Aktuell

Zum Internationalen Frauentag

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

So steht es in Artikel 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Der Staat wird verpflichtet. Auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken. Die Realität sieht anders aus. Auch in Deutschland gibt es im Jahr 2019 keine Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Frauen bekommen weniger Geld für gleiche Arbeit, sie werden benachteiligt bei der Vergabe von Jobs, ihnen wird der Zugang oder Wiedereinstieg ins Arbeitsleben erschwert, wenn sie ein Kind bekommen.

All das müsste der deutsche Staat beseitigen, wenn er sich an die Buchstaben des Grundgesetzes halten würde. Seit Jahren wabern Diskussionen durchs Land um gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, Frauenquoten und Zugang zum Arbeitsmarkt. Passiert ist wenig.

Der Staat hat die Möglichkeit, per Gesetz und weiterlesen »

Was wäre, wenn …

Sicher hat jeder Mensch ab und zu diese Gedankenspiele im Kopf: Was wäre wenn …? Dieses Gedankenkreisen kann auch ganz nützlich sein, immer dann, wenn in meinem leben etwas nicht so läuft, wie ich es gern hätte. Was wäre, wenn alles anders wäre?

Nützlich sind die Gedankenspiele, wenn sie zu einem Ergebnis führen. Wie sieht mein Leben aus, wenn ich dies oder das ändere? Was wäre besser? Was müsste ich aufgeben? Was gewinne ich? Was verliere ich?

Und dann braucht es eine Entscheidung. Wäre es besser für mich, etwas zu verändern? Ja. Dann mach ich es. Wäre es nicht so gut, Dinge zu verändern, dann bleibe ich bei dem, was ich habe oder suche einen anderen Weg.

Bei manchen Menschen fehlt dieser Schritt. Sie stellen sich vor, was wäre, wenn …. Doch sie ziehen keine Schlüsse daraus und verändern nichts. Sie bleiben in ihrer Gedanken- und Jammerschleife hängen.

Das Denken in Möglichkeiten ist der erste Schritt zu Veränderung. Aber eben nur der erste.

Fasten für Entlastung

Die närrische Zeit ist vorbei, die Fastenzeit beginnt. Bis Ostern kann man, sollte man, müsste man mal auf irgendwas verzichten. Aber auf was und warum?

Die Fastenzeit, die einen christlichen Hintergrund hat, hat ihre Bedeutung mehr und mehr verloren. Verzicht zu üben scheint nicht mehr aktuell zu sein in unserer Zeit des Überflusses. Doch gerade im Überfluss ist Fasten eine sinnvolle Idee.

Viele Menschen bringen Fasten mit Diäten in Verbindung nach der Völlerei der Weihnachtszeit. Fasten hat nichts mit Diäten zu tun. Fasten ist der bewusste Verzicht auf Dinge, die uns lieb und teuer geworden sind und damit erweitern sich die Möglichkeiten des Fastens weit über das Essen hinaus.

Unsere Zeit ist geprägt von Überfluss, weiterlesen »

Kalenderblatt 10. Woche 2019

Gerne der Zeiten gedenk‘ ich,
da alle Glieder gelenkig
– bis auf eins.
Doch die Zeiten sind vorüber,
steif geworden alle Glieder
– bis auf eins.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832),
deutscher Dichter und Schriftsteller

Wenn du keine Zeit hast …

Wenn wir (vermeintlich) keine Zeit haben, erledigen wir die Dinge, die zu erledigen sind, noch schneller. Wir lasen die Dinge weg, die unnötig erscheinen, die uns oft ab gut tun würden.
Wir rennen und rennen, immer in der Hoffnung, dadurch noch mehr zu schaffen, um dann irgendwann endlich einmal Zeit zu haben.

Ein fataler Kreislauf des Rennens und des Irrtums. Das funktioniert so nicht. Je schneller wir rennen, umso schneller dreht sich auch das Hamsterrad – der Hamster rennt und rennt und kommt doch nie zum Ziel. Folgen: weiterlesen »

Terminankündigung: 5. Deutscher Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige in Leipzig

Am 21. und 22. September 2019 laden das Deutsche Bündnis gegen Depression und wir die Deutsche DepressionsLiga zum Deutschen Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige in Leipzig ein. Der 1. Kongresstag am Samstag, 21.9.2019, wird von Schirmherr Harald Schmidt moderiert. Neben einem informativen Kongressprogramm gibt es unter dem Motto „Den Betroffenen eine Stimme geben“ wieder die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen und eine Vielzahl von Info-Ständen.

Kalenderblatt 9. Woche 2019

Herrschen ist Unsinn,
aber regieren ist Weisheit.
Man herrscht also,
weil man nicht regieren kann.


Johann Gottfried Seume (1763 bis 1810),
deutscher Dichter und Schriftsteller

Aktionen zum Tag der Seltenen Erkrankungen 2019

Zum Tag der Seltenen Erkrankungen 2019 führen die Universität Leipzig und das Städtische Klinikum Dessau Informationsveranstaltungen durch:

Leipzig, 28. Februar 2019 von 10.00 bis 14.00 Uhr
Universität Leipzig, Medizinische Fakultät
Haus 4: Hörsaal
Liebigstraße 20, 04103 Leipzig
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Selbstvertrauen, Affirmationen und Wortwahl

Zum Thema Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein schwirrt so alles Mögliche durchs Internet – Ratgeber, Kurse und Tipps, Affirmationen.

Und so fand ich letztens beim Stöbern folgende Affirmationen zum Thema Selbstvertrauen:

„Ich kann das.
Ich kann das lernen.
Ich kann hier besser werden.
Ich kann hier aus meinen Fehlern lernen.“

Super, dachte ich im ersten Moment. Doch dann fiel mir etwas auf – die Wortwahl. „Ich kann …“. Das Verb können sagt, das ich in der Lage bin, etwas zu tun, das ich die Fähigkeiten und Möglichkeiten habe, etwas zu tun. Können sagt aber nicht aus, dass ich es auch tue.

Welches Verb ist also besser weiterlesen »

Kalenderblatt 8. Woche 2019

Wer nicht zufrieden ist
mit dem, was er hat,
der wäre auch nicht zufrieden mit dem,
was er haben möchte.

Berthold Auerbach (1812 bis 1882),
deutscher Schriftsteller

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