Selbstbewusstsein

Du bist o.k. … entwickele dich weiter

Viele Menschen haben den inneren Antrieb: Werde besser, entwickele dich weiter, mach was aus deinem Leben, du hast dein Leben selbst in der Hand.

Und dann gibt es den zweiten Aspekt, der Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben ist: Du bist ok. Du bist auch nur ein Mensch. Du bist richtig, so wie du bist.

Das ist ein Widerspruch – entwickele dich, obwohl du o.k. bist? Und genau dieser Widerspruch lässt selbstbewusste, selbstbestimmt lebende Menschen oft verzweifeln. Ich muss mich entwickeln, also bin ich doch nicht gut genug.

Es gilt, diesen Widerspruch auszuhalten. Und es gilt, diesen scheinbaren Widerspruch als normal anzunehmen. Grundlage für ein selbstbewusstes, selbstbestimmtes Leben ist – ich bin o.k. Selbstbewusst und selbstbestimmt leben kann ich aber nur, weiterlesen »

Selbstvertrauen, Affirmationen und Wortwahl

Zum Thema Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein schwirrt so alles Mögliche durchs Internet – Ratgeber, Kurse und Tipps, Affirmationen.

Und so fand ich letztens beim Stöbern folgende Affirmationen zum Thema Selbstvertrauen:

„Ich kann das.
Ich kann das lernen.
Ich kann hier besser werden.
Ich kann hier aus meinen Fehlern lernen.“

Super, dachte ich im ersten Moment. Doch dann fiel mir etwas auf – die Wortwahl. „Ich kann …“. Das Verb können sagt, das ich in der Lage bin, etwas zu tun, das ich die Fähigkeiten und Möglichkeiten habe, etwas zu tun. Können sagt aber nicht aus, dass ich es auch tue.

Welches Verb ist also besser weiterlesen »

Sozialer Druck

Sozialer Druck entsteht, wenn Selbstbewusstsein fehlt. Im Idealfall tun wir Dinge, die gut für uns sind, und von anderen akzeptiert oder gar bewundert werden. Im schlechtesten Fall tun wir Dinge, die schlecht für uns sind, weil andere diese Dinge gern so hätten oder wir bewundert werden möchten.

Noch besser ist es, Dinge zu tun, die gut für uns sind und bei denen uns völlig egal ist, wie andere darüber denken. Wir brauchen Menschen in unserer Umgebung, die uns so nehmen, wie wir sind, akzeptieren, was wir tun und uns in dem unterstützen, was wir tun. Egal, was es ist.

Wenn wir uns von uns selbst entfernen, weiterlesen »

Lügen ist Stress

Oder: Wer lügt braucht ein gutes Gedächtnis

Hier und da mal eine Notlüge. Oder auch mal eine richtig fette Lüge. Hat wohl jeder schon einmal gemacht. Was ist das Schwere am Lügen? Man muss eine Lüge ständig aufrechterhalten. Und man muss sich immer sehr genau erinnern, was man gesagt hat. An die wahre Geschichte muss erinnert man sich immer wieder, ohne Nachzudenken. Das Lügengebilde haben wir nicht real erlebt, es ist also in uns nicht automatisch abgespeichert.

Schon, wenn ich mich als jemand ausgebe, der ich nicht bin, lüge ich. Wenn ich sein will, wie andere, und mich verleugne, lüge ich mich zuerst selbst an. Das hat etwas mit fehlendem Selbstwertgefühl zu tun.

Dieses Lügengebäude weiterlesen »

Achtsamkeit ist …

Achtsamkeit ist in aller Munde. Kurse und Seminare werden angeboten. Achtsamkeit ist Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Achtsamkeit ist, wenn ich immer und überall bei mir bin.

  • Wer achtsam mit sich selbst ist, merkt, was er braucht.
  • Wer achtsam mit sich selbst ist, weiß, was er will.
  • Wer achtsam mit sich selbst ist, ist sich bewusst, was er denkt.
  • Wer achtsam mit sich selbst ist, spürt, was er fühlt.
  • Wer achtsam mit sich selbst ist, weiß, wie er auf seine Umwelt reagiert.

Achtsam zu sein, bei sich zu sein, verleiht Energie und Selbstbewusstsein.

Gefühle zu zeigen zeigt Stärke und Selbstbewusstsein

Wer selbstbewusst ist, dem macht es nichts aus, seine Gefühle zu zeigen. Gesellschaftlich ist es eher nicht so anerkennt, seine Gefühle zu zeigen. Vor allem dann, wenn es sich um Trauer, Traurigkeit, Verletzbarkeit, Scham oder Angst handelt. Und wer solche Gefühle offen zeigt, wird oft als weich und nicht belastbar abgestempelt.

Es ist genau anders herum. Wer in der Lage ist, seine Gefühle offen zu zeigen, der zeigt auch, dass er stark und selbstbewusst ist. Offen über Gefühle zu reden ist schwer und daher brauche ich dafür Stärke und Selbstbewusstsein.

Wer lernt, offen über seine Gefühle zu reden, weiterlesen »

Selbstbewusstsein heißt …

Selbstbewusstsein heißt, sich seiner Fähigkeiten und Stärken bewusst zu sein. Selbstbewusstsein heißt, von sich selbst überzeugt zu sein, ohne sich zu überschätzen. Selbstbewusstsein heißt auch, Mut zu haben Dinge anzupacken, die ich noch nicht kann.

Wer über sich selbst hinauswachsen will, braucht dieses tiefe, unerschütterliche Vertrauen in seine eigenen Stärken und in die Fähigkeit, alles erreichen zu können, was attraktiv und erstrebenswert erscheint.

Was ich mir nicht zutraue, werde ich auch nie anpacken. Chancen werden so vergeben. Nicht alles, was ich anpacke, wird mir auch gelingen. Das ist kein Scheitern, das eröffnet neue Perspektiven und Möglichkeiten.

Wer an sich glaubt, sagt „Ja“ und nutzt alle Möglichkeiten. Und jede neue Möglichkeit bedeutet Wachstum und Entwicklung. „Was ich noch nicht kann, kann ich lernen“ lautet der Leitsatz selbstbewusster Menschen.

Dein Umfeld bestimmt dein Sein

Warum tun uns manche Menschen gut und warum manche nicht? Warum verbringen wir mit Menschen viele Jahre und plötzlich können wir sie nicht mehr leiden? Warum gibt es überhaupt bestimmte Menschen in unserem Leben und andere gehören nicht dazu?

Ich glaube daran, dass wir immer diejenigen Menschen in unserem Leben haben, die wir gerade benötigen – im positiven Sinn wie im negativen Sinn. Allerdings muss es nicht unbedingt positiv sein, wenn wir nur Schmeichler und Ja-Sager um uns haben. Es muss nicht negativ sein, wenn wir Kritiker, Nörgler oder echte Idioten in unserem Umfeld haben. Manchmal ist es sogar gut, genau solche Menschen um sich zu haben, denn sie halten uns oft den Spiegel vor oder verweisen auf unsere Unzulänglichkeiten.

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Selbstbewusstsein und Erziehung

Wie stark hängen Selbstbewusstsein und Erziehung zusammen? Sehr stark. Kinder, die ständig Sätze, wie: „pass auf“, „du kannst das nicht“, „dafür bist du zu klein“, hören, können kein Selbstbewusstsein entwickeln.

Wer zum Angsthasen erzogen wurde, wem ständig gesagt wird, er könne nichts, wird genauso ins Leben gehen und den elterlichen Rucksack sein Leben lang mit sich rumschleppen.

Oder er erkennt sein Dilemma, arbeitet an seinem Selbstbewusstsein und wirft den Rucksack ab. Erziehung ist ein maßgeblicher Faktor für ein gutes Selbstbewusstsein und ein starkes Selbstbild. Entscheidend sind die frühen Jahre weiterlesen »

Feedback ist scheiße!

Wie oft lese ich in Büchern oder im Internet, wie wichtig es doch wäre, sich Feedback von anderen Menschen zu holen. Andere um deren Meinung fragen. Wie sie mich sehen oder zu dem stehen, was ich gerade gesagt oder getan habe. Und daraus soll ich dann erkennen, wo ich noch etwas verbessern kann.

Meine Meinung dazu: kompletter Blödsinn. Wer unbedingt Feedback von anderen braucht sollte mal darüber nachdenken, wie es um sein Selbstbild und um sein Selbstbewusstsein bestellt ist.

Jeder Depp hat eine Meinung. Und jeder Depp darf zu allem und jeden seine Meinung sagen. Ja, darf er. Ich muss mich aber nicht für die Meinung von anderen interessieren. Viele Leute sind richtig gut darin, anderen irgendwelche Ratschläge weiterlesen »

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