft, ist der Stress vorprogrammiert. Es wird hektisch, planlos, laut. Und dann ist der Krach vorprogrammiert. Und aus dem schönsten Fest des Jahres wird schnell eine bittere Enttäuschung.

Wie kann man dem entgegen wirken? Nun zuerst dadurch, weniger zu planen, den Tag nicht voll zu packen und sich und der Familie Zeit zu geben.

Was aber, wen die Vorstellungen des perfekten Weihnachtsfestes innerhalb der Familie auseinander triften? Sich einigen, klar. Aber das ist oft leichter gesagt, als getan. Man muss Kompromisse finden, zurückstecken, Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse des Anderen aufbringen.

Mediation kann helfen, das Fest zu retten

Die Einigungsversuche im Vorfeld des Weihnachtsfestes scheitern oft am Unverständnis für die Positionen und Bedürfnisse des Partners. Aus dieser scheinbaren Sackgasse kann eine Mediation heraushelfen. In einer Mediation erklären beide Partner ihren Standpunkt, ihre Bedürfnisse, ihre Vorstellungen vom perfekten Fest. Das Aufbringen gegenseitigen Verständnisses wird leichter, wenn man erfährt, welche Gefühle, Gedanken und Erlebnisse hinter den Bedürfnissen des Anderen stecken.
Wie das Fest gestaltet werden soll, wo man welchen Tag verbringt, was wirklich wichtig ist und was nicht, lässt sich dann gemeinsam herausfinden. Am Ende der Weihnachts-Mediation steht dann der Kompromiss. Dieser ermöglicht es allen Beteiligten, ihren Teil zum perfekten Fest beizutragen, sich selbst mit seinen Bedürfnissen wieder zu finden. Und dann steht dem harmonischen Familienfest nichts mehr im Weg.

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Autor: Mirko Seidel am 25. Nov 2014 09:52, Rubrik: Mediation, Stress, Texte & Gedanken, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL

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