Persönlichkeitsentwicklung

Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre …

Vor kurzem in einem Gespräch: „Wenn ich von meinen Eltern anders erzogen worden wäre, dann hätte ich es heute sicherlich viel leichter. Wenn meine Eltern mal für mich da gewesen und nicht immer nur mit sich selbst beschäftigt gewesen wären, dann hätte ich es sicher auch zu etwas gebracht. Und wenn sie mir nur mehr Selbstbewusstsein mitgegeben hätten.“

Gut, okay. Kann man so sehen. Muss man aber nicht. Ist auch nicht gut, es so zu sehen. Denn was sagt das schöne deutsche Sprichwort:

„Wenn der Hund nicht geschissen hätte, hätte er den Hasen erwischt“.

Hat er aber nicht. Weil er eben sein Geschäft verrichtet hat, während der Hase vorbeihoppelte. Hund hungrig, Hase lebt. Ende der Geschichte. Was nützt es, sich hinterher darüber aufzuregen?

Es ist völlig egal, wie sehr sich Menschen wünschen, Dinge wären anders gelaufen. Sie werden niemals anders kommen, denn sie sind vorbei. Geschichte, nicht mehr korrigierbar. Egal was Menschen tun, sie können die Vergangenheit nicht ändern.

  • Die Kindheit war, wie die Kindheit war.
  • Die Eltern waren, wie sie eben waren.
  • Das bisherige Leben war, wie es war.

Es ist nicht zu ändern. Aber etwas anderes lässt sich ändern. Die Gegenwart und damit die Zukunft gestalten.
Erster Schritt: akzeptieren, was geschehen ist und bestenfalls sich damit versöhnen.
Zweiter Schritt: Loslassen, was war, alles belastende wegwerfen und den Kopf frei machen.
Dritter Schritt: Was ist jetzt, in diesem Moment wichtig, um meine Situation zu verändern? Anpacken …

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