Politik & Gesellschaft

Soziale Netzwerke ersetzen kein soziales Umfeld

Quelle: pixabay

Die Zahl sozialer Netzwerke nimmt stetig zu. Manch einer ist bei 4, 5, 6 oder mehr sozialen Netzwerken angemeldet und veröffentlicht sein ganzes Leben im Internet, wartet auf „Likes“ und meint, sozial gut eingebunden zu sein. Ist das so?

Soziale Netzwerke können hilfreich sein, mit Menschen in Kontakt zu bleiben, die weit weg wohnen. Soziale Netzwerke können nützlich sein für Informationen. Sie ersetzen aber nicht den direkten Kontakt zu Menschen. Soziales Miteinander entsteht durch persönlichen Umgang, durch Nähe, durch Auseinandersetzung.

Soziale Netzwerke bieten auch Gefahren. Durch ihre Anonymität werden Menschen verleitet, Dinge zu äußern, die sich im direkten Gespräch nie äußern würden, weil sie Widerstand zu erwarten hätten. In sozialen Netzwerken entstehen auch Hass, Respektlosigkeit und Erniedrigung. Und der Angegriffene hat kaum eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren.

Unser Umfeld ist unser Gravitationsfeld. Wir werden immer wieder hineingezogen in alte Muster und Verhaltensweisen. Daher ist es sehr wichtig, ständig auf sein Umfeld zu schauen und darauf zu achten, dass unser soziales Umfeld uns gut tut. Das gilt für das echte Leben genauso, wie für soziale Netzwerke. Ich kann im echten Leben entscheiden, mit wem ich mit umgebe. Ich kann auch in sozialen Netzwerken entscheiden, mit wem ich mich verlinke, was ich teile, was ich schreibe.

Alles, was uns runterzieht und Energie kostet brauchen wir nicht in unserem Leben.

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Autor: Mirko Seidel am 13. Feb 2019 09:33, Rubrik: Politik & Gesellschaft, Texte & Gedanken, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,

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