September 2015

Persönliche Freiheitsrechte

Bei den persönlichen Freiheitsrechten geht es darum, dass jeder Mensch sein Leben frei gestalten kann, gleichzeitig aber anderen ihre Freiheit lassen muss. Das Grundgesetz sagt dazu: Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben selbst zu gestalten. Jeder soll und darf eigene Wünsche und Vorstellungen haben und sich so entwickeln, wie es seiner Begabung und seiner Persönlichkeit entspricht.

Jeder soll also so leben können, wie er will. Das gilt allerdings nur, solange er damit andere Menschen im Ausleben ihrer Freiheit nicht einschränkt. Denn jeder Mensch hat das gleiche Recht auf persönliche Freiheit. Wenn sich zwei streiten, müssen sie gemeinsam versuchen, eine Lösung zu finden.

Zur Freiheit gehört die Unversehrtheit. Das Grundgesetz sagt, Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Niemand hat das Recht, weiterlesen »

Zum Tag der Mediation: Irrtümer über die Mediation

Zum zweiten Mal findet am 18. Juni 2015 der internationale Tag der Mediation statt. Er wurde durch die großen deutschsprachigen Mediationsverbände aus Österreich, der Schweiz und Deutschland ins Leben gerufen. Ziel dieses Tages ist es, die Bekanntheit der Mediation zu steigern.

Mediation als Alternative zu herkömmlichen Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren ist bisher nur wenig verbreitet. Dazu tragen sicher auch Irrtümer und Vorurteile bei, die meist aus Unkenntnis über das Mediationsverfahren verbreitet sind.

Irrtum 1: Mediation ist eine esoterische Praktik

Umfragen sagen aus, dass 70% der Bevölkerung schon einmal etwas von Mediation gehört haben. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Mediation mit Meditation verwechselt und damit eher mit Räucherstäbchen und Yogamatte statt Konfliktlösung in Verbindung gebracht wird. Mediation ist keine Praktik, die beim Entspannen unterstützt. Sie ist ein Verfahren, das Menschen dabei hilft, ihre Konflikte friedlich und einvernehmlich zu lösen.

Irrtum 2: Mediation ist erst sinnvoll, wenn der Konflikt schon richtig aufgebauscht ist

Eine Mediation ist in jeder Phase eines Konfliktes sinnvoll. weiterlesen »

Konfliktlösung im Alltag – Kurs an der VHS Leipzig

Konflikte erleben wir täglich – auf Arbeit, in der Familie, in der Freizeit. Was oft im Kleinen beginnt, wird schnell zu einem großen Berg, der nicht mehr überschaubar ist. Dann reicht oft nur ein geringer Anlass, und der aufgestaute Ärger bricht aus uns heraus. Streit und Vorwürfe sind die Folge und nicht selten endet ein Konflikt vor Gericht. Der Kurs soll zeigen, wie man aufkommende Konflikte erkennt, wie man mit ihnen umgehen und sie lösen kann. Der Kurs beinhaltet eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation und praktische Übungen.

  • Termin: 27. April 2015
  • Zeit: 19.00 bis 21.15 Uhr
  • Ort: Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7
  • Kursleiter: Mirko Seidel, Coach & Mediator

Konfliktlösung im Alltag

Konflikte gehören zu unserem Alltag. Sie begegnen uns beinahe täglich – auf Arbeit, in der Familie, unter Freunden. Was oft im Kleinen beginnt, entwickelt sich im Lauf der Zeit zu einem immer größer werdenden Problem. Werden Probleme nicht erkannt, nicht angesprochen und gelöst, stauen sie sich zu einem Berg auf. Oft reicht dann ein minimaler Anlass, und der Ausbruch des Problems ist nicht mehr zu stoppen. Wie lassen sich Konflikte im Alltag schnell lösen?

Vor dem Konflikt kommt das Problem. Irgendetwas stimmt nicht, Meinungen und Ansichten gehen auseinander. Jemand fühlt sich verletzt oder zurückgesetzt. Steht am Beginn dieses Prozesses noch die eigentliche „Sache“ im Vordergrund, verliert diese mit zunehmendem Nicht-Ansprechen des Problems ihre Bedeutung. Emotionen, hinter denen tiefer begründete Werte liegen, treten mehr und mehr in den Vordergrund.

Die Konfliktforschung unterscheidet drei Phasen der Eskalation von Konflikten:
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Konfliktlösung im Alltag – praktische Tipps

Konflikte gehören zum Leben, wie das Salz in der Suppe. Wir mögen sie nicht, wollen sie vermeiden. Doch sie haben auch etwas Gutes. Konflikte zeigen uns die Meinung anderer, lassen uns eigene Fehler und Schwächen erkennen. Sie dienen dem Überdenken eigener Sichtweisen und Standpunkte.

Oft beginnt ein Konflikt im Kleinen. Menschen ärgern sich über das, was Andere sagen oder tun oder eben nicht sagen oder nicht tun. Die meisten gehen dem aus dem Weg. Nur kein Streit, keine Diskussionen. Was mit Kleinigkeiten beginnt und nie ausgesprochen wird, türmt sich schnell zu einem Berg auf. Dann reicht oft ein winziger Anlass. Der Konflikt ist da und mit einem Mal kommt alles hoch, was sich über lange Zeit aufgestaut hat.

Wird der Konflikt zum Streit, verhärten sich die Fronten. Die Objektivität schwindet, Machtgehabe, Starrsinn und Unlogik setzen sich durch. Schließlich wird der Konflikt zu einem unüberwindbaren Hindernis – Ehen scheitern, Freundschaften zerbrechen, Geschäftsbeziehungen lösen sich auf. Und schließlich wird die Verantwortung an eine höhere Instanz abgegeben – meistens an ein Gericht.
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