Juli 2019

Kalenderblatt 31. Woche 2019

Wer sagt: hier herrscht Freiheit,
der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.

Erich Fried (1921 bis 1988),
Österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist

Kalenderblatt 30. Woche 2019

Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muss oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.

Kurt Tucholsky (1890 bis 1935),
deutscher Journalist und Schriftsteller

Selbstkontrolle

Die vielleicht wichtigste Eigenschaft, wenn du etwas im Leben erreichen willst, ist Selbstkontrolle. Selbstkontrolle ist die Fähigkeit, die inneren Impulse in Form von Gedanken und Emotionen kontrollieren zu können.

Wer das nicht kann, wer sich von seinen Impulsen leiten lässt, wird zum Sklaven seiner Gedanken und Gefühle.

Gedanken und Gefühle kommen und gehen, unbewusst und kaum beeinflussbar, unterbewusst.

Wer in den entscheidenden Momenten in der Lage ist, weiterlesen »

Kalenderblatt 29. Woche 2019

Ein Widerstand um jeden Preis ist das Sinnloseste, was es geben kann.

Friedrich Dürrenmatt (1921 bis 1990),
Schweizer Schriftsteller

Ehrgeiz

Ehrgeiz, gern auch als Ambition bezeichnet, ist das im Charakter eines Menschen verankerte Streben nach persönlichen Zielen, wie z.B. wie Leistung, Erfolg, Anerkennung, Einfluss, Führung, Wissen oder Macht. Im Gegensatz zu Engagement ist Ehrgeiz aber eher auf den eigenen Nutzen gerichtet, als auf selbstlose Ziele. Nicht zu verwechseln ist Ehrgeiz mit Besitzstreben, denn Ehrgeiz ist nicht direkt auf materielle Vorteile gerichtet.

Das Wort Ehrgeiz setzt sich zusammen aus den althochdeutschen Worten êre für Ehre und gite für Gier. Seit dem 19. Jahrhundert wird dem Begriff des ungesunden Ehrgeizes der gesunde Ehrgeiz gegenübergestellt. Was gesund und was ungesund ist, ist eher nicht definiert.

Gesunder Ehrgeiz ist weiterlesen »

Optimismus

Optimismus kommt aus dem lateinischen und heißt „das Beste“. Nicht ungefähr das Beste oder annähernd das Beste, sondern einfach nur „Das Beste.

Wer eine optimistische Lebensauffassung hat, betrachtetet die Welt oder eine Sache von der besten Seite – zuversichtlich, lebensbejahend und heiter. Alles was ist und alles was kommt wird positiv gesehen bzw. erwartet.

Der 1646 in Leipzig geborene Gottfried Wilhelm Leibniz meinte, dass Gott in seiner Allmacht und Güte nur „die beste aller möglichen Welten“ geschaffen habe, auch wenn man sie nicht gut nennen kann. Voltaire widersprach ihm, angesichts des Erlebens des Erdbebens von Lissabon 1755. Philosophisch betrachtet ist die Welt die beste aller möglichen Welten, in der alles gut und vernünftig ist oder sich zum Besseren entwickelt.

Philosophie hin und her – Optimisten machen sich keine Sorgen. weiterlesen »

Nachdenken über die Zukunft

Es kann sinnvoll sein, über die Zukunft nachzudenken, und gleichzeitig ist es auch irgendwie sinnlos. Niemand kann die Zukunft voraussagen, niemand hat die berühmte Glaskugel. Also, wozu über Dinge nachdenken, die man gar nicht wissen kann?

Es kann sinnvoll sein, über Dinge nachzudenken, die sich langfristig auf unser Leben auswirken. Manche Dinge brauchen Zeit, ehe sie verwirklicht sind. Und deshalb kann es sinnvoll sein darüber nachzudenken, was in zwei Jahren, fünf Jahren zehn Jahren ist, wie das Leben sein soll.

Wer erfolgreich sein will, braucht weiterlesen »

Kalenderblatt 28. Woche 2019

Die schlimmsten Fehler werden gemacht in der Absicht, einen begangenen Fehler wieder gut zu machen.

Jean Paul (1763 bis 1825), deutscher Schriftsteller

Ich sag dir mal, was wichtig ist

Achtung, aufgepasst, jetzt kommt der ultimative Tipp für dich. Ich sage dir jetzt, was für dich in deinem Leben das absolut Wichtigste ist. Lies genau und mach das, was ich dir sage, dann klappts mit Erfolg und Glück.

Bäm, reingefallen. Ich kann dir gar nicht sagen, was für dich in deinem Leben wichtig ist. Das kannst du nur selbst herausfinden.

Also, höre auf niemanden, der dir sagen will, was für dich wichtig ist. Das weiß nämlich keiner. Niemand. Kein Experte, kein Politiker, weiterlesen »

Du bist etwas Besonderes

Es gab mal eine Werbung für Bonbons, da wurde Kindern gesagt, sie seien etwas ganz Besonderes, weil sie das Bonbon lutschen. Ein Bonbon zu lutschen macht einen noch nicht zu einem besonderen Menschen. Und doch sind wir etwas Besonderes, jeder von uns.

Manche Menschen drehen das Besondere an ihnen aber um ins Negative. Keiner versteht sie, keiner kennt und versteht ihre Gefühle, niemand weiß, wie es in ihnen aussieht.

Wir sind etwas Besonderes, jeder von uns. Doch alles, was wir denken, fühlen, fühlen und denken viele andere Menschen auch. Da sind wir dann wieder Teil der großen Masse. weiterlesen »

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