Oktober 2018

Du MUSST dir dein Ziel vorstellen können

Letztens habe ich in einem Blog folgendes gelesen:

    „Du musst dir das Erreichen deines Ziels nur klar und bildhaft genug vorstellen, so als ob du es schon erreicht hättest. Das kannst du in Erfolgsratgebern oft lesen. Leider deuten die Ergebnisse psychologischer Experimente darauf hin, dass diese Vorstellungen unsere Motivation kaputt machen. Also die Motivation, etwas für unsere Ziele zu tun. Es fühlt sich gut an und macht uns zufrieden, uns unsere erreichten Ziele vorzustellen. Dabei ist gerade unsere Unzufriedenheit die Triebkraft hinter unseren Erfolgen. Stell dir also nicht vor, wie du dein Ziel erreicht hast. Stell dir lieber vor, wie du etwas für dein Ziel tust. Stell dir vor, wie du die Schwierigkeiten und Hindernisse überwindest. Stell dir vor, wie du es trotz Unlust und trotz Frustration tust. Dann erreichst du deine Ziele eher. Realismus schlägt Wunschdenken eben jeden Tag.“

Das sehe ich völlig anders. Zunächst verstehe ich nicht, wie positive, schöne Vorstellungen unsere Motivation weiterlesen »

Omnia vincit labor

Alles besiegt die Arbeit

Krochhaus am Augustusplatz Leipzig

Krochhaus am Augustusplatz Leipzig

Dieser Satz prangt über dem Augustusplatz in Leipzig am Krochhaus. Alles besiegt die Arbeit – ist es so, dass die Arbeit über allem steht und alles, wirklich alles besiegt?

Ich denke, die Richtigkeit des Satzes wird besser, wenn man das Wort Arbeit durch „sinnvolle Beschäftigung“ ersetzt. Eine sinnvolle Beschäftigung erfüllt uns, lenkt uns ab, lässt uns (zeitweise) vergessen und gibt uns mit ihren Ergebnissen und Erfolgen Sicherheit und Zuversicht.

Eine sinnvolle Beschäftigung kann uns über eine schwierige Lebenslage hinweghelfen. Ob sie alles besiegen kann, ist fraglich. Es braucht vielleicht auch noch andere Dinge – Freunde, Familie, ein weiterlesen »

Vorbilder helfen auch nicht weiter

Ich habe mal nachgedacht. Ich hatte in meinem Leben keine Vorbilder. Es gab und gibt Menschen, die ich toll finde, aber ich hatte nie die Bestrebung, einem anderen Menschen nachzueifern, so zu werden, wie dieser Mensch oder gar mich zu kleiden, wie dieser Mensch.

Es gib nicht wenige Menschen, die machen aber genau das – einem Vorbild nacheifern. Sie kommen nie an ihrem Wunschziel an und sind frustriert. Weil dieses Vorbild eben nicht sie selbst sind. Das Vorbild ist ein anderer Mensch, eine eigene Persönlichkeit. Und ich bin ich. Das Vorbild konnte seinen Lebensweg so gehen, weil es andere Stärken hat, als ich, andere Erfahrungen und Prägungen.

Wer ein Vorbild braucht, der wähle sich selbst. Jeder Mensch hat Stärken, jeder weiterlesen »

Der Weg ist die Veränderung

Manche Menschen neigen dazu, sich bei Veränderungen zu viel auf einmal vorzunehmen. Das klappt oft nicht und sie sind frustriert und fallen in ihren alten Trott zurück.

Veränderungen können erfolgreich umgesetzt werden, wenn du dir Dinge vornimmst, bei denen du dir zu mindestens 99% sicher bist, dass du sie auch wirklich willst und einhalten kannst.

Der Weg zum Ziel ist die Veränderung. Veränderungen brauchen Zeit und kleine Schritte. Nimm dir eine Veränderung erst einmal für ein paar Tage vor, probiere aus, wie es sich anfühlt, und dann verlängere deinen Vorsatz.

Erfolg kann sich nur einstellen, weiterlesen »

Redet mit mir!

Ich musste meinen Internet- und Telefonanbieter wechseln. Ging sehr schnell. Antrag ausgefüllt, hingeschickt, ein Tag später war der neue Router da. Auspacken, anschließen und dann gings los.

Es ging nämlich fast nichts los: Telefon funktionierte, Internet nicht. Was mache ich? Anrufen bei der Hotline. Und dann ging richtig los:


    Wenn sie das möchten, drücken Sie die 1.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 2.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 3
    Und wenn sie irgendwas möchten, drücken sie die fünf.

Ich drücke die Taste 2.

    Wenn sie das möchten, drücken sie sie 1.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 2.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 3.

Ich drücke dieses Mal die Taste 1. weiterlesen »

Schmeiß deine Selbstzweifel auf den Müll

Es gab Zeiten in meinem Leben, da fiel es mir sehr schwer, mich selbst zu akzeptieren. Das war praktisch unmöglich. Die Wörter Selbstliebe und Selbstakzeptanz (Selbstannahme) waren Fremdwörter für mich.

Ich habe immer und ständig an mir gezweifelt, habe mir nichts zugetraut, habe mich wertlos gefühlt. Alle anderen waren immer besser, cooler, glücklicher, erfolgreicher, als ich. An mir selbst habe ich nichts gefunden, was wertvoll gewesen wäre. Und ständig habe ich an mir herumkritisiert.

Was ich damals nicht wusste: diese vielen negativen Gedanken haben mir viel, viel Energie abgezogen. Die ersten 30 Jahre meines Lebens war ich unglücklich und frustriert.

Ich habe darauf gewartet, dass sich etwas ändert. Und was ist passiert? Nichts. So funktioniert das Spiel nicht (das weiß ich heute). Ich wollte sein, wie die Anderen, wollte Anerkennung und Wertschätzung. Und wenn ich dann mal Anerkennung und weiterlesen »

Erfolg ist relativ

Wann ist man ein erfolgreicher Mensch? Wenn man ein Haus, ein Boot ein Pferd hat? Oder wenn man glücklich und zufrieden seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, ohne Millionen auf dem Konto zu haben?

Erfolg ist nicht definiert. Erfolg entsteht aus der individuellen Sicht auf das eigene Leben. Gesellschaftlicher Erfolg misst sich oft an materiellen Dingen. Individueller Erfolg misst sich nicht selten an immateriellen Dingen.

Wer erfolgreich sein will muss sich zuerst darüber klar werden, was für ihn persönlich Erfolg bedeutet.

Das Haus, das Boot, das Pferd? Oder doch eher etwas anderes?

Den Korken aus der Flasche ziehen

Quelle: pixabay.de

Letztens hatte ich mal wieder eine Weinflasche mit Korken. Und ich hing am Korkenzieher wie ein Schluck Wasser. Das Ding wollte und wollte nicht rauskommen aus der Flasche. Aber ich wollte an den leckeren Inhalt der Flasche. Also weiterziehen und irgendwann klappte es. Der Korken war draußen und ich konnte den Wein genießen.

Der Flaschenhals ist Teil des Systems Weinflasche. Und er ist der Teil des Systems, der die erwünschte Wirkung – den Genuss des Weins – am meistens einschränkt.

Das ist im Leben ähnlich, denn auch unser Leben ist ein System. Und im dem System gibt es auch so manchen Flaschenhals. Das sind Momente, in denen Lebensglück, Lebendigkeit, Erfüllung, Leichtigkeit, Zufriedenheit und/oder Erfolg einschränkt sind. Eben die Stelle, wo die Energie nicht frei fließen kann.

Was ist mein Flaschenhals im Leben? Und wo ist der Korkenzieher für die Flaschenhälse im Leben?

Festhalten und/oder Loslassen!?

Woran sollte man festhalten? An Zielen, Wünschen, Sehnsüchten. Was sollte man loslassen? Alles das, was mich hindert, meine Ziele und Wünsche zu erreichen sollte in loslassen. Wie erkenne ich, was mich hindert?

Da wird es schwierig. Hinderlich ist oft das, was in meinem Kopf vor sich geht – die „Wenns“ und „Abers“, die Bedenken.

Festhalten sollte man an dem, was einem wirklich wichtig ist. Doch Vorsicht. Nicht alles, was mir heute wichtig ist, muss auch in zehn Jahren noch wichtig für mich sein.

Ständige Selbstreflexion, der Blick auf die Veränderungen des Lebens und der Welt lassen mich erkennen, was gerade jetzt wichtig ist.

Festhalten sollte man an seiner Entschlossenheit, seinen eigenen Weg zu gehen, weiterlesen »

Kalenderblatt 22. Woche 2018

Erfolg bemisst sich mehr
an den Hindernissen,
die man überwunden hat,
als an der im Leben
erreichten Position.

Booker T. Washington (1856 bis 1915),
US-amerikanischer Pädagoge, Bürgerrechtler und Sozialreformer

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