(Lebens-)Ziele

Kalenderblatt 10. Woche 2018

Entweder wir finden einen Weg
oder wir schaffen einen.

Hannibal (um 247 v. Chr bis 183 v. Chr.),
Karthagischer Heerführer

Die Vision steht vor dem Tun

Letzens habe ich diesen Satz gelesen: „Wenn du etwas nicht sehen kannst, dann kannst du es auch nicht tun!“

Was meint der Satz? Egal was ich tun oder verändern will, zuerst brauche ich ein entsprechendes Bild (oder besser noch, einen ganzen Film) davon in meinem Kopf! Wann gehen uns die Dinge am leichtesten von der Hand? Wahrscheinlich immer dann, wenn wir sie klar und deutlich in unserem Kopf vorstellen können. Wenn ich das Ergebnis so richtig vor mir sehen kann – bunt und lebensfroh. Und wann scheinen uns die Dinge schier unmöglich zu sein? Wahrscheinlich immer dann, wenn wir sie uns nicht vorstellen können.

Alles beginnt im Kopf. Egal, was du machen willst, egal was du verändern willst – du musst es dir zuerst vorstellen können. Erst dann lassen sich die Sachen in die Realität umsetzen. weiterlesen »

Der Glaube kann Berge versetzen

Letztens stand ich auf dem Fockeberg in Leipzig. Das ist kein richtiger Berg, das ist der „Scherbelberg“ von Leipzig, hier wurde der Schutt des 2. Weltkrieges abgeladen. Egal. Man hat von dort oben einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Und wie ich da so stehe kommt mir der Satz: „Der Glaube kann Berge versetzen“ in den Sinn. Furchtbar! Man stelle sich mal vor, das ginge und eines schönen Tages ist der Berg weg, an den man sich gewöhnt hatte (kleiner Scherz).

Übertragen: Du musst wirklich an dich glauben. Du musst wirklich an deine Ziele und Wünsche und Träume glauben. Da kommt mir eine andere Idee. Auf der Welt sind schon viele sehr grausame und menschenverachtende Dinge passiert, nur weil ein paar Menschen an etwas so fest geglaubt haben, dass sie es nicht mehr hinterfragt haben. Auch nicht gut. weiterlesen »

Der Drachentöter

Der Heilige Georg in der Schedel´schen Weltchronik 1493

Am Chor der Leipziger Nikolaikirche gibt es ein Hufeisen. Und dazu gibt es eine Geschichte.

Vor grauer Zeit lebte in den Wälder bei Leipzig ein Lindwurm, der fraß alles, was sich ihm in den Weg stellte, Menschen, Vieh, einfach alles. Die Menschen hatten Angst und versuchten, den Lindwurm zu töten. Das gelang ihnen nicht, denn der Lindwurm hatte einen Panzer aus harten Schuppen.

Was macht man, wenn man den Feind nicht töten kann, man verhandelt. Das taten die Leipziger. Der Lindwurm hatte ein Einsehen und sagte: „ Na gut, bringt mir jeden Tag ein Stück Vieh und ich lasse euch in Ruhe.“ Die Menschen brachten ihm ihr Vieh, bis keins mehr da war. Da hatten sie wieder Angst. Der Lindwurm sagte: „Bringt mir jeden Tag eine Jungfrau und ich lasse euch in Ruhe.“

In Leipzig herrschte damals schon Demokratie und so ging es nach dem Alphabet. Eines Tages war die Tochter des Bürgermeisters an der Reihe, das schönste Mädchen in der Stadt. Man führte sie vor die Tore der Stadt, der Lindwurm kroch heran. Da näherte sich mit Gedonner und Getöse weiterlesen »

Kalenderblatt 39. Woche 2017

Das Ziel im Leben ist es,
all unser Lachen zu lachen
und all unsere Tränen zu weinen.
Was auch immer sich uns offenbart,
es ist das Leben, das sich darin zeigt,
und es ist immer ein Geschenk,
sich damit zu verbinden.

Marshall B. Rosenberg (1934 bis 2015),
US-amerikanischer Psychologe

Die Erkenntnis des Tages

Vor kurzem habe ich mich mit jemandem unterhalten. Er fragte mich, wie es denn so sei als Selbstständiger, das wäre doch schwierig, weil man doch nicht wüsste, ob immer genug Aufträge da sind … Und dann kamen sintflutartig Argumente, warum es denn besser sei, nicht selbstständig zu sein.

Ich habe mir den Redeschwall angehört und gesagt: „Ich kann jeden Tag entscheiden, was und wie viel ich arbeiten will. Ich kann mir meinen Tag frei einteilen. Wenn die Sonne scheint, kann ich rausgehen und wenn es regnet kann ich arbeiten. Jeder Euro, den ich verdiene, bleibt bei mir.“
Er überlegte eine Weile und sagte: „Hm, klingt eigentlich ganz gut, aber es ist nicht jeder zum Unternehmer geboren.“ weiterlesen »

Wie wichtig ist das Lebensalter?

Mit 20 Jahren denken wohl die wenigsten ans Alter und ans Sterben, mit 30 auch noch nicht. Mit 40 wird’s schon anders, denn da ist die 50 in der Nähe. Und dann ist sie da … die 50 … mehr als die Hälfte ist rum. Mit 60 schaut man sehnsüchtig auf die Rente und mit 70 fangen manche Leute schon an, ihr Leben zu sortieren, ihr Begräbnis zu organisieren und ihren Nachlass zu ordnen.

Was ist das Leben und was sagt das Alter aus?

Wer weiß schon, wie alt er wird und vor allem wie gesund er dann noch ist? Das weiß niemand und das ist auch gut so. Denn genau dieser Umstand, dass wir die Länge unseres Lebens nicht wissen und nicht planen können sollte uns dazu bringen, jeden Tag intensiv zu leben und zu genießen. Morgen kann es vorbei sein – egal, wie alt ich gerade bin. weiterlesen »

Finde deinen Weg in deinem Tempo

Letztens habe ich eine Reportage über Bergsteiger gesehen. Und das ist mir etwas aufgefallen: Beim Klettern ist es, wie im Leben.

Wer nach oben will, muss einen Schritt nach dem anderen machen. Ganz in seinem individuellen Tempo.

Und ganz auf seine eigene Art und Weise.

Im Leben wie am Berg. Du kannst nicht einfach vom Boden direkt nach oben auf den Gipfel springen.

Das ist einfach und wird oft doch vergessen. Manche Menschen möchten gern weiterlesen »

Tipp zum Neuen Jahr – wie Ziele erreichen funktioniert

Klassischer Fehler zum neuen Jahr: Viele Menschen nehmen sich viele Dinge vor, halten ihre „guten Vorsätze“ zwei Wochen lang durch und fallen dann reihenweise wieder in ihre alten Verhaltensmuster zurück.

Woran liegt das? Wie kriegt man es in diesem Jahr endlich einmal hin, die Dinge umzusetzen, die man sich vorgenommen hat?

Zunächst einmal zum „guten Vorsatz“. Die Psychologen bezeichnen als Vorsatz eine Absicht, in einer bestimmten Situation ein bestimmtes Verhalten auszuführen. Oder anders gesagt: „Wenn die Situation X eintritt, werde ich Verhalten Y ausführen!“. Im Idealfall besteht der Vorsatz aus einer Spezifikation von Ort, Zeit, Art und Weise der Handlung.

Wenn X eintritt werde ich mich Y verhalten – das kann nicht funktionieren. weiterlesen »

Kalenderblatt 51. Woche 2016

Ich kann,
weil ich will,
was ich muss

Immanuel Kant
(1724 bis 1804),
deutscher Philosoph

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