Politik & Gesellschaft

Die Sache mit den guten Wünschen und den guten Vorsätzen

Zum Jahreswechsel habe ich gefühlt 3.468 Bilder und Nachrichten mit Glückwünschen, guten Ratschlägen, Küchenkalenderweisheiten und Schweinen mit Schornsteinfegerhut bekommen. Darunter auch das nebenstehende Bild: 19 for 2019 – Die besten Vorsätze ever. Da drängen sich mir doch gleich einige Fragen auf:

  1. Warum 19 Vorsätze? Weil wir 2019 haben? Und was kommt dann 2099?
  2. Wer legt eigentlich fest, welche die besten Vorsätze sind?
  3. Warum ein Sprachgewirr aus deutsch und englisch?

Und dann schlägt der Autor dem geneigten Leser – vermutlich – seine eigenen „guten Vorsätze“ als Lebensmotto vor. Man solle doch endlich glücklich sein mit sich selbst – endlich? Das heißt, danach kommt kein Glück mehr? Man soll mehr Bücher lesen – ja gut, aber welche Bücher. 30 Minuten Sport – am Tag, im Monat oder im Jahr? Und als letzter „guter Vorsatz“ – lasse los. Ja gern. Am liebsten die unnützen Neujahrswünsche und „guten Vorsätze“.

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Autor: Mirko Seidel am 4. Jan 2019 09:32, Rubrik: Politik & Gesellschaft, Texte & Gedanken, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,

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