Themen

Kalenderblatt 1. Woche 2019

Zukunft: die Ausrede all jener,
die in der Gegenwart nichts tun wollen.

Harold Pinter (1930 bis 2008),
britischer Theaterautor und Regisseur

Warum „gute Vorsätze“ sinnlos sind

Ein neues Jahr hat begonnen, und so mancher nimmt sich wieder mal seine „guten Vorsätze“ vor. Abnehmen, aufhören mit dem Rauchen, weniger Stress, mehr Zeit mit der Familie usw. Vier Wochen, sechs Wochen, vielleicht acht Wochen, dann ist es auch schon wieder vorbei mit den „guten Vorsätzen“. Alles wieder beim Alten, bis zum nächsten Jahresbeginn.

„Gute Vorsätze“ sind sinnlos. Menschen „setzen etwas vor sich“, halten das für gut und dann sitzt es eben dort – fett und bräsig. Es braucht keine „guten Vorsätze“ – es braucht Ziele. Es braucht Motivation. weiterlesen »

Geben und Nehmen

Das Leben ist ein Geben und Nehmen. Was ich gebe, bekomme ich zurück, was ich aussende, das empfange ich – in jeder Hinsicht.

  • Ich möchte respektvoll behandelt werden – ich behandele andere Menschen mit Respekt.
  • Ich möchte freundliche behandelt werden – ich bin freundlich zu anderen Menschen.
  • Ich möchte Interesse wecken – ich interessiere mich für andere Menschen.
  • Ich möchte ehrlich behandelt werden – ich bin ehrlich zu anderen Menschen.

Das Leben ist ein Geben und Nehmen – in jeder Hinsicht.

Die sechs Verständigungshürden

Kommunikation ist etwas wunderbares. Wir können damit alles ausdrücken, Gefühle, Wünsche, Bitten. Wir können mit ihr Konflikte lösen, uns unterhalten, austauschen. Toll. Wenn es da nicht einen Haken gäbe – die Hürden in unserer Verständigung.

  1. gedacht ist nicht gesagt (Reden anstatt nur zu denken),
  2. gesagt ist nicht gehört (ich kann nicht sicher sein, dass der Andere auch zugehört hat),
  3. gehört ist nicht verstanden (ich kann nicht sicher sein, dass der Andere verstanden hat),
  4. verstanden ist nicht einverstanden (der Andere hat verstanden, was ich gesagt habe, er
    muss aber damit nicht einverstanden sein),
  5. einverstanden ist nicht ausgeführt (Zustimmung bedeutet, nicht, das eine Aktion folgt),
  6. ausgeführt ist nicht beibehalten (eine einmalige Ausführung heißt nicht, dass eine
    dauerhafte Ausführung folgt),

Beachte diese Verständigungshürden, vor allem dann, wenn es darum geht Probleme oder Konflikte zu lösen.

Einem geschenkten Gaul …

… darf man auch mal ins Maul schauen

Geschenke sollte man annehmen und schön „Danke“ sagen. Es gibt Geschenke, die darf man auch gern mal ablehnen. Ich meine „Geschenke“ im Alltag, von Freunden und Kollegen. „Geschenke“, die wir gar nicht haben wollen.

  • Klatsch und Tratsch, der nur Energie kostet,
  • Quasselgeschichten der Kollegen, die von langweiligen Geschichten erzählen,
  • „nette“ Aufforderungen des Chefs, die Arbeit gern auch nach Feierabend fertig zu stellen,
  • ständige Unterbrechungen, die dir wertvolle Zeit und Konzentration rauben,

Du darfst Nein sagen zu diesen Geschenken. Das spart dir wertvolle Energie und Zeit. Du musst es nur sagen oder die Situation einfach verlassen.

Achtsamkeit ist …

Achtsamkeit ist in aller Munde. Kurse und Seminare werden angeboten. Achtsamkeit ist Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Achtsamkeit ist, wenn ich immer und überall bei mir bin.

  • Wer achtsam mit sich selbst ist, merkt, was er braucht.
  • Wer achtsam mit sich selbst ist, weiß, was er will.
  • Wer achtsam mit sich selbst ist, ist sich bewusst, was er denkt.
  • Wer achtsam mit sich selbst ist, spürt, was er fühlt.
  • Wer achtsam mit sich selbst ist, weiß, wie er auf seine Umwelt reagiert.

Achtsam zu sein, bei sich zu sein, verleiht Energie und Selbstbewusstsein.

Kalenderblatt 50. Woche 2018

Sprächen die Menschen nur von Dingen,
von denen sie etwas verstehen,
die Stille wäre unerträglich.

(Unbekannt)

Das Leben braucht Regeln

Wir sind von Regeln umgeben. Tu dies, mach das nicht, du sollst das machen und du sollst das nicht machen. Unser Leben braucht Regeln – allzu oft sind diese Regeln jedoch von außen auf uns gekommen.

Wie sieht es mit unseren eigenen Lebensregeln aus? Mit den Regeln, die dafür sorgen, dass wir gut mit uns selbst umgehen und uns nicht schaden?

In etwa solche Regeln: Lerne, dich selbst zu lieben, sorge immer gut für dich, nutze deine Zeit sinnvoll …. weiterlesen »

Behalte deine Energie

Gestern Abend habe ich eine Stadtführung gemacht. In einem Hof angekommen und loserzählt, kam ein Typ aus einer Gaststätte, gesellte sich zu zwei anderen Typen und fing an zu reden – sehr, sehr laut. Er brüllte. Und das störte meine Stadtführung.

Ich erhöhte meine Lautstärke und aus der Gruppe heraus regten sich die Leute nun auf und sprachen den Typ an, er solle doch leiser sprechen. Na da gings los. Was los sei und ob er in Deutschland nicht mehr frei reden könne und wir sollen doch woanders hingehen. Die Leute pöbelten zurück. Ich stand einfach nur da und genoss das Schauspiel. Der Typ wollte schon zu uns rüberkommen, wurde ab von seinen Kumpels wieder in die Gaststätte gezogen.

Es war wieder Ruhe und ich konnte fortfahren, ohne auch nur ein bisschen Energie verschwendet zu haben.

Es war sinnlos, weiterlesen »

Was du haben willst, musst du auch geben

Es gibt ein Gleichgewicht oder eine ausgleichende Gerechtigkeit. Egal, wie man das nennt. Ohne Geben kein Nehmen.

Wer geliebt werden will, muss Liebe geben.
Wer in Wohlstand leben will, muss Wohltätiges für andere tun.
Wer Freundschaft haben will, muss freundlich sein.
Wer in Frieden leben will, muss friedlich sein.
Wer etwas will vom Leben, der muss es dem Leben auch wieder zurückgeben.

Gib den Menschen in deiner Umgebung und der Welt das, was du von der Welt und von deinen Mitmenschen haben möchtest.

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