Juni 2019

Die Sonntagsaufgabe

Wann hast du zum letzten Mal über deine Ziele nachgedacht oder sie aufgeschrieben? Lange her? Na dann nutze doch einfach mal wieder den Sonntag, um genau das zu tun – schreibe deine Ziele auf.

Aufschreiben ist wichtig, denn nur so wird dir klar, was wirklich wichtig für dich ist. Ziele ändern sich. Sie entwickeln sich, so wie sich jeder Mensch entwickelt.

Ziele werden erreicht. Dann entstehen neue Ziele, Wünsche, Sehnsüchte. Neue Ziele brauchen einen zeitlichen Rahmen, eine Vision.

Viel Spaß beim Aufschreiben deiner Ziele.

Die Bettlerin und das Geschenk

Gestern saß ich auf einer Bank in der Fußgängerzone in Leipzig. Neben mir auf dem Boden saß eine Bettlerin mit einem Pappschild auf den Knien. Darauf die Aufschrift: Ich habe Hunger, bitte Hilfe.

Eine Frau näherte sich, überreichte der Bettlerin ein in Alufolie eingepacktes Päckchen und sagte sinn gemäß: Jesus liebt dich, er hilft Dir. Du kannst immer zu Jesus beten. Dann entfernte sie sich.

Die Bettlerin stand auf, schaute sich unschlüssig um. Schließlich ging sie ein paar Schritte zur Seite, schaute in das Päckchen mit der Alufolie. Ich konnte erkennen, dass darin ein Viertel belegtes Fladenbrot war. Die Bettlerin schaute immer noch unschlüssig, wickelte die Alufolie wieder um das Brot und entfernte sich. weiterlesen »

Entscheidungen brauchen Raum

Wer schnell entscheidet, kann schnell bereuen. Das ist sicher nicht immer so, aber oft passt uns das, was wir schnell entschieden haben, hinterher oft nicht. Im Kaufrausch viel Geld ausgegeben und dann auf den Sachen sitzen bleiben.

Wer zu schnell zu viel will, stolpert, fällt und bekommt oft am Ende nichts. Es ist gut, Ziele zu haben und etwas zu wollen. Es ist aber genauso gut, Entscheidungen Raum zu geben – im wahrsten Sinn des Wortes. Es muss sich anfühlen, als hätte ich unendlich viel Raum zur Verfügung, um alle Facetten der Entscheidungen zu durchdenken, abzuwägen und weiterlesen »

Kalenderblatt 26. Woche 2019

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter.

Zarko Petan (1929 bis 2014),
jugoslawisch-slowenischer Schriftsteller

Unsere Bedürfnisse sind unser Antrieb

Alles, was wir tun, tun wir, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Alles, ausnahmslos. Das Sinnvolle, wie das Sinnlose. Hinter allem steckt ein Bedürfnis. Wie bewusst ist uns das?

Manchmal ist es uns bewusst, wenn wir wissen, welche unsere Bedürfnisse sind. Wenn wir uns wegen Unordnung aufregen oder streiten, dann streckt dahinter unser Bedürfnis nach Ordnung und Klarheit. Wenn wir aber nicht wissen, welches Bedürfnis hinter unseren Handlungen steckt, dann kann das, was wir tun, schnell zur Qual werden. weiterlesen »

Was du nicht liebst, das liebt dich auch nicht

Liebe ist die Grundlage für Erfolg, Glück und Zufriedenheit. Wo die Liebe fehlt, dort wird alles schwer, unangenehm und zur Last. Nicht selten folgen Resignation, Wut und Aggression.

Wer sich selbst nicht liebt, der wird auch nicht geliebt. Wer Dinge und Umstände nicht liebt, der macht sich das Leben schwer. Wer sich selbst hasst und beleidigt, der wird beleidigt und gehasst.

Was du an dir und in deinem Leben nicht ändern kannst, das akzeptiere. Noch besser, lerne die Dinge zu mögen und zu lieben.

Wie erkenne ich, welche meine Werte sind?

Jeder Mensch hat sein eigenes Wertesystem. Doch nicht jeder Mensch weiß, welches seine Werte sind. Zu wissen, welche unsere Werte sind ist wichtig, um zu erkennen, mit wem wir uns umgeben, was wir tun und was wir besser lassen.

Es gibt eine einfache Methode herauszufinden, welche unsere Werte sind. Immer, wenn wir uns über irgendetwas aufregen, wenn wir meckern, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit einer unserer Werte verletzt worden. Und genau in diesem Moment ist es gut sich selbst die Frage zu stellen: „Was genau stört mich hier gerade, über was genau rege ich mich gerade auf? Welche Sache, die mir wichtig ist – also welcher Wert – wird gerade verletzt?“

Wer sich diese Fragen stellt und nach einer Antwort sucht, dem nützt auch das eigene Meckern um voran zu kommen.

Kalenderblatt 25. Woche 2019

Raffiniert ist der Herrgott,
aber boshaft ist er nicht.


Albert Einstein (1879 bis 1955),
deutscher Physiker und Nobelpreisträger

Konzentriere dich auf das, was dir wichtig ist und du wirst Erfolg haben

Letztens erhielt ich einen Anruf von einer Zeitung. Man wolle mit mir zusammenarbeiten und meine Webseite optimieren. Da stutzte ich das erste Mal. Ist es nicht Hauptgeschäft einer Zeitung, Zeitungen zu verkaufen? Wieso Weboptimierung?

Ich habe das Gespräch schnell beendet, denn ich hatte weder Lust auf das Gespräch noch sehe ich die Notwendigkeit einer Optimierung meiner Webseite.

Drei Schlüsse ziehe ich aus dem Erlebnis: weiterlesen »

Wenn du Profi sein willst …

… dann tu die Dinge konzentriert und mit Hingabe

Immer wieder kommt es vor, dass ich auf Menschen treffe, die das, was sie tun, nicht mit Konzentration und Hingabe machen. Dann kommt es oft zu Fehlern, Hektik und Frust.

Letzte Woche wollte ich auf dem Stadtfest in Leipzig Langos essen. Also an den Stand und auf das Schild mit den Angeboten geschaut. Sieben verschiedene Sorten mit Nummer und noch ein Angebot auf einem Schild auf dem Tresen ohne Nummer. In der sehr kleinen Imbissbude standen fünf junge Menschen. Eine junge Frau nahm Bestellungen entgegen und kassierte, die andere junge Frau stellte die Speisen zusammen, zwei waren im Hintergrund beschäftigt und der fünfte junge Mann stand rum und laberte. Alle laberten darüber, wie Langos nun ausgesprochen wird. Nach jedem Kunden wurde erst mal gelabert, der nächste Kunde musste warten, bis seine Bestellung aufgenommen wurde. weiterlesen »

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