Politik & Gesellschaft

Fasten für Entlastung

Die närrische Zeit ist vorbei, die Fastenzeit beginnt. Bis Ostern kann man, sollte man, müsste man mal auf irgendwas verzichten. Aber auf was und warum?

Die Fastenzeit, die einen christlichen Hintergrund hat, hat ihre Bedeutung mehr und mehr verloren. Verzicht zu üben scheint nicht mehr aktuell zu sein in unserer Zeit des Überflusses. Doch gerade im Überfluss ist Fasten eine sinnvolle Idee.

Viele Menschen bringen Fasten mit Diäten in Verbindung nach der Völlerei der Weihnachtszeit. Fasten hat nichts mit Diäten zu tun. Fasten ist der bewusste Verzicht auf Dinge, die uns lieb und teuer geworden sind und damit erweitern sich die Möglichkeiten des Fastens weit über das Essen hinaus.

Unsere Zeit ist geprägt von Überfluss, weiterlesen »

Kalenderblatt 9. Woche 2019

Herrschen ist Unsinn,
aber regieren ist Weisheit.
Man herrscht also,
weil man nicht regieren kann.


Johann Gottfried Seume (1763 bis 1810),
deutscher Dichter und Schriftsteller

Soziale Netzwerke ersetzen kein soziales Umfeld

Quelle: pixabay

Die Zahl sozialer Netzwerke nimmt stetig zu. Manch einer ist bei 4, 5, 6 oder mehr sozialen Netzwerken angemeldet und veröffentlicht sein ganzes Leben im Internet, wartet auf „Likes“ und meint, sozial gut eingebunden zu sein. Ist das so?

Soziale Netzwerke können hilfreich sein, mit Menschen in Kontakt zu bleiben, die weit weg wohnen. Soziale Netzwerke können nützlich sein für Informationen. Sie ersetzen aber nicht den direkten Kontakt zu Menschen. Soziales Miteinander entsteht durch persönlichen Umgang, durch Nähe, durch Auseinandersetzung.

Soziale Netzwerke bieten auch Gefahren. weiterlesen »

Kalenderblatt 7. Woche 2019

Wer mit 19 kein Revolutionär ist,
hat kein Herz.
Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist,
hat keinen Verstand.

Theodor Fontane (1819 bis 1898),
deutscher Schrifsteller

Ausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ in Leipzig

Neues Rathaus Leipzig

Neues Rathaus Leipzig

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2019 lädt die Stadt Leipzig zur Eröffnung der in diesem Rahmen gezeigten Ausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) am 27.01.2019, 12:30 Uhr in das Neue Rathaus Leipzig ein.

Die Ausstellung kann in der Zeit vom 21.1. bis 05.02.2019 im Neuen Rathaus Leipzig, Untere Wandelhalle, besucht werden.

weiterlesen »

Kalenderblatt 4. Woche 2019

Warum sollen wir uns alle nach der selben Mode kleiden? Der Frost malt mir nie dieselben Eisblumen zweimal an mein Fenster.

Lydia Maria Child (1802 bis 1880),
US-amerikanische Schrifstellerin

Dafür oder dagegen?

Letztens habe ich eine Dokumentation über das Jahr 1968 gesehen. Studentenproteste in Westdeutschland gegen den Staat, gegen die Kirche, gegen das Establishment.

Dagegen, dagegen, dagegen … Die Studenten waren auch für etwas – für freie Liebe. Mir drängte sich allerdings der Eindruck auf, sie haben Liebe mit Sex verwechselt.

Aber immerhin, es hat sich etwas getan in der verstaubten Nachkriegsgesellschaft Westdeutschlands. Und immerhin waren die Studenten auch für etwas – für Liebe. weiterlesen »

Kalenderblatt 3. Woche 2019

Nur wer im Wohlstand lebt,
schimpft auf ihn.

Ludwig Erhard (1897 bis 1977),
deutscher Politiker

Die Sache mit den guten Wünschen und den guten Vorsätzen

Zum Jahreswechsel habe ich gefühlt 3.468 Bilder und Nachrichten mit Glückwünschen, guten Ratschlägen, Küchenkalenderweisheiten und Schweinen mit Schornsteinfegerhut bekommen. Darunter auch das nebenstehende Bild: 19 for 2019 – Die besten Vorsätze ever. Da drängen sich mir doch gleich einige Fragen auf:

  1. Warum 19 Vorsätze? Weil wir 2019 haben? Und was kommt dann 2099?
  2. Wer legt eigentlich fest, welche die besten Vorsätze sind?
  3. Warum ein Sprachgewirr aus deutsch und englisch?

Und dann schlägt der Autor dem geneigten Leser – vermutlich – seine eigenen „guten Vorsätze“ als Lebensmotto vor. Man solle doch endlich glücklich sein mit sich selbst – endlich? Das heißt, danach kommt kein Glück mehr? Man soll mehr Bücher lesen – ja gut, aber welche Bücher. 30 Minuten Sport – am Tag, im Monat oder im Jahr? Und als letzter „guter Vorsatz“ – lasse los. Ja gern. Am liebsten die unnützen Neujahrswünsche und „guten Vorsätze“.

Kalenderblatt 52. Woche 2018

Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will, die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde.

Friedrich von Bodelschwingh (1831 bis 1910),
evangelischer Pastor

©2019 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
Burnout & Depressionen - Beratung, Coaching, Hilfe, Prävention, Perspektiven, Unterstützung  -  Kontakt   -   Impressum