Aktuell

Kritik und Respekt

Sagte jemand zu mir: „Ich nehme nur Kritik an von Menschen, vor denen ich Respekt habe“.

Ich fragte: „Welche Menschen sind das, vor denen du Respekt hast“?

Antwort: „Das sind Menschen, die in ihrem Leben etwas erreicht haben“.

Meine Antwort: „Woran machst du fest, dass ein Mensch in seinem Leben etwas erreicht hat“?

Seine Antwort: „Na, wenn eben etwas da ist, guter Beruf, gutes Einkommen, Besitz“.

Meine Reaktion: „Also hast du vor allen Menschen, die nach deiner Auffassung weiterlesen »

Kalenderblatt 43. Woche 2018

Sorgen ertrinken
Nicht in Alkohol.
Sie können schwimmen.

Heinz Rühmann (1902 bis 1994),
deutscher Schauspieler

STOPP – im Leben wie auf der Straße

Fahren wir mit dem Auto, begegnen uns öfters Stoppschilder. Wir halten an (die meisten Autofahrer) halten inne, schauen uns um und wenn wir sicher sind, dass wir freie Fahrt haben, fahren wir weiter. Und im Leben?

Im Leben gibt es leider keine sichtbaren Stoppschilder. Wir rasen oft durch unser Leben bis zur Erschöpfung. Nur nicht anhalten, keine Pause machen, immer weiter und weiter und weiter. Bis das Leben und zum Stopp zwingt, z.B. durch ein Burnout.

Wir müssen uns unsere eigenen Stoppschilder in unser Leben einbauen. Anhalten, innehalten, nachdenken, weiterlesen »

Mach dein Ding … und sch… auf Ratschläge

Letztens las ich: Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann, und tadle an andern keine Fehler, die du selbst begehst!

Wie oft und gern tun wir genau das? Wir befehlen und tadeln und können es doch selbst nicht besser.

Gern geben wir anderen Ratschläge, ohne sie selbst zu befolgen.

Im Grunde ist jeder Befehl ein Ausdruck eines Wunsches, den sich der Befehlende selbst nicht erfüllen kann. Und dann sollen es eben andere machen.

Gelabert ist schnell, selbst gemacht dauert länger und ist mitunter anstrengend.

Vergiss all die „gut gemeinten“ Ratschläge. Im Ratschlag weiterlesen »

Selbstbewusstsein heißt …

Selbstbewusstsein heißt, sich seiner Fähigkeiten und Stärken bewusst zu sein. Selbstbewusstsein heißt, von sich selbst überzeugt zu sein, ohne sich zu überschätzen. Selbstbewusstsein heißt auch, Mut zu haben Dinge anzupacken, die ich noch nicht kann.

Wer über sich selbst hinauswachsen will, braucht dieses tiefe, unerschütterliche Vertrauen in seine eigenen Stärken und in die Fähigkeit, alles erreichen zu können, was attraktiv und erstrebenswert erscheint.

Was ich mir nicht zutraue, werde ich auch nie anpacken. Chancen werden so vergeben. Nicht alles, was ich anpacke, wird mir auch gelingen. Das ist kein Scheitern, das eröffnet neue Perspektiven und Möglichkeiten.

Wer an sich glaubt, sagt „Ja“ und nutzt alle Möglichkeiten. Und jede neue Möglichkeit bedeutet Wachstum und Entwicklung. „Was ich noch nicht kann, kann ich lernen“ lautet der Leitsatz selbstbewusster Menschen.

Kalenderblatt 42. Woche 2018

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter.
Der Mensch beherrscht die Natur,
bevor er gelernt hat,
sich selbst zu beherrschen.

Albert Schweitzer (1875 bis 1965),
deutscher Arzt, Philosoph und Theologe

Manchmal muss es eben sein

Menschen müssen Dinge tun, auf sie wir gerade gar keine Lust haben. Dinge, die uns sinnlos erscheinen. Das gehört wohl zum Leben dazu. Wir müssen sie tun, weil sie zu unseren Pflichten gehören.

Diese Dinge zu erledigen kostet uns Energie. Es gibt ein paar Tricks, um es sich etwas einfacher machen, diese Dinge zu erledigen.

  1. Mach dir einen Plan. Lege genau fest, was du wann machts und wie viel du machst. Schritt für Schritt.
  2. Sieh das Positive in den ungeliebten Dingen und konzentriere dich darauf.
  3. Denke daran, wie es ist, wenn die ungeliebten Dinge endlich erledigt sind.
  4. Mach ein Spiel daraus, die Dinge zu erledigen, dann kann es sogar Spaß machen.

„Let’s Talk“ – Info und Austausch von Depressionsselbsthilfegruppen

Das Leipziger Bündnis gegen Depression lädt am 17. Oktober 2018 um 17:30 Uhr in den Theaterladen in der Hinrichsenstraße 35, 04105 Leipzig ein zu einem Vortrag zur psychotherapeutischen Versorgung. Die Referentin, Nadine Mahnecke-Windhövel (M.A.), ist Fachreferentin für Koordination Länderarbeit der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer. Die Teilnahme ist kostenfrei und auch Kurzentschlossene sind ohne Anmeldung herzlich willkommen.

Du MUSST dir dein Ziel vorstellen können

Letztens habe ich in einem Blog folgendes gelesen:

    „Du musst dir das Erreichen deines Ziels nur klar und bildhaft genug vorstellen, so als ob du es schon erreicht hättest. Das kannst du in Erfolgsratgebern oft lesen. Leider deuten die Ergebnisse psychologischer Experimente darauf hin, dass diese Vorstellungen unsere Motivation kaputt machen. Also die Motivation, etwas für unsere Ziele zu tun. Es fühlt sich gut an und macht uns zufrieden, uns unsere erreichten Ziele vorzustellen. Dabei ist gerade unsere Unzufriedenheit die Triebkraft hinter unseren Erfolgen. Stell dir also nicht vor, wie du dein Ziel erreicht hast. Stell dir lieber vor, wie du etwas für dein Ziel tust. Stell dir vor, wie du die Schwierigkeiten und Hindernisse überwindest. Stell dir vor, wie du es trotz Unlust und trotz Frustration tust. Dann erreichst du deine Ziele eher. Realismus schlägt Wunschdenken eben jeden Tag.“

Das sehe ich völlig anders. Zunächst verstehe ich nicht, wie positive, schöne Vorstellungen unsere Motivation weiterlesen »

Kalenderblatt 41. Woche 2018

Je planmäßiger die Menschen vorgehen,
desto wirksamer vermag sie der Zufall treffen.

Friedrich Dürrenmatt (1921 bis 1990)
Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Autor

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