Juni 2019

5. Deutscher Patientenkongress Depression in Leipzig – Anmeldung startet

Die Anmeldung zum 5. Deutschen Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige ist ab jetzt möglich: Es erwartet Sie wieder ein zweitägiges Angebot zu Themen wie „Depression und Beziehung“ und „Neue Erkenntnisse in der Behandlung“ (z.B. im Bereich Psychotherapie, hirnstimulierende Verfahren, digitale Selbstmanagementangebote). Tauschen Sie sich mit Experten zu Hilfsmöglichkeiten, Renten- und Sozialsystem aus oder stellen Sie Ihre häufigsten Fragen in der Depressionssprechstunde. Natürlich wird am 21. und 22. September 2019 auch der Austausch unter den Teilnehmern im Mittelpunkt stehen.

Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, wird auch 2019 die Moderation des Kongresses übernehmen. Ihn verstärken weitere prominente Gäste, die der Depression eine Stimme geben.

Hier gehts zur Anmeldung

Kopf oder Herz? Oder doch Bauch?

Menschen treffen Entscheidungen – aus dem Bauch heraus, aus dem Kopf heraus oder aus dem Herzen heraus. Manche Menschen sind festgelegt, aus welchem Körperteil sie ihre Entscheidungen treffen, andere wechseln. Doch was, wenn sich Bauch, Kopf und Herz nicht einig sind?

Kopf sagt nein – Herz sagt ja. Wer kennt das nicht. Und dann beginnt das Zweifeln, das Herumlavieren und die Entscheidung wird immer weiter hinausgeschoben. Auf was hört man nun?

Auf diese Frage gibt es, wie so oft, keine eindeutige Antwort. Manchmal ist es gut, auf dem Kopf (Verstand) zu hören, vor allem, wenn es um wichtige geschäftliche oder finanzielle Entscheidungen geht. Manchmal ist es gut, auf weiterlesen »

Familien-Coach Depression der AOK

Eine Depression belastet nicht nur den Betroffenen. Angehörige und Freunde sind ebenso betroffen. Für sie ist es oft nicht einfach, das Problem zu erkennen und damit umzugehen. Depressionen sind eine starke Belastung für Beziehungen. Die AOK hat auf ihrer Internetseite ein Hilfsangebot für Angehörige und Freunde veröffentlicht.

Tanz der Gefühle oder Borderline?

Tanz der Gefühle oder Borderline? ist eine Veranstaltung des WEGE e.V. – „Verein für Angehörige und Freunde psychisch erkrankter Menschen“ in Kooperation mit dem Theater der Jungen Welt am 27. und 28. April 2018 im Theater der Jungen Welt/Lindenauer Markt.

Aus der Programmankündigung:

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist nicht nur für die Betroffenen zermürbend, auch Angehörige und Freunde der Erkrankten stoßen oft an ihre Grenzen. Wie verhält man sich als Angehöriger richtig, um für sich selbst und den erkrankten Angehörigen eine Hilfe zu sein und Beziehungen stabil zu halten? Oftmals ist schon das Verstehen der Krankheit ein wichtiger Schritt, der den Alltag wesentlich erleichtern kann.

Im Rahmen der Spielzeit »STEHT KOPF!« des Theaters der Jungen Welt Leipzig, das sich aktuell in mehreren Inszenierungen mit psychischen Erkrankungen und deren Entstigmatisierung befasst, möchte weiterlesen »

Wenn Arbeit psychisch krank macht, ist Arbeitslosigkeit nicht gleich gesund

Einladung zu einem Vortrag mit Diskussion

  • Referent: Frank Hartung
  • Termin: 4. Mai 2018, 17.00 bis 18.30 Uhr
  • Ort: Leipziger Bündnis gegen Depression e. V., Projektbüro und Theaterladen, Hinrichsenstr. 35, 04105 Leipzig

Der Referent geht den spannenden Fragen nach:

  • Wenn Arbeit psychisch krank macht, warum wirkt dann Arbeit wie ein Antidepressivum?
  • Wenn Arbeit psychisch krank macht, warum sind dann Arbeitslose viel häufiger depressiv?
  • Welche Beziehungen gibt es zwischen psychischer Gesundheit, Arbeit und Arbeitslosigkeit?

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Lass los …

Wir Menschen klammern uns gern an Dinge, die uns lieb und teuer sind oder erscheinen. Wir glauben, diese Dinge damit immer bei uns halten zu können. Das mag mit Omas altem Porzellan auch funktionieren, mit vielen Dingen funktioniert es nicht.

Je mehr wir uns an diese Dinge klammern, desto weniger gehören sie uns. Das gilt vor allem für Job, Freunde, Geld, Partner …

Je mehr wir versuchen, Dinge krampfhaft an uns zu binden, desto weiter entfernen sie sich von uns und umso größer die Gefahr, dass wir sie für immer verlieren. Am besten lässt sich das an einer Beziehung sehen – wer krampfhaft an seinem Partner festhält, wird ihn mit höchster Wahrscheinlichkeit verlieren. weiterlesen »

Die einsame Gesellschaft

Letztens habe ich im Fernsehen eine Reportage über Menschen gesehen, die einsam zuhause sterben und erst nach Tagen oder Wochen entdeckt werden.

Schlimm, wenn man von niemandem vermisst wird, wenn niemand nach einem schaut und fragt: „Wie geht’s dir denn?“

Ich habe das Gefühl, die Menschen werden in unserer Gesellschaft immer einsamer. Sind wir alle weniger abhängig voneinander geworden und müssen deswegen weniger zusammenwirken?

Vielleicht liegt es daran, dass immer mehr Menschen ihr eigenes Ding machen wollen, statt zusammen etwas zu tun oder andere teilhaben zu lassen. Vielleicht haben wir höhere Ansprüche an die Menschen in unserer Umgebung.

Oder liegt es daran, dass es zu viele Möglichkeiten gibt, sich selbst alleine zu Hause abzulenken, vor dem Fernseher oder im Internet? weiterlesen »

Was nicht Teil deines Systems ist, bekommt keine Energie

Unser Alltag besteht aus Routinen und Gewohnheiten. Oft Verpflichtungen oder Dinge, die wir uns im Laufe unseres Lebens angewöhnt haben. Das meiste ist nicht geplant, es hat sich irgendwie ergeben. Stell Dir Dein Leben vor wie ein großes Uhrwerk. Komplex, viele Zahnräder, große und kleine, die ineinander greifen. Angetrieben wird das Ganze von einer großen Batterie – der Lebensantrieb.

All das, was du nicht in das große Räderwerk deines Lebens integriert hast, wird auch nicht von der Batterie mit Energie versorgt.

Was fehlt dir im Leben? Liebe, Lebendigkeit, Freunde, eine Beziehung, Arbeit? Und du kannst machen was du willst, du bekommst es nicht in dein Leben hinein? weiterlesen »

Liebenswert

Liebenswert. Ein oft benutztes Wort. Doch was steckt dahinter? Was ist es wert, wertvoll genug, um geliebt zu werden?

Menschen, Freundschaften, Beziehungen, Tiere, Rituale, Privilegien, Gegenstände, Hobbies, Tätigkeiten, Orte …

Nehmen Sie sich mal die Zeit und schreiben Sie alles auf, was ihnen liebens-wert ist. Aufschreiben ist gut, denn durch das Schreiben durchdenken wir die Dinge gründlicher, als nur durch Reden.

Wenn das ganze Leben voll Liebe wäre, hätten wir das Paradies auf Erden. Es gibt aber diese Zeiten, wo es nicht so gut läuft. Und in diesen Zeiten fällt es oft schwer, Menschen oder Dinge zu lieben. weiterlesen »

Kalenderblatt 27. Woche 2017

Belohnung ist die
postmoderne Version
der Bestrafung.
Das schafft keine
Nähe-Beziehung.
Das ist ein Verhältnis
zwischen Chef
und Mitarbeiter.

Jesper Juul (*1948),
dänischer Familientherapeut

©2019 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
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