Persönlichkeitsentwicklung

Anspruch und Wirklichkeit

Wie oft klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Menschen sagen Dinge und sind innerlich nicht davon überzeugt. Wir sind, wie wir sind, wollen aber ganz anders sein.

Wenn Anspruch und Wirklichkeit nicht übereinstimmen, gerät das innere Gleichgewicht in Schieflage. Wir fühlen uns nicht mehr wohl in unserer Haut. Wenn das der Fall ist, wird es Zeit für Veränderung.

Wenn ich nicht habe, was ich gern hätte, besorge ich es mir. Oder ich begnüge mich mit dem, was ich habe und fange an, es zu lieben. Wenn ich mit mir nicht zufrieden bin, fange ich, mich zu verändern oder ich akzeptiere mich so, wie ich bin.

Wenn Anspruch und Wirklichkeit sich annähern, entsteht Zufriedenheit.

Selbstbild von innen und von außen

Unser Selbstbild entsteht durch unsere Sicht und Bewertung unseres eigenen Selbst. Andere Menschen sehen in uns allerdings oft Dinge, die wir selbst gar nicht erkennen.

Wer ein vollumfängliches Bild seines Selbst haben möchte, der sehe nicht nur sich selbst, sondern der stelle anderen Menschen die Frage: „Was macht mich, deiner Meinung nach, aus? Was sind meine besten Eigenschaften?“

Diese Fragen sollte man nur Menschen stellen, denen man vertraut. Und man sollte mit den Antworten weiterlesen »

Sichtweisen verändern

Wir nehmen Dinge wahr, interpretieren und ordnen sie in unser Weltbild ein. Oft beharren wir dann viele Jahre auf unseren Wahrnehmungen und Interpretationen. Allzu oft machen wir uns die Welt dadurch schön und wollen eventuelle Veränderungen und Gefahren nicht sehen. Anders herum kann es auch sein, dass ich die Welt zu schwarzsehe und Dinge vorausahne, die gar nicht eintreffen.

Vier Fragen können helfen, die Sichtweise zu verändern:

  1. Was ist, wenn Dinge nicht eintreffen (z.B. Sorgen, Nöte, Ängste)?
  2. weiterlesen »

Stimmungen sind steuerbar

Unsere Stimmung hängt von vielen Faktoren ab. Wie viel Schlaf hatten wir, wie erholsam war der Schlaf? Was haben wir gegessen? Haben wir uns bewegt? Was ist uns und um uns herum passiert? Wie bewerten wir das? Wie viel Stress habe ich?

Stimmungen hängen von vielen Faktoren ab. Einige können wir kaum oder gar nicht beeinflussen, z.B. das Wetter. Aber erstaunlich viele können wir beeinflussen – Schlafen, Essen, Stress, Erholung, Bewertung…

Achten Sie auf diese Dinge und so haben Sie Ihr Gefühlsmanagement in der Hand.

Lass deine Vergangenheit hinter dir

Manche Menschen leben ständig in ihrer Vergangenheit. Früher war alles besser oder sie können nicht loslassen, was passiert ist – die Vergangenheit ist ja so wichtig. Wir die Vergangenheit nicht ändern. Wir können aber viel aus ihr lernen, aber nur, wenn wir die Vergangenheit loslassen.

Aus der Vergangenheit zu lernen bedeutet, sich von ihr zu entfernen, sie aus einer Metaposition zu betrachten. Nur so können wir erkennen, welche Fehler wir gemacht haben oder welche Dinge gut waren.

Die Gegenwart ist wichtiger, als die Vergangenheit, denn in ihr leben wir. Wir können manche Dinge in unserer Gegenwart nicht ändern, aber wir können mitgestalten. Wir unsere Gegenwart erleben und genießen.

Die Zukunft ist auch wichtig. Wir können sie nicht voraussehen, weiterlesen »

Umerziehung bringt nichts

Kennen Sie auch Menschen, die sich absolut nichts sagen lassen wollen? Egal, wie überzeugend Ihre Argumente auch sind, egal welche Fakten?

Was denken Sie dann? So ein Idiot? Umdenken – nicht der andere ist der Idiot, sondern Sie sind der Idiot. Solange Sie glauben, Sie können Menschen umerziehen, sind Sie ein Idiot.

Viele Menschen wollen nichts Neues wissen. Sie bleiben am dem kleben, was sie schon wissen. Ist auch sehr bequem. Sie können noch so viele Argumente anbringen und noch so überzeugend reden – es bringt nichts.

Menschen haben ihre eigene Meinung weiterlesen »

Kritik und Respekt

Sagte jemand zu mir: „Ich nehme nur Kritik an von Menschen, vor denen ich Respekt habe“.

Ich fragte: „Welche Menschen sind das, vor denen du Respekt hast“?

Antwort: „Das sind Menschen, die in ihrem Leben etwas erreicht haben“.

Meine Antwort: „Woran machst du fest, dass ein Mensch in seinem Leben etwas erreicht hat“?

Seine Antwort: „Na, wenn eben etwas da ist, guter Beruf, gutes Einkommen, Besitz“.

Meine Reaktion: „Also hast du vor allen Menschen, die nach deiner Auffassung weiterlesen »

Mach dein Ding … und sch… auf Ratschläge

Letztens las ich: Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann, und tadle an andern keine Fehler, die du selbst begehst!

Wie oft und gern tun wir genau das? Wir befehlen und tadeln und können es doch selbst nicht besser.

Gern geben wir anderen Ratschläge, ohne sie selbst zu befolgen.

Im Grunde ist jeder Befehl ein Ausdruck eines Wunsches, den sich der Befehlende selbst nicht erfüllen kann. Und dann sollen es eben andere machen.

Gelabert ist schnell, selbst gemacht dauert länger und ist mitunter anstrengend.

Vergiss all die „gut gemeinten“ Ratschläge. Im Ratschlag weiterlesen »

Manchmal muss es eben sein

Menschen müssen Dinge tun, auf sie wir gerade gar keine Lust haben. Dinge, die uns sinnlos erscheinen. Das gehört wohl zum Leben dazu. Wir müssen sie tun, weil sie zu unseren Pflichten gehören.

Diese Dinge zu erledigen kostet uns Energie. Es gibt ein paar Tricks, um es sich etwas einfacher machen, diese Dinge zu erledigen.

  1. Mach dir einen Plan. Lege genau fest, was du wann machts und wie viel du machst. Schritt für Schritt.
  2. Sieh das Positive in den ungeliebten Dingen und konzentriere dich darauf.
  3. Denke daran, wie es ist, wenn die ungeliebten Dinge endlich erledigt sind.
  4. Mach ein Spiel daraus, die Dinge zu erledigen, dann kann es sogar Spaß machen.

Willensstärke

Willensstärke ist nicht angeboren. Wir bekommen sie durch Training und Übung. Wir können unsere Willensstärke trainieren, indem wir unsere Absichten, Wünsche und Vorstellungen klar formulieren und dann in die Tat umsetzen.

Zunächst müssen wir uns selbst bewusst sein, wie unser Wille aussieht. „Ich will“ – das ist die Formulierung, die unseren Willen ausdrückt. Ich muss selbst wissen, was ich will und ich muss mir darüber bewusst werden, dass mein Wille etwas bewirkt. Der gern zitierte freie Wille nützt nur dann etwas, wenn wir ihn auch einsetzen.

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