Oktober 2019

Wertschätze deine Schwächen

Es ist gut, seine Stärken zu kennen. Es ist auch gut, seine Schwächen zu kennen. Denn unsere Schwächen zeigen uns unser Entwicklungspotenzial und sie machen uns menschlich.

Jeder Mensch hat Stärken, jeder Mensch hat Schwächen. Unsere Stärken nutzen wir, um im Leben voran zu kommen und unsere Träume zu erfüllen. Unsere Schwächen leugnen wir gern, verharmlosen sie oder resignieren.

Dabei liegt gerade in unseren Schwächen unser größtes Potenzial. Was wir (vermeintlich) nicht können, was weiterlesen »

Kalenderblatt 44. Woche 2019

Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht,
um zu sehen,
werdet ihr sie brauchen,
um zu weinen.

Jean Paul Sartre (1905 bis 1980),
französischer Publizist, Schriftsteller und Philosoph

Erkenntnis zu Stimmungen

Die besten Erlebnisse sind diejenigen, auf die ich vorher keine Lust hatte. Deshalb: Überwinde dich, spring über deinen Schatten – müde, lustlos, antriebslos? Egal – leg los.

Schaff dir materielle Freiheit

Wir leben in einer Gesellschaft materiellen Überflusses. Wer was hat, ist was – je größer, lauter, schneller, glitzernder, desto besser. Diese Spirale des materiellen Besitzen-Wollens dreht sich schneller und schneller und schneller und setzt uns mehr und mehr unter Druck. Noch mehr haben wollen bedeutet noch mehr Geld verdienen zu müssen, noch mehr arbeiten müssen …. Bis zum Punkt, an dem die Spirale zu Ende ist und der Absturz kommt.

Warte nicht, bis der Absturz kommt. Und wenn du schon kurz davor bist, dann mach folgendes: Schau dir Dinge an, die du in einem Schrank aufbewahrst. Was hast du schon wie lange nicht mehr benutzt? Was hebst du auf, weil du es irgendwann mal bekommen aber nie angesehen oder verwendet hast? Was davon brauchst du wirklich? Was ist wirklich wichtig, weil es dein Leben besser oder einfacher macht oder weiterlesen »

Verlässlichkeit

Viele Menschen schätzen Verlässlichkeit. Dinge laufen immer gleich ab, keine Überraschungen, Erwartungen werden automatisch erfüllt. Dinge laufen immer so ab, wie wir sie kennen. Das gibt uns Menschen ein Gefühl von Sicherheit.

Wenn Verlässlichkeit fehlt, kommen wir aus dem Tritt, werden unsicher, ungeduldig, fühlen uns vernachlässigt, nicht verstanden. Missverständnisse und Ärger sind die Folgen.

Andere Menschen sind nicht dazu da. Meine Erwartungen zu erfüllen und mir mit meiner gewünschten Verlässlichkeit ein sicheres Leben zu bieten. Umgekehrt muss ich das für andere Menschen auch nicht tun. Wie entkommt man diesem Dilemma, weiterlesen »

Geplant planlos zum Ziel

Mach einen Plan für dein Leben – und vergiss ihn gleich wieder. Denn erstens kommt alles anders, als man zweitens denkt.

Pläne haben ihre Berechtigung. Sie helfen, Dinge zu durchdenken, Risiken und Möglichkeiten abzuwägen, sie geben Orientierung und lassen uns unser Ziel immer vor Augen erscheinen.

Doch krall dich nicht fest an deinem Plan – deine Leben und deine Umwelt halten sich nicht an deine Pläne. Pläne sind gut, wenn sie der Realität entsprechen. Sie sind schlecht, wenn sie als Dogmen verstanden werden. Eine gewisse Planlosigkeit ist immer gut, um ans Ziel zu kommen.

Happy Birthday to me

Quelle: www.pixabay.de

Heute habe ich Geburtstag – danke für die Glückwünsche. Heute ist der Tag, an dem ich mich selbst beglückwünsche. Für alles, was ich getan und nicht getan habe, für alles, was ich erlebt und nicht erlebt habe, für alles, was ich durchlebt und nicht durchlebt habe.

Alles, was mir in meinem bisherigen Leben widerfahren ist, hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Das Positive und das nicht so Schöne. Gerade das nicht so Schöne war dafür verantwortlich, dass ich mich verändert und entwickelt habe. Und so wurde aus manch Unschönem etwas Neues, sehr Schönes.

Jedes Erlebnis, jeder Mensch, weiterlesen »

Dankbarkeit und Demut

Zwei Dinge vermisse ich in unserer Gesellschaft immer wieder und immer mehr – Dankbarkeit und Demut. Dankbarkeit für das, was wir haben. Demut bei dem, was wir fordern.

Wir leben in Wohlstand und Frieden – jedenfalls die meisten von uns. Oft sehen wir nur das, was nicht funktioniert, was fehlt, was schlecht ist. Das Gute, Erreichte, Funktionierende nehmen wir nur allzu oft als gegeben hin. Alles, was wir heute haben, haben nicht wir erschaffen, es ist das Ergebnis der Arbeit, des Denkens und der Entbehrungen vergangener Generationen. Wir genießen die Früchte, weiterlesen »

Kalenderblatt 43. Woche 2019

Schreib Kränkungen in den Staub,
Wohltaten in den Marmor.

Benjamin Franklin (1706 bis 1790),
US-amerikanischer Schrifsteller, Erfinder und Staatsmann

Hilf dir selbst, dann kannst du anderen helfen

Anderen Menschen zu helfen, ist eine feine Sache. Wir empfinden Glück, wenn wir anderen helfen konnten. Manchmal fühlen wir uns aber auch unglücklich. Dann ist es an der Zeit, sich einige Fragen zu stellen.

  1. Geht es mir gut, bin ich in der Verfassung, anderen Menschen zu helfen? Oder ist es für mich besser, mich um mich selbst zu kümmern?
  2. Kannte ich mich in dem Bereich, in dem ich geholfen habe, überhaupt aus?
  3. Habe ich geholfen, weil ich es wollte, oder weil es von mir erwartet wurde?
  4. Habe ich mit dem Herzen geholfen oder nur mit dem Verstand?
  5. Was hat es mir gebracht, zu helfen?

Finde Antworten auf diese Fragen und trau dich, auch mal, nein zu sagen.

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