Politik & Gesellschaft

Ausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ in Leipzig

Neues Rathaus Leipzig

Neues Rathaus Leipzig

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2019 lädt die Stadt Leipzig zur Eröffnung der in diesem Rahmen gezeigten Ausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) am 27.01.2019, 12:30 Uhr in das Neue Rathaus Leipzig ein.

Die Ausstellung kann in der Zeit vom 21.1. bis 05.02.2019 im Neuen Rathaus Leipzig, Untere Wandelhalle, besucht werden.

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Kalenderblatt 4. Woche 2019

Warum sollen wir uns alle nach der selben Mode kleiden? Der Frost malt mir nie dieselben Eisblumen zweimal an mein Fenster.

Lydia Maria Child (1802 bis 1880),
US-amerikanische Schrifstellerin

Dafür oder dagegen?

Letztens habe ich eine Dokumentation über das Jahr 1968 gesehen. Studentenproteste in Westdeutschland gegen den Staat, gegen die Kirche, gegen das Establishment.

Dagegen, dagegen, dagegen … Die Studenten waren auch für etwas – für freie Liebe. Mir drängte sich allerdings der Eindruck auf, sie haben Liebe mit Sex verwechselt.

Aber immerhin, es hat sich etwas getan in der verstaubten Nachkriegsgesellschaft Westdeutschlands. Und immerhin waren die Studenten auch für etwas – für Liebe. weiterlesen »

Kalenderblatt 3. Woche 2019

Nur wer im Wohlstand lebt,
schimpft auf ihn.

Ludwig Erhard (1897 bis 1977),
deutscher Politiker

Die Sache mit den guten Wünschen und den guten Vorsätzen

Zum Jahreswechsel habe ich gefühlt 3.468 Bilder und Nachrichten mit Glückwünschen, guten Ratschlägen, Küchenkalenderweisheiten und Schweinen mit Schornsteinfegerhut bekommen. Darunter auch das nebenstehende Bild: 19 for 2019 – Die besten Vorsätze ever. Da drängen sich mir doch gleich einige Fragen auf:

  1. Warum 19 Vorsätze? Weil wir 2019 haben? Und was kommt dann 2099?
  2. Wer legt eigentlich fest, welche die besten Vorsätze sind?
  3. Warum ein Sprachgewirr aus deutsch und englisch?

Und dann schlägt der Autor dem geneigten Leser – vermutlich – seine eigenen „guten Vorsätze“ als Lebensmotto vor. Man solle doch endlich glücklich sein mit sich selbst – endlich? Das heißt, danach kommt kein Glück mehr? Man soll mehr Bücher lesen – ja gut, aber welche Bücher. 30 Minuten Sport – am Tag, im Monat oder im Jahr? Und als letzter „guter Vorsatz“ – lasse los. Ja gern. Am liebsten die unnützen Neujahrswünsche und „guten Vorsätze“.

Der 9. November – deutscher Schicksalstag?

Am 9. November fanden drei Ereignisse statt die die Wandlungen und Wirrungen der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert eindrücklich widerspiegeln.

1918 ruft Philipp Scheidemann vom Westbalkon des Reichstages in Berlin die Republik aus und beendet damit die Monarchie in Deutschland beendet. 14 Jahre später endet die erste, wenn auch noch wackelige Demokratie in Deutschland in der Nationalsozialistischen Diktatur, die am 9. November 1938 mit Überfällen und Brandanschlägen auf jüdische Geschäfte und Synagogen den größten Massenmord in der Weltgeschichte einleitet.

12 Jahre dauert die Schreckensherrschaft der Nazis. Für die Deutschen im Westen weiterlesen »

Entweder … Oder … Du MUSST dich entscheiden

Habe ich im Internet letztens folgendes gelesen:

    Was ist befriedigender und erfüllender?
    a) etwas zu erschaffen
    b) etwas zu konsumieren?
    Wann fühlst du dich eher besser und was gibt deinem Selbstwertgefühl eher einen Schubs:
    a) Wenn du etwas gebaut, gebastelt, geschrieben, entwickelt oder dir ausgedacht hast?
    b) wenn du im Internet gesurft, etwas gelesen oder eine Serie geschaut hast?
    Was nährt dich und deine Seele mehr?
    Und noch eine Frage: Wie viel deiner Zeit verbringst du mit dem Konsumieren und wie viel mit dem Erschaffen von Dingen?
    Oder noch anders gefragt: Bist du in deinem Leben eher ein Konsument oder ein Schöpfer?

Soweit der Text: Entweder oder … schöpfe oder konsumiere … weiterlesen »

Weihnachten – der liebe Familienfrieden

Bald ist wieder Weihnachten. Die Erwartungen sind hoch, das Konfliktpotential ist vorprogrammiert. Und dann kommt es oft zum Unvermeidlichen – der Familienfrieden gerät in Gefahr und der Streit bricht los. Soll man um des lieben Familienfriedens Willen nachgeben?

Das ist eine Abwägungssache. Wenn es dir wichtig ist, zu deiner Position zu stehen, dann mach das. Wenn es dir aber mehr Stress verursacht, als es dir Freude bereitet, dann spiel einfach „der Klügere gibt nach“.

Schluck nicht alles, aber spring auch nicht auf alles auf. Schaff dir Freiraum. Und nicht vergessen: Auch Weihnachten geht vorbei.

Kalenderblatt 50. Woche

Demokratie ist eine Einrichtung,
die es den Menschen gestattet,
frei zu entscheiden,
wer an allem schuld sein soll.

(unbekannt)

„Überholen ohne einzuholen“

Dieser Satz stammt von Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR. Man muss sich Walter Ulbricht nicht zum Vorbild wählen, doch der Satz ist gut.

Wer immer nur versucht, die anderen einzuholen, um auch mal vorn zu sein, muss viel Energie aufwenden und er wird immer auf einen anderen Menschen treffen, der schneller ist. Ein ewiges Gehetze.
Viel bequemer ist es, die anderen voran hetzen zu lassen und sich zu überlegen: Was kann ich anders machen umso auf leichtem Weg nach vorn zu kommen.

Beispiel: Ich will Autos bauen. Ich kann genau die gleichen Autos bauen, wie die anderen. Da muss ich mich sehr anstrengen, um der erste in der Kette der Autobauer zu werden. Oder ich überlege mir, was ich ganz anders machen kann, welches ganz neue Auto ich bauen kann, um so automatisch der erste zu sein. weiterlesen »

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