Persönlichkeitsentwicklung

Lügen ist Stress

Oder: Wer lügt braucht ein gutes Gedächtnis

Hier und da mal eine Notlüge. Oder auch mal eine richtig fette Lüge. Hat wohl jeder schon einmal gemacht. Was ist das Schwere am Lügen? Man muss eine Lüge ständig aufrechterhalten. Und man muss sich immer sehr genau erinnern, was man gesagt hat. An die wahre Geschichte muss erinnert man sich immer wieder, ohne Nachzudenken. Das Lügengebilde haben wir nicht real erlebt, es ist also in uns nicht automatisch abgespeichert.

Schon, wenn ich mich als jemand ausgebe, der ich nicht bin, lüge ich. Wenn ich sein will, wie andere, und mich verleugne, lüge ich mich zuerst selbst an. Das hat etwas mit fehlendem Selbstwertgefühl zu tun.

Dieses Lügengebäude über Jahre aufrecht zu erhalten, ist sehr schwer und kostet Energie.

Die Selbstlüge ist vielleicht die schlimmste Lüge. Sie zieht ein ganzes Lügengebäude nach sich. Aus diesem wackeligen Gebäude wieder heraus zu kommen heißt, sein Leben zu leben, sein wahres Ich zu erkennen und wahre Geschichten zu erleben.

Wer voll zu sich stehen kann, braucht keine Lügen mehr – nicht für sich selbst und nicht für andere. Hör auf, Geschichten zu erfinden. Fokussiere deine Aufmerksamkeit auf dich selber. Dann brauchst du keine extra Geschichten mehr und alleine deine Präsenz reicht aus, um von anderen gemocht und ausgesucht zu werden.

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Autor: Mirko Seidel am 13. Jan 2019 10:00, Rubrik: Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,

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