Persönlichkeitsentwicklung

Dankbarkeit und Demut

Zwei Dinge vermisse ich in unserer Gesellschaft immer wieder und immer mehr – Dankbarkeit und Demut. Dankbarkeit für das, was wir haben. Demut bei dem, was wir fordern.

Wir leben in Wohlstand und Frieden – jedenfalls die meisten von uns. Oft sehen wir nur das, was nicht funktioniert, was fehlt, was schlecht ist. Das Gute, Erreichte, Funktionierende nehmen wir nur allzu oft als gegeben hin. Alles, was wir heute haben, haben nicht wir erschaffen, es ist das Ergebnis der Arbeit, des Denkens und der Entbehrungen vergangener Generationen. Wir genießen die Früchte, deren Samen Menschen vor uns gelegt haben. Und gern vergessen wir auch, dass wir heute den Samen für die Früchte legen, die die Generationen nach uns ernten werden.

Wir wollen, weiter, mehr, höher, weiter – und vergessen doch, dass nicht alles (sofort) erreichbar ist. Dinge brauchen Zeit, sie brauchen Bedingungen, sie brauchen Mut und Weitsicht. Dann fehlt uns oft die Demut, also die Einsicht in die Notwendigkeit, Dinge so zu nehmen, wie sie sind.

Dankbarkeit und Demut sind zwei Tugenden. Sie zu leben bedeutet, ein ruhigeres, zufriedeneres Leben zu führen. Innere Ruhe und Ausgeglichenheit, Lebensmut und Lebenssinn haben viel mit Dankbarkeit und Demut zu tun.

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Autor: Mirko Seidel am 22. Okt 2019 08:13, Rubrik: Persönlichkeitsentwicklung, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,

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