Januar 2019

Ausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ in Leipzig

Neues Rathaus Leipzig

Neues Rathaus Leipzig

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2019 lädt die Stadt Leipzig zur Eröffnung der in diesem Rahmen gezeigten Ausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) am 27.01.2019, 12:30 Uhr in das Neue Rathaus Leipzig ein.

Die Ausstellung kann in der Zeit vom 21.1. bis 05.02.2019 im Neuen Rathaus Leipzig, Untere Wandelhalle, besucht werden.

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Kalenderblatt 4. Woche 2019

Warum sollen wir uns alle nach der selben Mode kleiden? Der Frost malt mir nie dieselben Eisblumen zweimal an mein Fenster.

Lydia Maria Child (1802 bis 1880),
US-amerikanische Schrifstellerin

Dafür oder dagegen?

Letztens habe ich eine Dokumentation über das Jahr 1968 gesehen. Studentenproteste in Westdeutschland gegen den Staat, gegen die Kirche, gegen das Establishment.

Dagegen, dagegen, dagegen … Die Studenten waren auch für etwas – für freie Liebe. Mir drängte sich allerdings der Eindruck auf, sie haben Liebe mit Sex verwechselt.

Aber immerhin, es hat sich etwas getan in der verstaubten Nachkriegsgesellschaft Westdeutschlands. Und immerhin waren die Studenten auch für etwas – für Liebe. weiterlesen »

Höfliche Hartnäckigkeit hilft

Das ist die 3-H-Regel: Höfliche Hartnäckigkeit hilft. Das habe ich kurz vor Weihnachten erlebt. Ich ging an einem Geschäft vorbei. Vor dem Laden stand ein Kleiderständer mit preisreduzierten Waren. Ich interessierte mich für eine Weste und betrat den Laden.

Sofort kam eine Verkäuferin auf mich zu, fragte mich, was ich suche und erkannte sofort: ich suche ein neues Weihnachtsoutfit. Das suchte ich zwar nicht, aber gut. Sie führte mich gleich zu Oberhemden, suchte ein – wie sie meinet – für mich passendes Hemd heraus und legte die von mir avisierte Weste darauf. „Probieren Sie doch mal an.“ Sah sehr gut aus. „Und nun noch die passende Hose dazu. „Welche Größe haben Sie?“ wurde ich gefragt. Als ob Männer das wüssten. „Warten Sie.“ Sie griff weiterlesen »

Kalenderblatt 3. Woche 2019

Nur wer im Wohlstand lebt,
schimpft auf ihn.

Ludwig Erhard (1897 bis 1977),
deutscher Politiker

Lügen ist Stress

Oder: Wer lügt braucht ein gutes Gedächtnis

Hier und da mal eine Notlüge. Oder auch mal eine richtig fette Lüge. Hat wohl jeder schon einmal gemacht. Was ist das Schwere am Lügen? Man muss eine Lüge ständig aufrechterhalten. Und man muss sich immer sehr genau erinnern, was man gesagt hat. An die wahre Geschichte muss erinnert man sich immer wieder, ohne Nachzudenken. Das Lügengebilde haben wir nicht real erlebt, es ist also in uns nicht automatisch abgespeichert.

Schon, wenn ich mich als jemand ausgebe, der ich nicht bin, lüge ich. Wenn ich sein will, wie andere, und mich verleugne, lüge ich mich zuerst selbst an. Das hat etwas mit fehlendem Selbstwertgefühl zu tun.

Dieses Lügengebäude weiterlesen »

Wohlstand

Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft. Doch was bedeutet Wohlstand? Bei solchen Fragen schaue ich gern in das Grimmsche Wörterbuch. Dort wird Wohlstand mit Wohlfahrt gleichgesetzt.

Auf Menschen und menschliche Verhältnisse bezogen, deuten die Brüder Grimm Wohlstand als Glück, „wenn es uns nach Wunsch und Willen geht. Wohlstand ist die Anwesenheit aller zur äußeren Glückseligkeit und Ruhe notwendigen Umstände.“

Wohlstand wird gedeutet als Wohlergehen, besonders von einem Gemeinwesen. „Ein geizbesessener Mensch nimmer nichts von wegen gemeinen Wohlstands darstellen.“

Schon die Brüder Grimm erkennen die Einengung des Begriffs für weiterlesen »

Entdecke das Besondere im Normalen

Wir alle haben fast täglich Begegnungen mit Menschen, mit vertrauten Personen, mit unbekannten Personen. Oft sind es nur kurze Begegnungen – ein kurzes Gespräch, sachlich nüchtern. Und dann gibt es die Begegnungen, die eigentlich „ganz normal“ sein sollten und sich dann doch als etwas Besonderes entpuppen.

Da kommt es plötzlich zu einem tiefer gehenden Austausch, man entdeckt Gemeinsamkeiten oder lernt eine ganz andere Seite seines Gegenübers kennen.

Offen sein und zulassen heißen hier die Stichwörter. Die Augen und Ohren aufmachen, offen sein für neue Möglichkeiten und voll und ganz zulassen, was passiert. Und plötzlich wird das Leben ein Stück reicher.

Probieren geht über studieren

Das sagt das Sprichwort. Und wie bei jedem Sprichwort, ist auch etwas dran. Du kannst tausend Bücher lesen, tausend Seminare und Workshops besuchen – wenn du es nicht ausprobierst, wirst du nie erfahren, wie es sich anfühlt, wie es dein Leben verändert, ob es etwas für dich ist oder nicht.

Versuch macht klug – sagt ein anderes Sprichwort. Wenn du etwas versuchst und es klappt nicht, dann hast du daraus mehr gelernt, als aus tausend Büchern.

Wer Scheitern nicht als Niederlage betrachtet, sondern als Chance, kann viele wichtige Erkenntnisse für sein Leben daraus gewinnen.

Es lebe der Selbst-Führer

Du weißt, was dir wirklich wichtig ist im Leben? Du sagst Nein zu den Dingen, die dir nicht wichtig sind im Leben? Du kennst deine Prioritäten und konzentrierst dich darauf?

Du gehst deinen eigenen Weg? Du verlässt die einfachen, bequemen und gewohnten Pfade? Du trennst dich von den Dingen und Personen, die nicht in dein Leben passen? Du kennst deine Kräfte und deine Ressourcen und gehst sparsam und verantwortungsvoll mit ihnen um? Du kennst deine Ziele und deine Bedürfnisse und verfolgst sie, auch gegen Widerstand?

Wenn du alle Fragen mit Ja beantworten kannst, herzlichen Glückwunsch. Denn dann hast du es geschafft, zum Selbst-Führer deines Lebens.

©2019 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
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