November 2019

Ich habe keine Zeit

Uhr am Krochhochhaus in Leipzig

Wie oft sagst du diesen Satz? Wie oft hörst du diesen Satz von anderen? Vermutlich sehr oft. Fast täglich. Was heißt: „Ich habe keine Zeit“

Zeit können wir nicht haben, Zeit können wir uns nur nehmen. Sie ist da, unveränderlich. Ich habe keine Zeit, kann heißen:

    „Ich habe keine Lust.“
    „Ich interessiere mich nicht dafür.“
    „Ich habe Angst davor.“
    „Das ist mir zu aufwändig.“
    „Ich habe etwas Besseres vor.“

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Gedanken zum Tod

Wer denkt nicht ab und zu an den Tod? Sind es gute oder nicht so gute Gedanken? Wir wissen nicht, was der Tod ist. Viele haben Angst vor dem Tod, vor der Ungewissheit. Aber ist das nicht eher die Angst vorm Sterben?

Wenn du auch ab und zu an den Tod denkst, dann stell Dir folgendes vor. Wenn du wüsstest, dass du nur noch vier Jahre zu leben hast, wie würdest du diese vier Jahre nutzen?

Wenn du wüsstest, dass du nur noch vier Wochen zu leben hast, wie würdest du diese vier Wochen nutzen?

Wenn du wüsstest, dass du nur noch vier Tage zu leben hast, wie würdest du diese vier Tage nutzen?

Hin und wieder ist es gut, sich die Endlichkeit unseres Lebens vor Augen zu führen, damit wir die Dinge, die uns wichtig sind, nicht länger vor und herschieben.

Telefonier doch mal mit deiner Seele

Klingt komisch? Versuchs doch mal. „Ruf“ einmal am Tag bei deiner Seele an und frage sie, wies ihr geht.

Ein bisschen Smalltalk. Und dann wird dir deine Seele erzählen, was sie bedrückt – Sorgen, Ängste, Nöte, Zwänge, Sehnsüchte und Bedürfnisse.

Bedanke dich bei deiner Seele für das Telefonat und lege auf. Komm ins Hier und Jetzt zurück und überlege, wie du deiner Seele, und damit dir, helfen kannst.

Was wir in der Schule nicht lernen …

In der Schule wird Kindern so alles Mögliche beigebracht – Lesen, Schreiben, Rechnen, Fremdsprachen, Naturwissenschaften, logisches Denken und ein paar Gedichte auswendig lernen.

So weit, so gut. Einige entscheidende Dinge werden Kindern in der Schule nicht beigebracht:

  • Wie funktioniert ein Mensch (nicht im biologischen Sinn, sondern im menschlichen Sinn)?
  • Was sind Glück und Erfolg?
  • Wie funktioniert Kommunikation?

Ich fordere die Einführung eines Schulfaches, in dem genau diese Dinge vermittelt werden. Ich betone VERMITTELT, nicht gelehrt. Glück kann man nicht lehren. Aber man kann vermitteln:

  • wie unsere Gedanken unsere Gefühle und unser Handeln beeinflussen,
  • wie Sprache unser Denken und Handeln beeinflusst,
  • dass Glück ein natürlicher Grundzustand des Menschen ist, nicht vom Himmel fällt und nicht von äußeren Umständen abhängig ist,
  • dass Kommunikation der Schlüssel zur Lösung aller Probleme ist.
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Nutze deine inneren Fähigkeiten

Jeder Mensch hat eine Fülle von Fähigkeiten. Damit meine ich nicht das, was wir als Beruf gelernt haben oder uns als Wissen angeeignet haben. Ich meine die inneren Fähigkeiten, das, was wir mitbekommen haben und nicht immer nutzen.

  • Du hast Gefühle – aktiviere sie.
  • Du hast Umsetzungskraft – nutze sie.
  • Du hast Ängste – überwinde sie.
  • Du hast Neugier – erkunde sie.

So kannst du es schaffen, gute Beziehungen zu anderen Menschen zu schaffen. So kannst du dir das Leben bauen, das du haben willst. Und wenn du alles, was du gelernt und erfahren hast, dazu nimmst, wird es bestimmt ein tolles Leben.

Wer grübelt, verliert …

… oder: Den Mutigen gehört die Welt

Grübeln, abwägen, prüfen, vertagen, besprechen, verschieben, zurückstellen … wer keine Entscheidung treffen kann, kann nur verlieren. In den zeit des ewigen Nachdenkens, Abwägens und Prüfens haben andere Menschen bereits 10 Entscheidungen getroffen, umgesetzt und ihr Leben voran gebracht.

Entscheidungsunfreudigkeit entsteht durch die Angst, Fehler zu machen. Wer entscheidet, macht keine Fehler. Entscheidungen und Fehler schließen sich aus. Es gibt keine richtigen oder falschen Entscheidungen. Es gibt nur Entscheidungen.

Entscheide – beobachte – weiterlesen »

Gefühle zu zeigen zeigt Stärke und Selbstbewusstsein

Wer selbstbewusst ist, dem macht es nichts aus, seine Gefühle zu zeigen. Gesellschaftlich ist es eher nicht so anerkennt, seine Gefühle zu zeigen. Vor allem dann, wenn es sich um Trauer, Traurigkeit, Verletzbarkeit, Scham oder Angst handelt. Und wer solche Gefühle offen zeigt, wird oft als weich und nicht belastbar abgestempelt.

Es ist genau anders herum. Wer in der Lage ist, seine Gefühle offen zu zeigen, der zeigt auch, dass er stark und selbstbewusst ist. Offen über Gefühle zu reden ist schwer und daher brauche ich dafür Stärke und Selbstbewusstsein.

Wer lernt, offen über seine Gefühle zu reden, weiterlesen »

Sichtweisen verändern

Wir nehmen Dinge wahr, interpretieren und ordnen sie in unser Weltbild ein. Oft beharren wir dann viele Jahre auf unseren Wahrnehmungen und Interpretationen. Allzu oft machen wir uns die Welt dadurch schön und wollen eventuelle Veränderungen und Gefahren nicht sehen. Anders herum kann es auch sein, dass ich die Welt zu schwarzsehe und Dinge vorausahne, die gar nicht eintreffen.

Vier Fragen können helfen, die Sichtweise zu verändern:

  1. Was ist, wenn Dinge nicht eintreffen (z.B. Sorgen, Nöte, Ängste)?
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„Ich habe Angst, das Falsche zu tun“

In einem Gespräch über Entscheidungen sagte mir letztens jemand: „Ich tue mich sehr schwer damit, eine Entscheidung zu treffen. Es gibt so viele Möglichkeiten und ich habe Angst, das Falsche zu tun.“

Grundsatz: Du kannst keine falsche Entscheidung treffen! Egal welche Entscheidung du triffst, sie ist immer die Richtige – in dem Moment und in der Situation – und sie bringt dich weiter.

Der einzige Fehler, den du machen kannst ist, keine Entscheidung zu treffen, sie länger und länger vor dir herzuschieben und so immer länger in einer Negativsituation oder in einem Schwebezustand zu verharren. Das kostet Energie weiterlesen »

Angst

Manche Menschen werden ständig von Angst begleitet. Angst blockiert, Angst hemmt, Angst führt zu Kurzschlussreaktionen.

Um die Angst zu besiegen, muss man sie erst einmal annehmen. Sie ist da – auch wenn es unangenehm ist – sie ist real. Wer seine Angst überwinden oder wenigstens mildern will, muss sich ihr stellen. Dort, wo die Angst herkommt, dort liegt auch die Lösung des Problems.

Kleine Schritte helfen, Ängste abzubauen. In jeder schlechten Situation steckt auch etwas Gutes. Man muss es finden. Dankbarkeit für das, was da ist hilft, Angst abzubauen. Wo Angst ist, fehlt Mut. Mut ist, wenn ich es trotz Angst tue.

Sorge dafür, dass deine Ängste nicht die Macht über dein Leben bekommen. Sei mutig.

©2019 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
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