Ernährung & Gesundheit

Fasten für Entlastung

Die närrische Zeit ist vorbei, die Fastenzeit beginnt. Bis Ostern kann man, sollte man, müsste man mal auf irgendwas verzichten. Aber auf was und warum?

Die Fastenzeit, die einen christlichen Hintergrund hat, hat ihre Bedeutung mehr und mehr verloren. Verzicht zu üben scheint nicht mehr aktuell zu sein in unserer Zeit des Überflusses. Doch gerade im Überfluss ist Fasten eine sinnvolle Idee.

Viele Menschen bringen Fasten mit Diäten in Verbindung nach der Völlerei der Weihnachtszeit. Fasten hat nichts mit Diäten zu tun. Fasten ist der bewusste Verzicht auf Dinge, die uns lieb und teuer geworden sind und damit erweitern sich die Möglichkeiten des Fastens weit über das Essen hinaus.

Unsere Zeit ist geprägt von Überfluss, Stress, Abhängigkeit von technischen Geräten. Der bewusste Verzicht auf das, was uns den Rest des Jahres fesselt, bindet, stresst und nervt kann uns mehr Ruhe bringen und kann uns zeigen, auf welche Dinge wir auch verzichten können, die vermeintlich unverzichtbar scheinen.

Verzicht auf soziale Netzwerke, Verzicht auf ständige Erreichbarkeit, Verzicht auf das eigene Auto (soweit das möglich ist) usw. Der Verzicht muss nicht in Askese ausarten – verzichten soweit es möglich und sinnvoll ist.

Verzicht zu üben kann eine wertvolle Erfahrung sein. Einfachheit in das Leben zurückzubringen erdet uns und lässt uns unsere alltäglichen und gewohnten Dinge aus einem ganz anderen Blickwinkel erscheinen.

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