September 2018

Kommunikation ist zu allererst zuhören

Wie oft hören wir anderen Menschen gar nicht zu, wenn wir uns unterhalten? Weil wir im Kopf schon die Antwort oder Gegenrede formulieren, ohne abzuwarten, was der Andere sagen will oder uns fragen will. Und weil wir schon während des Sendes der Botschaft unsere Bewertungsschubladen öffnen.

Wie würde ein Gespräch verlaufen, wenn dem Anderen unsere volle, urteilsfreie Aufmerksamkeit widmen würden? Einfach erst einmal zuhören, wirken lassen, ohne Bewertung und ohne schnelle Antwort.

Was wäre, wenn wir versuchen würden, uns weiterlesen »

Vorsicht Falle!

Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen
Einengung – Verallgemeinerung

Anonymisierung
Bei der Anonymisierung machen Personen anonymisierte Aussagen die Werturteile beinhalten. Dieses Vorgehen erlaubt es, Vorannahmen einzubringen, ohne sich dazu rechtfertigen zu müssen.

Beispiele:
„Es scheint so, als würden manche Angestellte nicht konzentriert arbeiten.“
„Das ist richtig.“
„Es ist nicht wichtig, wer es tut, Hauptsache, es wird getan.“

Universelle Quantifizierungen
Wörter wie alle, jeder, nie, keiner, niemand signalisieren Verallgemeinerungen, die eigentlich unzulässig sind.

Beispiele:
„Jeder macht das so.“
„Alle gehen dahin.“
„Das haben wir noch nie so gemacht.“ weiterlesen »

Das Erste Gebot

„Du sollst an einen Gott glauben“ (kath.),
„Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ (ev.)

Beim Ersten Gebot sind die beiden großen christlichen Kirchen nah beeinander. „Es gibt nur einen Gott“, lautet die klare Botschaft. „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“.

Wie weit lässt sich das Gebot auslegen? Schauen wir ins Fernsehen, so begegnen uns jeden Tag viele Götter. Da ist von Sportgöttern und Musikgöttern die Rede, Schauspieler werden als göttlich bezeichnet. Haben wir uns köstlich amüsiert, finden das viele Menschen „einfach göttlich“. So viele Götter, dabei soll es doch nur einen geben. Und dann ist da noch das Geld, einst als Mammon verschmäht ist es heute zum Fundament des unerschütterlichen Glaubens an immer währendes Wachstum, Konsum und Materialismus geworden. Wie soll Gott im Himmel (oder wo auch immer) da mit seinen weichen Botschaften von Liebe und Mitmenschlichkeit mithalten können? weiterlesen »

Heinrich, wie hältst Du´s mit der Religion?

Taufengel in der Kirche in Pahnitzsch bei Leipzig

Das ist die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust. Wie halte ich es mit der Religion? Was ist Religion? Religion kommt aus dem Lateinischen und heißt ursprünglich gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt, bedenken‚ achtgeben. Gemeint war die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften. Heute ist das Religion ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte Kräfte und damit verbundene heilige Objekte ist.

Religionsgemeinschaften haben die Religion für sich vereinnahmt. Ob christliche, muslimisch oder jüdische Glaubensgemeinschaften – jede behauptet von sich, die einzig wahre Religion zu predigen und bezeichnet alle Menschen, die nicht an ihre Religion glauben, als Ungläubige. Und auch immer mehr Menschen bezeichnen sich als nicht gläubig, also als Atheisten. Atheisten sind Leute, die an gar nichts glauben. Moment mal, ich kenne keinen Menschen, der nicht an irgendetwas glaubt: an Gott, an Geld, an den Kommunismus, an die soziale Marktwirtschaft, an Außerirdische oder einfach nur an sich selbst. Glaube scheint ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein.

weiterlesen »

©2022 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
Burnout & Depressionen - Beratung, Coaching, Hilfe, Prävention, Perspektiven, Unterstützung  -  Kontakt   -   Impressum