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Selbstbewusstsein – alles eine Frage der Gene?

Wissen die Ärzte nicht weiter, sind es die Gene. Geben Kühe viel oder wenig Milch, sind es die Gene. Sind Menschen erfolgreich oder nicht, es hängt von den Genen ab. Alles die Gene!?

Ja, die Gene, oder die Veranlagungen – wie auch immer man es nennen will, spielen eine Rolle. Meiner Ansicht nach zwar keine übergeordnete Rolle aber sie spielen eine Rolle. Ich kann mir nicht aussuchen, ob ich introvertiert oder extrovertiert bin. Dieses Verhalten ist vom Grund her angeboren. Wer vom Grund her eher introvertiert ist, wird auch immer eher introvertiert bleiben und wahrscheinlich kein Alleinunterhalter werden.

Aber: Veranlagungen müssen Menschen nicht für immer fesseln. Man kann sie auflockern, ausbreiten, umwandeln, weiterlesen »

Kalenderblatt 12. Woche 2016

Wenn es einen Glauben gibt,
der Berge versetzen kann,
so ist es der Glaube
an die eigene Kraft.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 bis 1916),
österreichische Schriftstellerin

Das Fernsehen sagt …

Vor kurzen habe ich eine Boulevardsendung im Fernsehen angeschaut. Das mache ich nur selten – und das aus gutem Grund. Als erstes kamen die Katastrophenmeldungen. Ein schwere Unfall hier, eine ausgebrannte Wohnung dort, ein Raubüberfall woanders. Dann kamen die neuesten Nachrichten aus den europäischen Königshäusern. Wer wo welches Kleid getragen hat, wer schwanger ist und wer sich wieder einmal royal daneben benommen hat. Zum Schluss gabs die News aus Hollywood. Ein roter Teppich hier, eine Preisverleihung dort und natürlich wurde auch die Kleidungs- und Frisurfrage ausführlich behandelt.

An Ende der Sendung stellte ich mir die Frage: „Muss ich das jetzt alles wissen?“ Nein, muss ich nicht.

  • Muss ich mir Nachrichten von Katastrophen anschauen?
  • Muss ich mich über Kriminelle aufregen?
  • Muss ich wissen, welche Prinzessin oder Hollywood-Diva über den roten Teppich geschlendert ist?

Die Antwort: Das liegt ganz allein bei mir. weiterlesen »

Optimist trotz schlechter Situation

Die Lage ist prekär:

  • finanziell ziemlich am Boden,
  • Arbeit und Stress ohne Ende,
  • kaum Freizeit selbst in der Freizeit,
  • daheim gerade ein neugeborenes Baby,
  • und dazu noch Streit mit der Frau,

Was für eine Ladung. Unter dem Druck würden wohl viele Menschen zusammenbrechen. Und doch gibt es Menschen, die so eine Situation locker wegstecken. Wie machen sie das?

Alles liegt nur an den Gedanken. Ich kann mich entweder davon runterziehen lassen oder ich mach das Beste daraus – und genau das letztere ist das bessere.

Es liegt nicht daran, was mir zustößt, sondern es kommt immer nur darauf an, wie ich darauf reagiere.

Der griechische Philosoph Epictetus hat einmal gesagt: weiterlesen »

Drei Regeln für ein selbstbestimmtes Leben

Selbstbewusstsein gehört zu den Themen, zu denen ich die meisten Vorträge halte. Ich beobachte immer wieder, dass die Fülle von Informationen meine Zuhörer oft überfordern. Deshalb hier drei Grundregeln für ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben:

Regel Nummer 1: Trau niemandem – denk SELBER

Nicht wenige Menschen glauben alles, was sie hören. Sie folgen blind den Medien, vermeintlichen Experten und Politikern, plappern nach, was andere ihnen vorschwatzen.

Aufwachen! Wer ein selbstbestimmtes Leben leben will, muss sein eigenes Hirn einschalten, eine eigene Philosophie für das eigene Leben entwickeln, für sich selber herausfinden, was gut und richtig für einen selbst ist. Ausprobieren ja. Behalten, was für funktioniert und den Rest – wegschmeißen.

Regel Nummer 2: Du musst niemanden fragen – Du darfst ALLES tun

Viele Menschen denken, sie bräuchten erst diese oder jene Erlaubnis, um etwas machen zu dürfen. Das ist klassisches Sklaven-Denken und bringt nicht weiter. Kein Mensch brauchte für irgendetwas die Erlaubnis. Von niemandem, für gar nichts. Die Erlaubnis gibt sich jeder selbst. weiterlesen »

Motivation und Motivation

Zwei Wege

Es gibt zwei Arten von Motivation – die Schmerz-Motivation und die Inspirations-Motivation. Bei der Schmerz-Motivation will der Mensch weg von etwas, bei der Inspirations-Motivation will der Mensch hin zu etwas.

Welche Art der Motivation ist die bessere?

Die Inspirations-Motivation ist zukunfts- und ressourcenorientiert. Die Schmerz-Motivation schaut zurück auf das, was war. Bei der Inspirations-Motivation weiß ich, wohin ich will, aber weiß ich, woher ich komme? Bei der Schmerz-Motivation weiß ich, was ich nicht mehr will, aber weiß ich, was ich stattdessen will? weiterlesen »

Das verflixte Selbstbewusstsein

In meinen Kursen zu Selbstbewusstsein nenne ich immer wieder als eine Übung für mehr Selbstbewusstsein: „Laufe 25% schneller“.

Nun sagte jemand zu mir, Viele Menschen hasten schon durchs Leben, haben oder nehmen sich keine Zeit für sich, haben keine Pausen und Ruhe. Da sei es doch nicht sinnvoll, noch schneller durchs Leben zu hasten. Ja, er hat Recht. Wer schon durchs Leben rennt, dem bringt es nicht viel, sein Tempo noch einmal um 25% zu erhöhen. Es kann jedoch nie schaden, es doch einmal auszuprobieren und zu schauen, wie die Übung wirkt.

Ist mein Tipp nun falsch? Die Sache ist so: Weder ich noch irgendjemand anderes kann sagen, was das Richtige ist. Niemand kann das, auch kein Arzt oder Therapeut, ich nicht und schon gar kein Fernsehexperte. Egal welches Buch man liest, egal welche Tipps man von jemandem bekommt, am Ende kann jeder Mensch nur selbst entscheiden, ob diese Dinge für ihn wichtig, wertvoll und sinnvoll sind, oder nicht. weiterlesen »

Das Geheimnis selbstbewusster Menschen

Was ist der Unterschied zwischen selbstbewussten Menschen und Menschen ohne Selbstbewusstsein? Menschlich gesehen gibt es keinen Unterschied. Alle sind Menschen. Selbstbewusste Menschen haben kein spezielles Selbstbewusstseins-Gen.

Sie haben etwas anderes: Training. Jeder Mensch, der uns selbstbewusst erscheint (und ich meine hier das gesunde Selbstbewusstsein und nicht den oft als Selbstbewusstsein verkauften Egomanismus) kann man sich sicher sein: Dieser Mensch hat viel trainiert, um so aufzutreten, wie er eben auftritt.
Alle großen Redner, die ohne Angst auf der Bühne stehen, haben Tag und Nacht dafür trainiert. Sie sind immer und immer wieder auf die Bühne gegangen, haben ihrer Angst getrotzt, haben sich der Situation gestellt, Niederlagen verkraftet und sind schlussendlich Herr über ihre Angst geworden. weiterlesen »

Kalenderblatt 10. Woche 2016

Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen
und allein ihre Folgen, auch ihre schwersten, tragen,
das macht die Persönlichkeit aus.

Ricarda Huch (1864 bis 1947),
deutsche Schriftstellerin

Diskutieren bis aufs Messer?

Der Mensch macht ja so einige Fehler im Leben. Ein Fehler, den ich auch jahrelang gemacht habe: Ich habe mit anderen Leute herum diskutiert. Über alles mögliche Und was kam am Ende dabei raus? Gar nichts.

Meistens konnte ich die andere Person nicht von meiner Argumentation überzeugen, noch der andere mich von seiner. Und so diskutierten zwei oder auch mehr Menschen unnötig hin und her, schaukelten sich auf und verschwendeten so nur Zeit.

Heute mache ich das anders. Ich diskutiere nicht mehr. Mit niemandem. Über gar nichts. Ich habe meine Meinung. Und jeder andere Mensch darf auch seine Meinung haben und diese auch behalten. Fertig.

Was mache ich, wenn jemand mit mir diskutieren will? weiterlesen »

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