Glaubenssätze

Glaube schafft Realität

„Dein Glaube erschafft deine Realität“, diesen Satz habe ich schon oft gelesen. Ist das so? Ich habe lange darüber nachgedacht und auch in meiner Vergangenheit nach Beispielen gesucht. Und ja, es stimmt. Wenn ich nicht an mich geglaubt habe, dann habe ich auch nichts geschafft. Und immer, wenn ich fest an etwas geglaubt und vor allem an mich geglaubt habe, dann hat es auch funktioniert.

Ich beobachte immer wieder, dass Menschen ein großes Ziel, eine Idee, eine Vision haben und dann fallen ihnen sofort 100 Gründe ein, warum etwas nicht geht. Ergebnis: sie haben ihr Ziel nie erreicht.

Das bedeutet also, dass ich meine Erfolge selber bestimmen kann oder zumindest einen erheblichen Einfluss darauf habe, ob etwas erfolgreich sein wird oder nicht.

Erkenntnis: Wenn du absolut überzeugt von einer Sache bist, dann wirst du es auch schaffen.

Der Rucksack aus Kindertagen

So mancher Zeitgenosse, der unglücklich durchs Leben schleicht, ist in der Kindheit zum Unglücklichsein erzogen worden – sicher unabsichtlich – doch mit gravierenden Auswirkungen bis ans Lebensende.

Kinder nehmen die Worte und Handlungen ihrer Eltern (oder anderer wichtiger Bezugspersonen) als richtig und nachahmenswert wahr. Sie hinterfragen nicht. Ich gehe davon aus, dass mehr als 90% unserer unterbewussten Handlungen auf unsere Kindheit zurückzuführen sind. Und genauso viele der erlebten Emotionen sind verknüpft mit Erfahrungen aus der Vergangenheit, oft direkt aus der Kindheit.

Überlegen Sie mal: Wie oft haben sie folgende oder ähnliche Sätze gehört? weiterlesen »

„Früher war alles besser“

Vor einigen Tagen kam im Fernsehen ein Beitrag darüber, wie die großen Versandhändler im Internet die kleinen Läden kaputt machen. Unterton: „Früher war alles besser.“

Ja, ich kann das verstehen. Ich habe auch nostalgische Gefühle für viele Dinge aus meiner Kindheit. Aber Dinge ändern sich, verschwinden aus dem Leben und dafür tauchen andere Dinge auf. Sie sind nicht unbedingt besser und auch nicht unbedingt schlechter – sie sind nur anders. In der Wirtschaft heißt das „Schöpferische Zerstörung“. Etwas Altes wird kaputt gemacht, damit etwas Neues entstehen kann.

Umstände ändern sich. Die Zeit läuft weiter. Nicht schneller, nicht langsamer, immer im gleichen Rhythmus. Die Zeit, die sich ändernden Lebenssituationen und Bedürfnisse machen manche Dinge überflüssig oder drängen sie in die Bedeutungslosigkeit. weiterlesen »

„Na du verdienst dein Geld ja leicht“

Diesen Satz hat kürzlich jemand zu mir gesagt. Der Hintergrund: Ich habe der Person erzählt, was ich mache und womit ich mein Geld verdiene. Dieser Mensch schuftet tagein, tagaus auf Baustellen, muss schwer schleppen, ist Lärm und Dreck ausgesetzt.

„Ich muss noch richtig arbeiten für mein Geld“, sagte er zu mir, „so leicht wie Du möchte ich mein Geld auch mal verdienen.“

Ich antwortete: „Und warum machst du es nicht?“. Er schaute mich an. „Wie soll das denn gehen. Ich arbeite auf dem Bau, da ist es nicht so leicht.“ Ich fragte weiter: „Zwingt dich jemand, auf dem Bau zu arbeiten und hart für dein Geld zu schuften?“ Antwort: „Nein.“ „Warum tust du es dann?“ fragte ich. Keine Reaktion.

Geld muss hart verdient werden – diesen Glaubenssatz hämmern unzählige Eltern ihren Kindern ins Gehirn ein. weiterlesen »

Frei sein oder glauben, frei zu sein

Wenn ich so durch die Straßen von Leipzig laufe, beobachte ich gern andere Menschen. Manche sehen echt schräg aus. Und ja, mit manchem Aussehen hab ich auch so meine Probleme. Eines fällt mir aber immer wieder auf: manche Menschen konstruieren sich ihre Persönlichkeit und nennen das dann persönliche Freiheit.

Was meine ich damit? Vor dem Hauptbahnhof in Leipzig sitzt regelmäßig eine Gruppe junger Menschen, mit Hund (meist ohne Leine), krasse Frisur, bunt gefärbt, Leder-Nieten-Jacke, zerrissene Jeans und – wichtigstes Accessoire, Pappbecher zum Betteln in der Hand. Kurz gesagt: Punks. Mit all den Einstellungen und Sichtweisen, die ein Punk eben so hat.

Ich beurteile das nicht (auch wenn es mich zugegeben stört, dass die Punks den Eingang zum Bahnhof blockieren). Von mir aus kann jeder machen, was er will weiterlesen »

Ich bin nicht perfekt – ich bin o.k.

Nicht perfekt - und doch schön

Du schaust oftmals neidisch auf andere Menschen, weil diese mehr in ihrem Leben erreicht haben, als du? Oder du hast schon lange Zeit einen großen Wunsch und schaffst es einfach nicht, dir diesen zu erfüllen?

Du weißt sehr genau, wie dein perfektes Leben aussieht und bist doch meilenweit von deinem perfekten Leben entfernt? Und dann bekommst du auch noch jeden Tag von anderen Menschen in deinem Umfeld den Spiegel vorgehalten, wie unperfekt du doch bist?

Jeder Vergleich führt immer wieder zum selben Ergebnis – du bist unzufrieden angesichts deiner Un-Perfektion.

Unperfekt sein macht dich menschlich!

Das sagt sich leicht, noch dazu, wo ich selbst zur Perfektion neige. Daran lässt sich arbeiten. weiterlesen »

Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität

Urlaubsidylle auf Kreta

Vor Jahren bin ich in den Urlaub auf die Insel Kreta geflogen – als Pauschaltourist. Alles perfekt durchorganisiert, all inklusive. Auf dem Flughafen angekommen wurde die Reisegrupe mit dem Bus abgeholt und in die Hotels gebracht. Super Service. Das Wetter war mies, trüb, regnerisch. Und nach ca. 30 Minuten Fahrt machte der Bus komische Geräusche, stotterte und schließlich musste der Fahrer rechts ranfahren. Mitten im nirgendwo im strömenden Regen standen ca. 50 Urlauber am Straßenrand.

Was passierte weiter? Theoretisch denkbar sind zwei Szenarien. weiterlesen »

Brich aus der Herde aus

Menschen lernen in zwei Modellen: durch Gruppendenken und durch eigenes Denken.

Gruppendenken bedeutet: Wir schauen auf andere Menschen und gucken, wie die eine Sache gemacht oder ein Problem gelöst haben.

Dadurch partizipieren wir von deren Erfahrungen ohne selbst groß nachdenken bzw. ausprobieren zu müssen. Das Konzept ist super denn man lernt dadurch sehr viel mehr und schneller.

Das Konzept hat aber auch einen großen Nachteil. Man übernimmt auch oft Denkweisen, die gar nicht besonders dienlich sind und oft mehr hindern, als dass sie helfen.

Aus Gruppendenken können hinderliche Glaubenssätze entstehen, wie: weiterlesen »

Was andere über dich denken …

„Was andere über dich denken ist nicht dein Problem“ (Paulo Coelho)

Ja, so ist es. Niemand kann es jemals allen recht machen. Irgendjemand hat immer was zu meckern, egal, was ich mache.

Damit umzugehen setzt voraus, genau das auszudrücken, was ich denke und das zu 100% zu leben und absolut nichts darauf zu geben, was andere darüber denken.

Die Alternative ist, sich selbst einzuschränken und nur noch das zu tun und zu sagen, was du glaubst, was bei anderen ankommt und dich in deiner Haltung beschränkt.

Und genau das ist der schnellste Weg in ein miserables Leben.

Wer versuchst, es immer allen Recht zu machen, selbst dann wird es noch irgendwo jemanden geben, der etwas dagegen hat.

Es gibt Menschen, denen kann man es gar nicht recht machen. Die meckern aus Prinzip weiterlesen »

Geld ist geil!

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld ließe sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.
Aristoteles Onassis

Geld ist geil!

Geld ist geil!

Es gab Zeiten da hatte ich keine gute Meinung von Geld. Da hab ich Geld innerlich tief verabscheut. Ich sagte Dinge wie:

  • Jeder, der viel Geld hat, muss es sich irgendwie auf unehrliche Weise erstohlen und erlogen haben.
  • Geld macht nicht glücklich.
  • Äußere Dinge sind eh nicht wichtig und das Einzige, was zählt, ist der innere Reichtum.
  • Geld ist nicht wichtig. und so weiter…

Es mag an diesen Glaubenssätzen auch etwas Wahres dran sein, jedoch haben sie mich mehr blockiert, als das sie mir geholfen haben. weiterlesen »

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