Oktober 2019

Verlässlichkeit

Viele Menschen schätzen Verlässlichkeit. Dinge laufen immer gleich ab, keine Überraschungen, Erwartungen werden automatisch erfüllt. Dinge laufen immer so ab, wie wir sie kennen. Das gibt uns Menschen ein Gefühl von Sicherheit.

Wenn Verlässlichkeit fehlt, kommen wir aus dem Tritt, werden unsicher, ungeduldig, fühlen uns vernachlässigt, nicht verstanden. Missverständnisse und Ärger sind die Folgen.

Andere Menschen sind nicht dazu da. Meine Erwartungen zu erfüllen und mir mit meiner gewünschten Verlässlichkeit ein sicheres Leben zu bieten. Umgekehrt muss ich das für andere Menschen auch nicht tun. Wie entkommt man diesem Dilemma, weiterlesen »

Wenn du Profi sein willst …

… dann tu die Dinge konzentriert und mit Hingabe

Immer wieder kommt es vor, dass ich auf Menschen treffe, die das, was sie tun, nicht mit Konzentration und Hingabe machen. Dann kommt es oft zu Fehlern, Hektik und Frust.

Letzte Woche wollte ich auf dem Stadtfest in Leipzig Langos essen. Also an den Stand und auf das Schild mit den Angeboten geschaut. Sieben verschiedene Sorten mit Nummer und noch ein Angebot auf einem Schild auf dem Tresen ohne Nummer. In der sehr kleinen Imbissbude standen fünf junge Menschen. Eine junge Frau nahm Bestellungen entgegen und kassierte, die andere junge Frau stellte die Speisen zusammen, zwei waren im Hintergrund beschäftigt und der fünfte junge Mann stand rum und laberte. Alle laberten darüber, wie Langos nun ausgesprochen wird. Nach jedem Kunden wurde erst mal gelabert, der nächste Kunde musste warten, bis seine Bestellung aufgenommen wurde. weiterlesen »

Mach aus Ärger und Wut Energie

Ärger und Wut – wer kennt sie nicht. Das Aufbäumen und Aufschäumen, das Meckern und Brüllen. Energieverschwendung. Oder doch nicht?

Ärger und Wut, die ohne Veränderung verhallen, sind Energieverschwendung. Ärger und Wut sind sinnvoll, wenn sie uns dazu bewegen, etwas zu unternehmen und zu verändern.

Immer, wenn du dich ärgerst oder Wut spürst, dann überlege: Was kann ich aus der Wut und dem Ärger heraus verändern? Will ich es verändern? Kann ich es verändern? Wenn ja – dann mach es. Wenn nein – dann lass es und hör auf, dich zu ärgern.

Ärger kann produktiv sein, wenn er uns dazu motiviert, unser Leben zu verändern, besser zu machen.

Die schlimmste Kombination weiterlesen »

Kalenderblatt 28. Woche 2018

Das Ärgerliche am Ärger ist,
dass man sich schadet,
ohne anderen zu nützen.

Kurt Tucholsky (1890 bis 1935),
deutscher Journalist und Schriftsteller

Ein bisschen Frieden

Was ist innerer Frieden? Ein Gefühl? In etwa so wie Angst, Ärger, Freude, Ekel? Der innere Frieden hat eine Sonderstellung, denn der innere Frieden ist die Abwesenheit von bestimmten Gefühlen.

Inneren Frieden habe ich, wenn ich entspannt bin, ruhig und ausgeglichen, angstfrei, kein unerfülltes Verlangen spüre. Innerer Frieden entsteht immer dann, wenn ich mit mir selbst im Reinen bin.

Viele Menschen streben nach Glück – nur wenige streben nach innerem Frieden. Oft sagen wir: „Ich habe meinen Frieden gemacht“. Doch oft leben wir mit unserer Umwelt und weiterlesen »

Die Frage nach dem „Warum?“

Quelle: www.pixabay.de

Menschen neigen dazu, falsche Fragen zu stellen. Und nicht selten sind sie wegen dieser Fragen unglücklich und unzufrieden. Gute Fragen sind solche, die direkt auf mehr Glück und mehr Zufriedenheit oder auf die Verbesserung des Lebens zielen.

Eine gute Frage: „Zu welchem Zeitpunkt war ich in der Vergangenheit glücklich und wie kann ich das wiederholen?“ Eine nicht so gute Frage: „Warum machst du das mit mir?“. Selbst wenn es eine Antwort auf diese Frage gäbe könnte man mit der Antwort nichts auf der Welt verbessern.

Eine gute Frage: „Wie kann ich die Qualität meines Lebens verbessern?“ Eine nicht so gute Frage: „Warum sind die Anderen erfolgreicher als ich?“

Gute Fragen richten sich direkt an unser Lebensglück, unsere Zufriedenheit und unser Vorankommen. Schlechte Fragen handeln oft von Dingen, die ich selbst nicht ändern kann.

Mit guten Fragen stellen wir uns selbst auf konstruktive und freundliche Art weiterlesen »

Zwei Sichtweisen auf den Regen

Letztens war ich zu einem Termin. Als sich alle verabschiedeten, fing es an zu regnen. Eine Person sagte: „Mist, nun regnet es auch noch und ich hab keinen Schirm und werde nass.“ Eine andere Person sagte: „Endlich regnet es mal wieder und ich brauche heute Abend meinen Garten nicht zu gießen“

Und da war sie wieder, die Erkenntnis. Die Tatsache ist immer die gleiche – es regnet. Durch unsere Betrachtungsweise oder Interpretation werten wir die Tatsache und machen sie gut oder schlecht.

Nun gut, es regnet, ich werde nass. Nicht schön. Aber kann ich es ändern? Nein, ich kann es nicht ändern, dass es regnet. Aber ich kann eine Entscheidung treffen. Entweder laufe ich durch den Regen und ärgere mich den Rest des Tages oder genieße das Erlebnis Regen oder ich setze mich in ein Café und warte, bis es aufgehört hat zu regnen. weiterlesen »

Die Apokalypse steht unmittelbar bevor!!!!!

Was? Wie das denn? Wer sagt denn sowas? Ich sag das. Na gut, ich habe jetzt keine stichhaltigen Beweise dafür den nahenden Weltuntergang. Ich habe jedoch den Eindruck, dass das Ende jeden Tag kommen kann, wenn ich in die Gesichter mancher meiner Mitmenschen schaue.

Ich lade Sie ein zu einem Experiment. Setzen Sie sich in ein Café oder auf eine Bank und beobachten Sie Menschen. Schauen Sie in deren Gesichter. Und zählen Sie mal: wie viele freundliche, entspannte Gesichter sehen Sie? Wie viele zerknirschte und zerknitterte Gesichter zählen Sie?

Ich mache dieses Experiment immer mal wieder und ich kann sagen: Letztere sind in der deutlichen Überzahl. weiterlesen »

Authentizität …

… oder den Ärger auch mal raus lassen

Nach einem Kurs, den ich an der Volkshochschule gehalten habe, stellte eine Teilnehmerin die Frage: „Sollte man seinem Ärger nicht raus lassen? Oder besser den Frust runterschlucken, wenn man wütend ist?“

Meine Antwort: „Rauslassen, was raus will! Authentizität ist wichtig, gegenüber mir selbst und meinen Gefühlen. Wenn du wütend bist, sei wütend. Wenn du verärgert bist, sei verärgert. Und dann zeig es auch!“

Sich über eine Sache zu beklagen und seine Wut offen zu zeigen sind zwei unterschiedliche Dinge. Meckern und Klagen weiterlesen »

Thema des Monats November 2015: STRESS

Er ist überall. Er verfolgt uns. Er ist immer schon da, wo wir hinkommen. Er klebt wie ein Kaugummi unter der Schuhsohle. STRESS.

Stress scheint zu unserem Leben zu gehören, wie Essen und Atmen. Kaum ein Tag ohne ihn, kaum jemand, der nicht regelmäßig unter ihm leidet.

Stress kann positiv auf unseren Organismus wirken, er kann aber auch negativ sein und uns krank machen. Gehört Stress untrennbar zu unserem modernen Leben? Oder kann man ihm entfliehen? weiterlesen »

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