März 2017

Du kannst es aufschreiben …

… doch besser ist, du kannst es fühlen

Neulich war ich zu Besuch. Und wie es eben so ist, musste ich nach einiger Zeit das stille Örtchen aufsuchen. Nichts ahnend bereite ich mich auf anstehende Verrichtung vor, als mir von Klodeckel ein gelber Zettel mit einem Satz ins Auge fiel: „Du musst nichts, außer du willst es“. Ich musste mal, also tat ich es, weil ich es wollte.

Auf meine erstaunte Frage, was denn der Spruch auf dem Klodeckel bedeutet und warum er gerade dort klebt bekam ich die Antwort: „Der Satz ist so toll, den muss (!) ich jeden Tag lesen um mich daran zu erinnern, das ich nur das muss, was ich wirklich will.“ Warum das gerade auf dem Klo sein „muss“, habe ich nicht erfahren.

Ich kenne einige Menschen, die sammeln kluge Sätze, Zitate, Aphorismen, Affirmationen etc. wie andere Menschen Briefmarken. Alles wird aufgeschrieben und irgendwo in der Wohnung hingeklebt – an Pinnwände, Kühlschränke, Spiegel und selbst auf den Klodeckel. weiterlesen »

Positiv denken allein bringt nichts

Schloss Schönwölkau

Eine positive Grundeinstellung zum Leben ist vielleicht die größte Gemeinsamkeit aller erfolgreichen Menschen. Doch positiv denken allein reicht nicht aus. Es braucht noch etwas anderes: Die Gefühle.

Egal, was wir machen, jede Aktion ist getrieben von einer Emotion. Und andersherum ist es auch so: Zu jedem Gefühl gehört auch ein Gedanke.

Jedes Gefühl entsteht aus einem Gedanken. Der Gedanke ist der Ursprung für das Gefühl. Was uns Menschen letztendlich vorantreibt, weiterlesen »

Ich kann nicht heißt, ich will nicht

Wie oft habe ich diesen Satz als Kind von meinen Eltern gehört? Unzählige Male. Und ich habe diesen Satz gehasst. Wie konnten sie mich nur nicht verstehen? Ich kann das doch nicht, ich will schon, aber ich kann eben nicht …

Heute sehe ich diesen Satz anders. Jeder Grund, der uns angeblich hindert, etwas zu tun, ist eine Ausrede aus dem Kopf. Wer sagt: „Ich kann das nicht“ – der will es nicht.

Dann kommen die Wenns und Abers. Ich kann doch nicht meinen Job aufgeben, ich muss doch arbeiten gehen, weil ich Kinder habe …

Nun, müssen muss keiner irgendetwas. weiterlesen »

Veränderung ist kein Intercity

Quelle: www.pixabay.de

Wer sich entschlossen hat, Veränderungen an sich und in seinem Leben vorzunehmen, der erwartet nicht selten schnelle Erfolge. Was jahrelang versäumt wurde, soll sich nun ändern, und zwar schnell.

Dem Wunsch folgt oft die Ernüchterung und folgend das Aufgeben, wenn der Erfolg der Veränderung auf sich warten lässt.

Zu hohe Erwartungen führen für viele Vorhaben zum schnellen Ende. Veränderung ist kein Intercity, sie kann eher einer Bimmelbahn gleichen.

Veränderung braucht Zeit. Der Wunsch zu einer Veränderung und schließlich der Beschluss, den Wunsch in die Tat umzusetzen erfordert, neben einem klaren Ziel, einer Motivation und dem Wissen um den Weg, weiterlesen »

Lebensenergie … vier Dinge für mehr Energie

Es gibt diese Tage, an denen strotz man nur so vor Energie. Und dann gibt es die anderen Tage, die zäh sind, wie Teer und einfach nicht Vorbeigehen wollen. So ist es im Leben.

Die Tage voller Energie sind die effektivsten, die erfülltesten. Was braucht es, um mehr solcher Tage zu erleben?

Denk mal nach, was in diesen energiegeladenen Tagen anders war? Waren es diese vier Dinge?

Morgens mit Schwung

Bist du an diesen Tagen früh aufgestanden? Hast du dich schon morgens auf die eine oder andere Weise in Schwung gebracht? weiterlesen »

Antriebslosigkeit – keine Lust zu gar nichts?

Antriebslosigkeit ist das Resultat des Antriebs zu fremden Zielen. (Andreas Tenzer)

Morgens hast du keine Lust zum Aufstehen. Aber man muss doch. Du schleppst dich müde ins Büro. Aber man muss doch. Alles fällt dir schwer, kein Antrieb, kein Sinn. Aber einer muss es ja machen. Abends kommst du nach Hause und fällst nur noch auf die Couch vor den Fernseher. Was soll man auch sonst machen?

In diesem (bedauernswerten) Zustand befinden sich unzählige Menschen. Sie schleppen sich durchs Leben, Tag für Tag. Kein Ziel, kein Sinn, keine Energie. Bis zu dem Tag, an dem der Sensenmann anklopft und sagt: „Na da wollen wir mal“. Und da fällt diesen Menschen wieder ein, sie haben ja gar nicht gelebt. Zu spät.

Wer keinen Antrieb mehr hat, der lebt nicht mehr. Er vegetiert. Antrieb ist der Motor des Lebens. Manchmal stottert der Motor, dann braucht er einen Energieschub, um wieder ins Laufen zu kommen.

Wie du deinen stotternden Motor des Antriebs wieder ins Laufen bringst, zeige ich dir anhand einiger einfacher Tricks. weiterlesen »

Mehr Selbstbewusstsein in 2 Minuten

Ich habe eine Beobachtung gemacht. Ich habe beobachtet, wie Körperhaltung und Selbstbewusstsein zusammenhängen. Der Zusammenhang war mir nicht grundsätzlich neu. Aber mir ist etwas aufgefallen.

Menschen mit einem starken Selbstbewusstsein nehmen – bewusst oder unbewusst – eine starke Körperhaltung an. Nun die Frage, ob sich das Prinzip auch umkehren lässt? Wirkt sich eine starke Körperhaltung auch auf das Selbstbewusstsein aus?

Ich habe also beobachtet. Bei Seminaren und Workshops, die ich durchführe. Ich habe die Teilnehmer eine aufrechte, starke Körperhaltung weiterlesen »

Körperhaltung und Selbstbewusstsein (Teil 2)

Letztens fragte mich jemand, ob ich einen ultimativen Tipp für mehr Selbstbewusstsein habe. Nun ja, den ultimativen Tipp gibt es nicht, aber es gibt eine Sache, die ist sehr wichtig für ein starkes Selbstbewusstsein – unsere Körperhaltung.

Und ich sagte der Person: „Du willst mehr Selbstbewusstsein haben? Dann arbeite an deiner Körperhaltung.“

Mich traf ein ungläubiger Blick. Dabei ist die Sache doch eigentlich ganz klar. Unser Körper spricht mit uns und mit unseren Mitmenschen. Unsere Körperhaltung sagt viel über unseren Gemütszustand aus. Eine aufrechte Körperhaltung mit Spannung (jedoch nicht mit Anspannung) signalisiert Stärke, Klarheit, Bewusstheit und Selbstbewusstsein.

Eine eingesunkene Körperhaltung weiterlesen »

Körperhaltung und Selbstbewusstsein (Teil 1)

Letztens habe ich diesen Satz gelesen:

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden deine Gefühle.

Achte auf Deine Gefühle,
denn sie werden deine Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden Dein Schicksal.

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Work & Life – wie komme ich in Balance?

Impulsvortrag zum „Tag der Familie 2016“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, 02. November 2016

Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeitsleben und Privatleben miteinander in Einklang stehen – soweit die Definition. Was genau steckt hinter dem Begriff, der sich seit einigen Jahren inflationär entwickelt und verspricht, Arbeit und Leben ausbalancieren zu können?

Work-Life-Balance ist Quatsch! Work-Life-Balance ist ebensolcher Quatsch wie Zeitmanagement oder Selbstoptimierung.

Allein der Begriff Work-Life-Balance suggeriert, dass es Arbeit und Leben gibt. Wir leben also auf Arbeit nicht, oder wie darf ich mir das vorstellen?

In den letzten Jahren hat der Satz „Nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben“ seine Runde gemacht. Sinnvolle Tätigkeit, auch als Arbeit bezeichnet, die Spaß und Freude bringt, und das Leben gehören untrennbar zusammen, sofern wir ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

Der Begriff Work-Life-Balance und alle, die ihn propagieren, gehen davon aus, dass Arbeit etwas anderes sei und abseits des Lebens passiert. weiterlesen »

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