Mai 2018

Gute Entscheidung? Schlechte Entscheidung?

Letztens habe ich folgendes gelesen: „Ich finde es immer wieder interessant, wie gut wir Menschen darin sind, schlechte Entscheidungen zu treffen. Und hier beziehe ich mich selbst vollkommen mit ein. Denn ich habe auch schon viele Entscheidungen getroffen, die sich als suboptimal herausgestellt haben.“

Soweit das Zitat.
Erstens: der Autor widerspricht sich selbst. Er schreibt von schlechten Entscheidungen, die sich als suboptimal herausgestellt haben – hinterher. In dem Moment, als die Entscheidung getroffen wurde, war sie optimal oder schien es zu sein.

Zweitens: Blödsinn – es gibt keine guten oder schlechten Entscheidungen. Es gibt nur Entscheidungen. Menschen treffen sie aus der Situation heraus mit den Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen.

Und genau dort liegt das Problem: Menschen treffen Entscheidungen in Situationen der Angst, der Verzweiflung, der Not. Und sie entscheiden sich für Lösungen, die sie weiterlesen »

Schwächen überwinden

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Letztere kennen wir bei uns meistens am Besten. Normalerweise sind unsere Schwächen kein Problem. Wir richten unser meist so ein, dass wir unseren Schwächen selten begegnen. Doch irgendwann holen sie und wieder ein und wir wünschen uns, dass wir dies oder jenes besser könnten.

Schwächen können uns behindern in unserem Vorankommen und sie können zu Einschränkungen im Leben führen. Solange unser Leben nicht nachhaltig dadurch beeinträchtig wird, soll es so sein. Doch was, wenn ich eine tolle Idee habe, mir aber sofort alle meine Schwächen einfallen, die mich darin hindern, diese Idee umzusetzen?

Dann ist der Punkt erreicht, an dem unsere Schwächen uns aufhalten weiterlesen »

Wo die Angst ist, da ist der Weg

Irgendwo hab ich den Satz mal gelesen und ihn damals für idiotisch gehalten. Angst haben und dann auch noch genau dort langgehen? Also, ins Feuer laufen, wenns brennt?

Es dauert manchmal, bis es bei mir klickt macht. Natürlich ist es ratsam, vorm dem Feuer wegzulaufen. Wenn ich aber nach einer traumatischen Erlebnis z.B. Angst habe, große Menschenansammlungen zu besuchen oder große, öffentliche Gebäude – dann liegt genau dort der Weg, die Angst zu besiegen oder zumindest abzumildern.

Wie macht man das? Viele sagen hier: Folge deinem Herzen. weiterlesen »

Woran du nicht glaubst, funktioniert auch nicht

An seinen Erfolg muss man glauben. „Was soll das bringen“, könnte man sich nun fragen? „Erfolg entsteht durch Arbeit und ein bisschen Glück“. Und genau hier liegt das Problem.

Solange man glaubt, dass Erfolg nur durch harte Arbeit und ein bisschen Glück entsteht, wird sich der Erfolg auch nicht einstellen. Das ist genau so, wenn man sich im Kopf denkt, dass etwas nicht funktioniert. Dann wird es auch nicht funktionieren.

Alles im Leben funktioniert nur und stellt sich nur ein wenn ich fest daran glaube. Wenn ich offen bin und Geduld habe, bis sich der Erfolg einstellt. Ich weiß, das kann extrem schwierig sein. Positives Denken, weiterlesen »

Wer könnte ich sein?

Menschen sind zu großartigen Dingen fähig. Fast jeder Mensch ist zu allem fähig. Wie viele unserer Fähigkeiten nutzen wir tatsächlich? Ein Prozent, fünf Prozent, zehn Prozent? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass viele Menschen ihre Fähigkeiten kaum bis gar nicht nutzen.

In jedem von uns steckt kreative Kraft. Viele nehmen die Kraft nicht wahr oder lassen sie verkümmern. Das ist sehr schade, denn mit unserer Kraft und Energie können wir Dinge verändern.

Warum ist das so? Angst vor dem Neuen, Angst vor dem Unbekannten spielt eine Rolle, Sicherheitsdenken, Festhalten und Verharren in der Komfortzone spielen eine Rolle.

Viele Menschen sind hauptsächlich mit sich selbst und ihren tatsächlichen oder vermeintlichen Problemen beschäftigt. Weil wir sehr gut wissen, warum etwas nicht geht, aber nicht nachdenken, wie es gehen könnte. weiterlesen »

Toleranz ist etwas anderes

Zum Thema Toleranz habe ich ja schon einiges geschrieben. Und vor Kurzen habe ich diese Definition von Toleranz gelesen: „…entspannte und tolerante Menschen […], die endlos Güte und Geduld für andere Menschen aufbringen, …“

Genau das ist Toleranz nicht!!!!!!!!! Toleranz heißt, es gibt außerhalb meines Weltbildes einen Bereich, in dem ich Menschen und Situationen annehme, anerkenne oder ertrage, die kaum oder nicht in mein Weltbild passen – ich toleriere. Und dann kommt die Toleranzgrenze. Das ist die rote Linie, bei der ich sage: bis hierher und nicht weiter. Alles was außerhalb dieser Linie liegt, passt nicht in mein Weltbild, es macht mir Angst, ich lehne es ab.

Die ewigen Gutmenschen-Toleranz-Schwafler wissen nicht, weiterlesen »

Ein bisschen Frieden

Was ist innerer Frieden? Ein Gefühl? In etwa so wie Angst, Ärger, Freude, Ekel? Der innere Frieden hat eine Sonderstellung, denn der innere Frieden ist die Abwesenheit von bestimmten Gefühlen.

Inneren Frieden habe ich, wenn ich entspannt bin, ruhig und ausgeglichen, angstfrei, kein unerfülltes Verlangen spüre. Innerer Frieden entsteht immer dann, wenn ich mit mir selbst im Reinen bin.

Viele Menschen streben nach Glück – nur wenige streben nach innerem Frieden. Oft sagen wir: „Ich habe meinen Frieden gemacht“. Doch oft leben wir mit unserer Umwelt und weiterlesen »

Akteur oder Zuschauer

Ich gehe nur selten in eine Disco. Doch eines ist mir immer wieder aufgefallen. Auf der Tanzfläche – meistens dieselben Menschen und rundherum eine Menschenmauer, die alle nur um die Tanzfläche rumstehen.

Die Akteure auf der Tanzfläche, die Zuschauer rundherum. Warum gehen Menschen in eine Disco und stehen dann den ganzen Abend nur herum? Wie sie sich nicht trauen, auf die Tanzfläche zu gehen. Die stehen nur da und schauen zu. Bei einigen kann man sehen, dass sie gern mitmachen würden. Aber sie konnten sich einfach nicht überwinden. Die Angst war zu groß.

Sie schauen nur zu, wie andere Spaß haben und sich am Leben erfreuen. Wer immer nur zuschaut, an dem geht das Leben vorbei. In der Disco wie im Leben auf der Straße.

Achtsamkeit

Forscher schätzen ja, dass zwischen 90% und 98% unserer inneren Prozesse unbewusst und automatisch ablaufen. Man könnte also sagen, dass wir für uns selbst blind, taub und gefühllos sind. Wer daran etwas ändern will, trainiert seine Achtsamkeit.

Achtsamkeit bedeutet: bewusster in uns hineinschauen, hineinhören, hineinfühlen. Ärger, Angst, Freude – alles lässt sich anschauen, anhören und fühlen.

Zur Achtsamkeit gehört auch, Dinge in meiner Umgebung genauer wahrzunehmen. Das Gras unter den Füßen bewusst spüren, eine Blume am Wegesrand bewusst anschauen, die Stimmen der Vögel bewusst hören.

Achtsamkeit und Bewusstheit kann man aber auch noch auf einer höheren Ebene erleben, wenn man über sich weiterlesen »

Depression – muss der Leidensdruck erst unerträglich werden?

Ich kenne einige Leute, die in einer Depression stecken. Sie wissen auch darum, schaffen es aber nicht, mit irgendetwas in Aktion zu kommen, um ihr Situation zu verbessern. Eigentlich unverständlich, warum tun sie nichts, wenn sie merken, dass es ihnen nicht gut geht?

Es scheint so zu sein, dass bei der Leidensdruck bei einigen Menschen erst so groß werden muss, dass er absolut nicht mehr auszuhalten ist. Erst dann sind einige Menschen bereit, Hilfe zu suchen. Allerdings sind sie dann meistens auch so am Boden, dass sie alles annehmen, was ihnen als Hilfe vorgesetzt wird.

Ist es wirklich so, dass der Leidensdruck erst ein Maximum erreicht haben muss, weiterlesen »

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