Mai 2019

Wenn alles zu viel ist, dann füge noch etwas hinzu

Manche Menschen haben einen so vollen Tagesablauf, dass ihnen kaum Zeit für sich selbst oder für das bleibt, was ihnen Spaß macht. Wenn es dir auch so geht, wenn du merkst, dein Tag müsste eigentlich 25 Stunden haben und wenn dir wichtige Dinge fehlen, dann füge genau diese Dinge dazu.

Klingt widersprüchlich? Auf den ersten Blick ja. Du kannst es natürlich auch anders herum machen. Du lässt etwas weg. Dann hast du automatisch mehr Zeit für die Dinge, die dir fehlen.

Nur leider sind wir Menschen so gestrickt, dass wir an dem hängen bleiben, weiterlesen »

Kalenderblatt 22. Woche 2019

Faulheit: der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit.

Immanuel Kant (1724 bis 1804), deutscher Philosoph

Kalenderblatt 21. Woche 2019

Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.

Albert Einstein (1879 bis 1955),
deutscher Physiker

Du denkst du machts Fehler?

Fehler machen wir alle – denken wir zumindest. Wir machen keine Fehler, wir treffen Entscheidungen. Die stellen sich dann als optimal oder nicht optimal dar.

Man kann auch beim Wort Fehler bleiben. Entscheidend ist nicht, wie ich es nenne, entscheidend ist, was ich daraus mache.

Geisel ich mich oder lerne ich aus meinen Fehlern? Ersteres ist besser:

  • Welchen Anteil habe ich an meinem Fehler?
  • Was hat gepasst, was hätte ich anders machen können/müssen?
  • Was brauche ich, damit es beim nächsten Mal besser läuft?
  • Was genau mache ich anders?
  • Welches Ergebnis will ich erzielen?

Durch diese Fragen lernt man, wird klüger und die Fehler werden weniger.

Wenn sich jeder um sein eigens Glück kümmert …

… müssten dann nicht alle glücklich sein?

Gute Frage. Eigentlich müsste es so sein – jeder kümmert sich um sein Glück und alle sind glücklich. Was ist Glück, was brauche ich, um glücklich zu sein? Diese Frage kann jeder nur für sich beantworten.

Ich denke, zum Glück ist kein Ding, dass ich nur für mich allein machen kann. Wer glücklich ist, der will sein Glück auch teilen oder zumindest es mitteilen. Zum glücklich sein braucht es oft auch noch andere Menschen. Und glücklich macht auch, wenn ich andere glücklich sehe oder an deren Glück mitwirken kann. weiterlesen »

Kalenderblatt 20. Woche 2019

Die Schwester des Glücks ist das Leid.
Wer es verleugnet, verdrängt oder betäubt, der betäubt auch sein Glück.
Nur wer lernt, Leid zu besiegen, macht sich wirklich frei von negativen Gefühlen – findet dauerhaft zu innerer Zufriedenheit.

Dalai Lama (*1935, eigentlich Tenzin Gyatso),
geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter

Was eine Stadt mit Selbstbewusstsein zu tun hat

Die Innenstadt von Leipzig

Letztens stand ich auf dem Cityhochhaus in Leipzig und habe mir meine Stadt von oben angeschaut. Ein toller Blick über das Zentrum, die Vorstädte, den Auwald, Stadion, Zoo …

Und da kam mir in den Sinn, dass eine Stadt viel zu tun hat mit unserem Selbstbewusstsein. Vor tausend Jahren gab es diese Stadt nicht. Da gab es nur eine kleine Siedlung mit ein paar Häuser im Sumpf der Flüsse. Dann kamen immer mehr Menschen, die Siedlung wuchs, aber sie war immer noch recht klein, die Häuser schlicht. Die Menschen haben gearbeitet, Handel betrieben, so kam Geld in die Siedlung. Und eines schönen Tages wurde die Siedlung zur Stadt. Eine Mauer wurde gebaut, eine Kirche und die Häuser wurden größer.

Das ging viele Jahrhunderte ganz gut, die Stadt wurde prächtig, doch eines weiterlesen »

Unzufriedenheit positiv nutzen

Unzufriedenheit wird meist als etwas Negatives angesehen. Aber sie ist dann noch nicht ganz so schlecht, wie ihr Ruf.

Man muss erst einmal unterscheiden zwischen Unzufriedenheit und Meckern. Meckern ist negativ, weil oft keine Aktivität folgt. Unzufriedenheit deckt Mängel auf und wenn dann eine Aktion folgt, die die Mängel beseitigen hilft, dann ist Unzufriedenheit sehr positiv.

Hass ist das Dümmste, was es gibt

Quelle: pixabay.de

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Alles Positive hat ein negatives Pendant. Das Pendant zu Liebe ist Hass. Hass scheint etwas zu sein, was wir Menschen in und tragen. Er bricht aus, wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen. Doch Hass macht blind und engt das Blickfeld auf einen schmalen Korridor ein. Hass erzeugt nur eins – Hass.

Ich betreibe auch die Internetseite architektur-blicklicht.de. Und da lese ich doch folgenden Kommentar: weiterlesen »

Kalenderblatt 19. Woche 2019

Wahrlich, keiner ist weise,
der nicht das Dunkel kennt.

Hermann Hesse (1877 bis 1962),
deutscher Dichter, Schriftsteller und Maler

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