Persönlichkeitsentwicklung

Optimismus

Optimismus kommt aus dem lateinischen und heißt „das Beste“. Nicht ungefähr das Beste oder annähernd das Beste, sondern einfach nur „Das Beste.

Wer eine optimistische Lebensauffassung hat, betrachtetet die Welt oder eine Sache von der besten Seite – zuversichtlich, lebensbejahend und heiter. Alles was ist und alles was kommt wird positiv gesehen bzw. erwartet.

Der 1646 in Leipzig geborene Gottfried Wilhelm Leibniz meinte, dass Gott in seiner Allmacht und Güte nur „die beste aller möglichen Welten“ geschaffen habe, auch wenn man sie nicht gut nennen kann. Voltaire widersprach ihm, angesichts des Erlebens des Erdbebens von Lissabon 1755. Philosophisch betrachtet ist die Welt die beste aller möglichen Welten, in der alles gut und vernünftig ist oder sich zum Besseren entwickelt.

Philosophie hin und her – Optimisten machen sich keine Sorgen. Sie nehmen alles, wie es ist und sehen das Beste darin. Was ist das Beste, wenn ich bis zum Hals in der Sch… stehe? Das Beste daran ist, dass der Kopf noch rausguckt und dass Rettung kommen kann. Das ist Optimismus,

Viele Menschen machen sich viele Sorgen, meist um Dinge, die gar nicht da sind und die zu 90% auch nie eintreten. Kopfkino nennt man das auch.

Wer lernt, sich nur noch um die 10% Sorgen zu kümmern die tatsächlich existent sind, der ist schon auf dem besten Weg, ein Optimist zu werden. Und wenn dann noch die Optimisten lernen, ein bisschen über die wahrscheinlichen 10% Sorgen nachzudenken (oder besser vorzudenken), dann kommt das der Perfektion schon recht nah.

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Autor: Mirko Seidel am 13. Jul 2019 18:43, Rubrik: Persönlichkeitsentwicklung, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,

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