August 2019

Sicherheit kontra Lebendigkeit

Viele Menschen streben nach der absoluten Sicherheit. Alles wird abgesichert, mit Verträgen. Kein Raum für Spontanität, plötzliches Umschwenken, Veränderung, Entwicklung. Daran erstickt die Lebendigkeit.

Wir wollen unerwartete Wendungen verhindern, keine Überraschungen erleben. Nein, alles soll geplant, geregelt und abgesichert sein. Aber wo bleibt dabei das Lebensglück? weiterlesen »

Der magnetische Mensch

Quelle: pixabay.de

Wir Menschen haben oft Dinge in unserem Leben, die wird eigentlich gar nicht wollen. Und oft haben wir das Gefühl, das alles, was wir brauchen, gerade nicht da ist.

Menschen sind wie Magneten. Sie ziehen das an, was sie gerade am nötigsten brauchen oder sie ziehen das an, was sie ausstrahlen. Wenn ich eine positive Ausstrahlung habe, ziehe ich positive Menschen an. Wenn ich an meiner inneren Einstellung arbeiten möchte, ziehe ich Menschen oder Dinge an, die mich dabei unterstützen. Ich muss es nur erkennen. Und daran scheitert es oft im Leben.

Manchen Menschen wünschen sich Geld, um sich ihre Träume erfüllen zu können, haben weiterlesen »

Selbstoptimierung

Selbstoptimierung ist in aller Munde. Das ständige Arbeiten an sich selbst, optimaler zu machen, was da ist scheint unausweichlicher Lebensinhalt aller derjenigen zu werden, die mit allem, was schon da ist, nicht zufrieden sind.

„Sollen wir Menschen uns so akzeptieren, wie wir sind? Nein, wir können uns gar nicht genug optimieren!
Selbstoptimierung: Im wohlstandsgesättigten Westen hat das einen schlechten Beiklang bekommen. Zu Unrecht. Wer sich nicht optimiert, hat sich aufgegeben.“

So steht es in der Neuen Zürcher Zeitung. Im Gegensatz zum Optimierungswahn stimmen Klagegesänge an, die Selbstoptimierung mit Zwang, Sucht oder Wahn gleichsetzen. Die Mahner heben den Finger vor dem Verbiegen des Menschen nach den Vorgaben der Leistungsgesellschaft und der Unterwerfung des Menschen unter die Diktatur der Perfektion. Akzeptiere dich, wie du bist! So heißt die Losung der Anti-Selbstoptimierer.

Der Begriff Selbstoptimierung ist ausgelutscht, weiterlesen »

Erwartungen an das Leben

„Erwarte das Beste von dir und dem Leben, und du wirst genau das bekommen. Erwarte wenig und Mittelmäßigkeit, und genauso sieht dein Leben dann auch aus.“

Diesen Satz habe ich im Internet gelesen. Dein Leben gibt dir das, was du von ihm erwartest. Wie ist deine Einstellung zu deinem Leben? Was erwartest du von deinem Leben? Nach welchen Grundsätzen und Glaubenssätzen lebst du? Wie willst du leben?

Denk darüber nach und dann handel danach.

Kalenderblatt 4. Woche 2018

Glück ist kein Geschenk der Götter,
sondern die Frucht innerer Einstellung.

Erich Fromm (1900 bis 1980)
deutscher Psychoanalytiker, Philosoph
und Sozialpsychologe

Jedes Problem ist lösbar!?

Früher dachte ich das mal. Jedes Problem ist lösbar, irgendwie. Man muss nur flexibel genug sein, die richtigen Methoden lernen, die Einstellung ändern.

Heute bin ich ein klein wenig schlauer. Ich glaube immer noch, dass viele Probleme lösbar sind, durch nachdenken,

  • Verständnis,
  • Ausprobieren,
  • Einfallsreichtum und Flexibilität,
  • und am wichtigsten: dranbleiben.

Aber es gibt auch die Probleme, an denen man jahrelang herumdoktort, ohne dass sie gelöst oder besser werden. Und das sind meistens die Probleme, bei denen du dich gegen deine eigene Natur stellst, wo du einfach nicht wahrhaben willst, dass du bist, wie du bist, weil du vielleicht einen höheren Anspruch an dich hast.

Erst, wenn du akzeptierst, wie du bist, kannst du weiterlesen »

Der Feind deines Erfolgs bist du selber

Diesen Satz habe ich letztens gelesen. Genau so ist es. Es gibt nichts, was unserem Erfolg mehr im Wege steht, als unsere eigene, innere Einstellung. Und genau das ist das Problem vieler Menschen.

Viele sehen sich innerlich nicht als erfolgreich. Sie glauben, sie wären nicht würdig, erfolgreich, wohlhabend und anerkannt zu sein. Darin, was ein Mensch für sich selber innerlich als möglich empfindet und dann auch von der Welt um ihn herum einfordert, wird seinen Erfolg bestimmen.

Wer sich innerlich als erfolgreich, stark und selbstbewusst sieht, erwartet nichts weniger als Erfolg und Respekt von seiner Umwelt, und genau das wird er bekommen.

Wer sich innerlich zum Erfolg nicht würdig sieht, weiterlesen »

Wer andere schuldig macht …

… ist eine arme Sau

Da bekomm ich doch eine E-Mail in der sich eine Dame aufregt, wie ich denn schreiben könne, jeder Mensch sei für sich selbst verantwortlich und jeder müsse sich selbst um sein Leben kümmern. Das wäre ja totaler Blödsinn, egoistisch. Ich solle doch mal drüber nachdenken welche Verantwortung ich mit meinen Texten hätte.

Ich habe diese Mail nicht beantwortet – ist mir zu blöd. Wer meine Seite nicht lesen will – bitte, ich zwinge ja keinen.

Die Antwort folgt hier – öffentlich:

  1. Ich trage keine Verantwortung. Für niemanden, außer für mich selber (und für meinen Hund).
  2. Ich bin nicht verantwortlich dafür, was andere Menschen meine Texte interpretieren und was sie mit ihnen anfangen.

Wer begreift, dass nur er oder sie für sich und sein Leben verantwortlich ist, der weiterlesen »

Frei sein oder glauben, frei zu sein

Wenn ich so durch die Straßen von Leipzig laufe, beobachte ich gern andere Menschen. Manche sehen echt schräg aus. Und ja, mit manchem Aussehen hab ich auch so meine Probleme. Eines fällt mir aber immer wieder auf: manche Menschen konstruieren sich ihre Persönlichkeit und nennen das dann persönliche Freiheit.

Was meine ich damit? Vor dem Hauptbahnhof in Leipzig sitzt regelmäßig eine Gruppe junger Menschen, mit Hund (meist ohne Leine), krasse Frisur, bunt gefärbt, Leder-Nieten-Jacke, zerrissene Jeans und – wichtigstes Accessoire, Pappbecher zum Betteln in der Hand. Kurz gesagt: Punks. Mit all den Einstellungen und Sichtweisen, die ein Punk eben so hat.

Ich beurteile das nicht (auch wenn es mich zugegeben stört, dass die Punks den Eingang zum Bahnhof blockieren). Von mir aus kann jeder machen, was er will weiterlesen »

Manchmal können mich die Leute mal gern haben

Ich bekomme nicht nur positives Feedback. Mitnichten, es kommt auch viel Skepsis und Kritik. Wenn ich über Selbstbewusstsein spreche und sage, jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und jeder Mensch muss sich erst einmal um sich selber kümmern, hagelt es oft Kritik – von stillschweigender Verwunderung bis zu lauten Unmutsbekundungen.

Ich höre dann oft so etwas, wie: mit dieser egoistischen Einstellung schiebe man sich selbst ins Abseits, oder mit so einem unsozialen Verhalten bräuchte man sich nicht zu wundern, dass niemand mehr etwas mit einem zu tun haben will.

Nun ja, das stimmt sogar, auf eine gewisse Weise. Wer damit beginnt, sich selbst als Nummer 1 in seinem Leben zu betrachten wird immer auf ein paar Leute treffen, denen das nicht passt. Und die werden dann vermutlich Druck ausüben, beleidigt sein oder gar drohen.

Nun gut, sollen sie und dürfen sie auch. weiterlesen »

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