Mai 2019

Wenn alles zu viel ist, dann füge noch etwas hinzu

Manche Menschen haben einen so vollen Tagesablauf, dass ihnen kaum Zeit für sich selbst oder für das bleibt, was ihnen Spaß macht. Wenn es dir auch so geht, wenn du merkst, dein Tag müsste eigentlich 25 Stunden haben und wenn dir wichtige Dinge fehlen, dann füge genau diese Dinge dazu.

Klingt widersprüchlich? Auf den ersten Blick ja. Du kannst es natürlich auch anders herum machen. Du lässt etwas weg. Dann hast du automatisch mehr Zeit für die Dinge, die dir fehlen.

Nur leider sind wir Menschen so gestrickt, dass wir an dem hängen bleiben, weiterlesen »

„Selbsthilfe bewegt!“ am 11. Mai 2019 Campus Jahnallee in Leipzig

Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen und dabei zu sein bei „Selbsthilfe bewegt!“ am 11. Mai 2019 auf dem Campus Jahnallee 59 in Leipzig (DHfK) – Informationsangebote von Selbsthilfegruppen, Turniere, u. a. der Cup of Pearl, Bewegungsangebote, Kinderbetreuung, Selbsthilfecafé usw.

Bei „Selbsthilfe bewegt!“ treffen sich engagierte Menschen aus ganz Leipzig. Sie vermitteln mit Kultur-, Informations- und Bewegungsangeboten Freude, Spaß, neue Ideen und Perspektiven. Sie zeigen, was trotz Einschränkungen noch möglich ist. Hier kann man sich auf Augenhöhe austauschen.

Lust auf ein Turnier? Der „Cup of Pearl“ wird bereits zum 12. Mal ausgetragen. Aber auch Volleyballer und Rollifahrer können sich miteinander messen. Erstmals dabei ist in diesem Jahr der Infobus „Herzenssache Lebenszeit“. Hier geht es um die Themen Diabetes, Herz, Schlaganfall und Niere.
Kleine und große Fans des Deutschen Sportabzeichens werden sich in verschiedenen Disziplinen erproben. weiterlesen »

Sinnvolle Beschäftigung

Menschen brauchen eine Aufgabe. Etwas, womit sie sich beschäftigen können. Der eine braucht Beschäftigung für die Hände, der Andere für den Geist. Mancher beschäftigt sich mit Dingen nur für sich selbst. Andere tun Dinge, mit denen sie anderen Freude machen oder sie teilhaben lassen. Egal was deine Lieblingsbeschäftigung ist – sie muss dich glücklich, entspannt und fröhlich machen. Alles andere ist Zwang und Frust.

Kalenderblatt 34. Woche 2018

„Und ich habe mich so gefreut!“
sagst du vorwurfsvoll,
wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde.
Du hast dich gefreut –
ist das nichts?

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 bis 1916),
mährisch-österreichische Schriftstellerin

Missgunst und Neid – normale menschliche Gefühle?

Letztens habe ich das gelesen: „Missgunst ist menschlich. Wenn andere das haben, was wir begehren, was wir uns wünschen. Und am schlimmsten ist es, wenn wir glauben, der andere hätte es nicht verdient. Missgunst und Neid sind wie gesagt normal und es trifft wohl jeden von uns mal.“

Einspruch! Neid und Missgunst sind alles andere, als normal. Sie sind Ausdruck eines unerfüllten Lebens, von Langeweile und vom Unvermögen, das eigenen Leben und sich selbst zu lieben bzw. notwendige Veränderungen vorzunehmen.

Neid und Missgunst haben Kriege weiterlesen »

Weihnachten – der liebe Familienfrieden

Bald ist wieder Weihnachten. Die Erwartungen sind hoch, das Konfliktpotential ist vorprogrammiert. Und dann kommt es oft zum Unvermeidlichen – der Familienfrieden gerät in Gefahr und der Streit bricht los. Soll man um des lieben Familienfriedens Willen nachgeben?

Das ist eine Abwägungssache. Wenn es dir wichtig ist, zu deiner Position zu stehen, dann mach das. Wenn es dir aber mehr Stress verursacht, als es dir Freude bereitet, dann spiel einfach „der Klügere gibt nach“.

Schluck nicht alles, aber spring auch nicht auf alles auf. Schaff dir Freiraum. Und nicht vergessen: Auch Weihnachten geht vorbei.

Ein bisschen Frieden

Was ist innerer Frieden? Ein Gefühl? In etwa so wie Angst, Ärger, Freude, Ekel? Der innere Frieden hat eine Sonderstellung, denn der innere Frieden ist die Abwesenheit von bestimmten Gefühlen.

Inneren Frieden habe ich, wenn ich entspannt bin, ruhig und ausgeglichen, angstfrei, kein unerfülltes Verlangen spüre. Innerer Frieden entsteht immer dann, wenn ich mit mir selbst im Reinen bin.

Viele Menschen streben nach Glück – nur wenige streben nach innerem Frieden. Oft sagen wir: „Ich habe meinen Frieden gemacht“. Doch oft leben wir mit unserer Umwelt und weiterlesen »

Achtsamkeit

Forscher schätzen ja, dass zwischen 90% und 98% unserer inneren Prozesse unbewusst und automatisch ablaufen. Man könnte also sagen, dass wir für uns selbst blind, taub und gefühllos sind. Wer daran etwas ändern will, trainiert seine Achtsamkeit.

Achtsamkeit bedeutet: bewusster in uns hineinschauen, hineinhören, hineinfühlen. Ärger, Angst, Freude – alles lässt sich anschauen, anhören und fühlen.

Zur Achtsamkeit gehört auch, Dinge in meiner Umgebung genauer wahrzunehmen. Das Gras unter den Füßen bewusst spüren, eine Blume am Wegesrand bewusst anschauen, die Stimmen der Vögel bewusst hören.

Achtsamkeit und Bewusstheit kann man aber auch noch auf einer höheren Ebene erleben, wenn man über sich weiterlesen »

Kalenderblatt 43. Woche 2017

Alter, tanze, trotz den Jahren!
Welche Freude, wenn es heißt:
Alter, du bist alt an Haaren,
Blühend aber ist dein Geist!

Gotthold Ephraim Lessing
(1729 bis 1781),
deutscher Schriftsteller,
Kritiker und Philosoph

Kalenderblatt 33. Woche 2017

Jedes Wort,
das Menschen
als Kritik hören,
zerstört die Freude,
die sie haben,
zum Wohlergehen
anderer beizutragen.

Marshall B. Rosenberg (1934 bis 2015),
US-amerikanischer Psychologe

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