April 2019

Was wir in der Schule nicht lernen …

In der Schule wird Kindern so alles Mögliche beigebracht – Lesen, Schreiben, Rechnen, Fremdsprachen, Naturwissenschaften, logisches Denken und ein paar Gedichte auswendig lernen.

So weit, so gut. Einige entscheidende Dinge werden Kindern in der Schule nicht beigebracht:

  • Wie funktioniert ein Mensch (nicht im biologischen Sinn, sondern im menschlichen Sinn)?
  • Was sind Glück und Erfolg?
  • Wie funktioniert Kommunikation?

Ich fordere die Einführung eines Schulfaches, in dem genau diese Dinge vermittelt werden. Ich betone VERMITTELT, nicht gelehrt. Glück kann man nicht lehren. Aber man kann vermitteln:

  • wie unsere Gedanken unsere Gefühle und unser Handeln beeinflussen,
  • wie Sprache unser Denken und Handeln beeinflusst,
  • dass Glück ein natürlicher Grundzustand des Menschen ist, nicht vom Himmel fällt und nicht von äußeren Umständen abhängig ist,
  • dass Kommunikation der Schlüssel zur Lösung aller Probleme ist.
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Mittelmaß ist keine Option

Manche Menschen werden von ihrer Trägheit durch ihr Leben geleitet. Trägheit des Tuns, Trägheit des Denkens. Ich habe keine Lust habe, etwas zu tun, was vernünftig wäre. Ich habe keine Lust, ausreichend über wichtige Dinge nachzudenken.

Das Ergebnis des trägen Lebens ist Mittelmaß im Tun und im Denken. Im schlimmsten Fall kann das zu einer Katastrophe führen.

Wer mittelmäßig denkt und agiert hat auch nur ein mittelmäßiges Leben. Mittelmaß ist keine Option für ein erfülltes, erfolgreiches und glückliches Leben. Das braucht ein Höchstmaß an Tun und Denken.

Was wäre, wenn …

Sicher hat jeder Mensch ab und zu diese Gedankenspiele im Kopf: Was wäre wenn …? Dieses Gedankenkreisen kann auch ganz nützlich sein, immer dann, wenn in meinem leben etwas nicht so läuft, wie ich es gern hätte. Was wäre, wenn alles anders wäre?

Nützlich sind die Gedankenspiele, wenn sie zu einem Ergebnis führen. Wie sieht mein Leben aus, wenn ich dies oder das ändere? Was wäre besser? Was müsste ich aufgeben? Was gewinne ich? Was verliere ich?

Und dann braucht es eine Entscheidung. Wäre es besser für mich, etwas zu verändern? Ja. Dann mach ich es. Wäre es nicht so gut, Dinge zu verändern, dann bleibe ich bei dem, was ich habe oder suche einen anderen Weg.

Bei manchen Menschen fehlt dieser Schritt. Sie stellen sich vor, was wäre, wenn …. Doch sie ziehen keine Schlüsse daraus und verändern nichts. Sie bleiben in ihrer Gedanken- und Jammerschleife hängen.

Das Denken in Möglichkeiten ist der erste Schritt zu Veränderung. Aber eben nur der erste.

Sichtweisen verändern

Wir nehmen Dinge wahr, interpretieren und ordnen sie in unser Weltbild ein. Oft beharren wir dann viele Jahre auf unseren Wahrnehmungen und Interpretationen. Allzu oft machen wir uns die Welt dadurch schön und wollen eventuelle Veränderungen und Gefahren nicht sehen. Anders herum kann es auch sein, dass ich die Welt zu schwarzsehe und Dinge vorausahne, die gar nicht eintreffen.

Vier Fragen können helfen, die Sichtweise zu verändern:

  1. Was ist, wenn Dinge nicht eintreffen (z.B. Sorgen, Nöte, Ängste)?
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Lass deine Vergangenheit hinter dir

Manche Menschen leben ständig in ihrer Vergangenheit. Früher war alles besser oder sie können nicht loslassen, was passiert ist – die Vergangenheit ist ja so wichtig. Wir die Vergangenheit nicht ändern. Wir können aber viel aus ihr lernen, aber nur, wenn wir die Vergangenheit loslassen.

Aus der Vergangenheit zu lernen bedeutet, sich von ihr zu entfernen, sie aus einer Metaposition zu betrachten. Nur so können wir erkennen, welche Fehler wir gemacht haben oder welche Dinge gut waren.

Die Gegenwart ist wichtiger, als die Vergangenheit, denn in ihr leben wir. Wir können manche Dinge in unserer Gegenwart nicht ändern, aber wir können mitgestalten. Wir unsere Gegenwart erleben und genießen.

Die Zukunft ist auch wichtig. Wir können sie nicht voraussehen, weiterlesen »

„Ich habe Angst, das Falsche zu tun“

In einem Gespräch über Entscheidungen sagte mir letztens jemand: „Ich tue mich sehr schwer damit, eine Entscheidung zu treffen. Es gibt so viele Möglichkeiten und ich habe Angst, das Falsche zu tun.“

Grundsatz: Du kannst keine falsche Entscheidung treffen! Egal welche Entscheidung du triffst, sie ist immer die Richtige – in dem Moment und in der Situation – und sie bringt dich weiter.

Der einzige Fehler, den du machen kannst ist, keine Entscheidung zu treffen, sie länger und länger vor dir herzuschieben und so immer länger in einer Negativsituation oder in einem Schwebezustand zu verharren. Das kostet Energie weiterlesen »

Die Macht der Gedanken

Welchen Einfluss haben unsere Gedanken auf unser Tun und unsere Sprache? Einen sehr großen. Was wir tun, was wir sagen, entsteht in unserem Kopf. Wir denken, bevor wir handeln oder sprechen (meistens jedenfalls).

Es geht auch anders herum. Wir können einfach etwas tun oder sagen, ohne vorher zu denken. Doch meistens kommt das Denken danach – das Nach-Denken. Ohne das Denken geht also nichts.

Daher ist es wichtig darauf zu achten, was wir denken. Manche Menschen malen sich in ihrem Kopf aus, was alles passieren könnte. Und dann wird es immer größer und bunter im Kopf. Szenarien werden erdacht, Menschen und Dingen werden Eigenschaften zugeschrieben, die sie gar nicht haben. Die Negativspirale weiterlesen »

Woran du nicht glaubst, funktioniert auch nicht

An seinen Erfolg muss man glauben. „Was soll das bringen“, könnte man sich nun fragen? „Erfolg entsteht durch Arbeit und ein bisschen Glück“. Und genau hier liegt das Problem.

Solange man glaubt, dass Erfolg nur durch harte Arbeit und ein bisschen Glück entsteht, wird sich der Erfolg auch nicht einstellen. Das ist genau so, wenn man sich im Kopf denkt, dass etwas nicht funktioniert. Dann wird es auch nicht funktionieren.

Alles im Leben funktioniert nur und stellt sich nur ein wenn ich fest daran glaube. Wenn ich offen bin und Geduld habe, bis sich der Erfolg einstellt. Ich weiß, das kann extrem schwierig sein. Positives Denken, weiterlesen »

Nachdenken … was kommt nach dem Denken?

Der Mensch hat die Gabe des Verstandes. Das ist gut. Und er hat ein hochkompliziertes Gehirn, das ihm das Denken ermöglicht. Auch gut. Und neben dem Denken gibt es noch das Nach-Denken. Also das Denken hinterher. Viele Menschen denken viel zu viel nach. Über alles mögliche und jeden Mist. Man kann auch sagen, sie vergrübeln ihr Leben. Und was kommt dabei heraus? Meistens nicht viel.

Man kann sein Leben leben und genießen oder man kann es mit Nachdenken verplempern. Was nützt das Nach-Denken, also das Denken hinterher? Oft nicht viel. Was passiert ist, ist passiert, ich kann es nicht mehr ändern. Ich kann reflektieren, was passiert ist und dann – Haken dranmachen und weiter nach vorn.

Ist es dann nicht besser, vorzudenken? Das ist im Prinzip das Gleiche, wie das Nach-Denken. Ich kann nicht wissen, was passiert, also wozu das Hirn zermartern über die Dinge, weiterlesen »

Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit ist in aller Munde. Man kann Kurse besuchen, Internettraining machen usw. Alles gut. Achtsamkeit lässt sich aber auch jeden Tag in alltäglichen Situationen üben. Achtsam mit sich selbst umzugehen bedeutet, mein Tun und Denken an die Situation anzupassen und auf meine Wünsche und Werte zu achten. Entscheidend ist die Zeit zwischen Reiz und Reaktion. Sie ist sehr kurz, Millisekunden. Doch diese Zeit entscheidet, ob ein Problem eskaliert und wie ich mich fühle.

Beispiel: Jemand meckert mich in der Straßenbahn an. Nun liegt es an mir. Bin ich unachtsam, mecker ich zurück oder ich bin beleidigt, verkrieche mich und bemitleide mich selbst.

Gehe ich aber achtsam mit mir um, weiterlesen »

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