Oktober 2019

Happy Birthday to me

Quelle: www.pixabay.de

Heute habe ich Geburtstag – danke für die Glückwünsche. Heute ist der Tag, an dem ich mich selbst beglückwünsche. Für alles, was ich getan und nicht getan habe, für alles, was ich erlebt und nicht erlebt habe, für alles, was ich durchlebt und nicht durchlebt habe.

Alles, was mir in meinem bisherigen Leben widerfahren ist, hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Das Positive und das nicht so Schöne. Gerade das nicht so Schöne war dafür verantwortlich, dass ich mich verändert und entwickelt habe. Und so wurde aus manch Unschönem etwas Neues, sehr Schönes.

Jedes Erlebnis, jeder Mensch, weiterlesen »

Der Klimawandel, Friday For Future und eine hilflose Gesellschaft

Vor einigen Tagen erreichte mich diese E-Mail:

    Guten Tag, ich wollte mich mal aus Interesse, zu einem Thema erkundigen, da mein Sohn mich darauf gebracht hat und ich leider nicht antworten konnte.
    Bei den „Friday for Future“ – Demonstrationen kam eine Frage bezüglich unseres Wirtschaftssystems auf. „Ist unendliches Wirtschaftswachstum, wie der Kapitalismus es fordert, vereinbar mit einem endlichen Planeten“?
    Ich dachte es wäre bestimmt interessant zu erfahren, weiterlesen »

Das Gute an Schmerz

Jeder Mensch erfährt in seinem Leben Schmerz und Leid. Körperlichen Schmerz, seelischen Schmerz. Wir wollen keine Schmerzen haben, doch sie lassen sich nicht verhindern. Wir können lernen, besser mit Schmerz umzugehen.

In jedem Negativen steckt etwas Positives. So auch im Schmerz. Schmerz zeigt uns, dass etwas in unserem Leben nicht in Ordnung ist. Bei körperlichem Schmerz ist das noch relativ einfach. Bei seelischem Schmerz ist das schon komplizierter. Seelischer Schmerz zeigt uns, dass in uns ein wunder Punkt getroffen wurde, dass uns etwas fehlt, dass wir in unserer Entwicklung noch Defizite haben.

Das Positivste des Schmerzes ist genau diese Erkenntnis – etwas ist in meinem Leben nicht in Ordnung. Ich habe nun die Chance, das zu ändern. Wer lernt, Schmerz nicht zu verteufeln, sondern ihm Bedeutung beimisst und ihn als Entwicklungsimpuls erkennt, dessen Leben wird besser und einfacher.

Sicherheit kontra Lebendigkeit

Viele Menschen streben nach der absoluten Sicherheit. Alles wird abgesichert, mit Verträgen. Kein Raum für Spontanität, plötzliches Umschwenken, Veränderung, Entwicklung. Daran erstickt die Lebendigkeit.

Wir wollen unerwartete Wendungen verhindern, keine Überraschungen erleben. Nein, alles soll geplant, geregelt und abgesichert sein. Aber wo bleibt dabei das Lebensglück? weiterlesen »

Du bist o.k. … entwickele dich weiter

Viele Menschen haben den inneren Antrieb: Werde besser, entwickele dich weiter, mach was aus deinem Leben, du hast dein Leben selbst in der Hand.

Und dann gibt es den zweiten Aspekt, der Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben ist: Du bist ok. Du bist auch nur ein Mensch. Du bist richtig, so wie du bist.

Das ist ein Widerspruch – entwickele dich, obwohl du o.k. bist? Und genau dieser Widerspruch lässt selbstbewusste, selbstbestimmt lebende Menschen oft verzweifeln. Ich muss mich entwickeln, also bin ich doch nicht gut genug.

Es gilt, diesen Widerspruch auszuhalten. Und es gilt, diesen scheinbaren Widerspruch als normal anzunehmen. Grundlage für ein selbstbewusstes, selbstbestimmtes Leben ist – ich bin o.k. Selbstbewusst und selbstbestimmt leben kann ich aber nur, weiterlesen »

Selbstbewusstsein heißt …

Selbstbewusstsein heißt, sich seiner Fähigkeiten und Stärken bewusst zu sein. Selbstbewusstsein heißt, von sich selbst überzeugt zu sein, ohne sich zu überschätzen. Selbstbewusstsein heißt auch, Mut zu haben Dinge anzupacken, die ich noch nicht kann.

Wer über sich selbst hinauswachsen will, braucht dieses tiefe, unerschütterliche Vertrauen in seine eigenen Stärken und in die Fähigkeit, alles erreichen zu können, was attraktiv und erstrebenswert erscheint.

Was ich mir nicht zutraue, werde ich auch nie anpacken. Chancen werden so vergeben. Nicht alles, was ich anpacke, wird mir auch gelingen. Das ist kein Scheitern, das eröffnet neue Perspektiven und Möglichkeiten.

Wer an sich glaubt, sagt „Ja“ und nutzt alle Möglichkeiten. Und jede neue Möglichkeit bedeutet Wachstum und Entwicklung. „Was ich noch nicht kann, kann ich lernen“ lautet der Leitsatz selbstbewusster Menschen.

Die Wahrheit ist subjektiv

Es gibt sie nicht, DIE eine Wahrheit. Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Wir nehmen unsere Umwelt wahr, ordnen sie in unser Wertesystem ein und bilden uns unsere eigene Wahrheit.

Menschen neigen auch gern dazu, Wahrheiten zu relativieren. Wenn ich mal unfreundlich zu jemandem bin, habe ich eben mal schlechte Laune. Wenn aber jemand anderes unfreundlich zu mir ist, dann ist er ein Idiot.

Wenn Politiker sich schmieren lassen, sind sie korrupt. Wenn ich bei meiner Steuer ein bisschen schummel, dann ist das doch ok, macht ja schließlich jeder. Nimmt mir jemand die Vorfahrt, ist er ein rücksichtsloses A….l…. Wenn ich, natürlich ganz aus Versehen, jemandem die Vorfahrt nehme, war ich gerade in Gedanken. Außerdem kann der doch auch aufpassen.

Bei uns selbst sehen wir Fehler und Schwächen oft nicht als so schlimm an, wie bei anderen. Wir suchen und finden Entschuldigungen für unser Verhalten. Bei anderen liegt unsere Toleranzgrenze deutlich niedriger. weiterlesen »

Höhenflüge und Rückschläge

Wohl jeder kennt Situationen, in denen man das Gefühl hat dass alles, was man gelernt, all die harte Arbeit an sich selbst für die Katz war. Das geht jedem mal so. Das ist ganz normal, in jeder Entwicklung. Man nennt so etwas auch Rückschläge.

Die Frage ist nicht, wie wir keine Rückschläge mehr haben, sondern wie wir mit ihnen richtig umgehen.

Jede Entwicklung hat Höhen und Tiefen. Es geht mal hoch und es geht mal runter. Und dann sind sie da, diese Momente, wo man an allem zweifelt – am Leben. Und vor allem an sich selber.

Fakt ist: Solche Zustände sind immer nur temporär. weiterlesen »

Nichts machen – nicht reden – nicht denken

Heute mal ein Experiment. Tue einfach mal einen ganzen Tag lang nichts (außer die unvermeidlichen Dinge). Einfach nur dasitzen oder liegen und nichts machen. Einfach? Ja, vielen Menschen wird das nicht schwer fallen.

Stufe 2: sprich einen Tag lang nicht. Mit niemandem. Schon schwieriger. Stufe 3: Denke einen Tag lang nichts. Gar nichts. Nur leerer Kopf. Kaum vorstellbar. Den Kopf hält man nicht einfach mal so an, die Gedanken kommen und kreisen. Das Gehirn rattert und rattert, produziert einen Gedanken nach dem anderen und man hat eigentlich gar keine große Kontrolle darüber.

Das kann teilweise sehr frustrierend sein, wenn man sich dieser eigenen Ohnmacht direkt bewusst wird. Das ist auch der Grund dafür, warum sich viele Menschen ständig von sich selber ablenken müssen. Durch ihr Handy, Fernsehen, Bücher lesen, telefonieren … Hauptsache, sie müssen sich nicht mit sich selber auseinandersetzen und nicht weiterlesen »

Mit dem Träumen ist das wie mit dem Kinder kriegen

Es gibt Menschen, die haben tolle Ideen – sie setzen sie aber nie in die Tat um. Es ist wohl auch ganz gut so, dass es nicht jede Idee als Tat in die Welt schafft. Es ist ja auch anstrengend, alles, wovon man so träumt, auch zu verwirklichen.

Träumen ist sehr sicher, denn man erlebt nie, wenn sich eine Idee als Blödsinn herausstellt. Träumen ist bequem, man braucht sich dafür nicht vom Sofa runterzubewegen. Träumen ist angenehm, denn man stellt sich immer nur die guten Seiten des Traums vor.

Nur zu träumen hat nur einen Nachteil – weiterlesen »

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