November 2019

Probleme sind wie Hundekacke?

Wer hat sie nicht – Probleme, das Leben ist voll von Dingen, die nach unserem Empfinden gern anders sein dürften, als sie sind. Und nicht selnetn kleben die Probleme an uns, wie Hundekacke am Schuh. Wie gehst du mit Problemen um?

Nun, du kannst herumjammern, einen Schuldigen suchen, der jeder sein kann, nur nicht du. Du kannst sie verdrängen, kannst sie ignorieren. Aber lösen sich die Probleme dadurch auf?

Eher nicht. Das Wort Problem kommt aus dem Griechischen und bedeutet das Vorgeworfene, das Vorgelegte, das, was (zur Lösung) vorgelegt wurde. Aha, zur Lösung vorgelegt. Wo ein Problem wartet, da braucht es eine Lösung. Denn das Problem löst sich in der Regel nicht in Wohlgefallen auf.

Nimm das Problem, das vor dir liegt, an. Es ist da, Realität. Analysiere, ob es ein wirkliches Problem ist, also real, oder ob es nur eingebildet oder aufgebauscht ist. Kannst du das Problem nicht lösen, dann akzeptiere es und lebe damit.

Kannst du mit dem Problem nicht leben, das finde eine Lösung. Was brauchst du dafür, wen brauchst du dafür. Welche Lösungen gibt es? Nur eine oder mehrere (kleiner Tipp: es gibt immer mehrere Lösungen für ein Problem, wir müssen nur unser Denken erweitern).

Dann setzte Deine Lösung in die Tat um und löse das Problem. Und am besten sorgst du gleich dafür, dass dasselbe Problem nicht ein zweites Mal auftritt.

Die schnelle, einfache Lösung gibt es nicht

Manchen Menschen haben ein Problem. Sie suchen nach jemandem, der ihnen sagt, wie sie ihr Problem lösen können, schnell, unkompliziert und ohne Nebenwirkungen. Wenn es so einfach wäre, dann hätten wir keine Probleme mehr.

Die schnelle, einfache Lösung gibt es nicht, weil:

  1. Viele Probleme haben eine oft lange Vorgeschichte und es braucht Zeit, ein Problem dauerhaft und nachhaltig zu lösen.
  2. Niemand kann das Problem eines anderen Menschen lösen.
  3. Jeder Mensch kann seine Probleme nur selbst lösen und weiterlesen »

Die Lösung liegt unter der Oberfläche

Ein Problem taucht auf. Mist. Schnell eine Lösung her. Am besten das machen, was ich schon immer gemacht habe. Problem gelöst. Oder doch nicht?

Mit den Lösungen für Probleme ist es so, wie mit dem Eisberg, der nur zu einem Zehntel über das Wasser herausragt, während sich neun Zehntel davon unter der Wasseroberfläche befinden.

So verhält es sich auch mit Problemlösungen. Wir machen oft das, was wir kennen, was wir schon immer gemacht haben. Das ist aber nur ein Bruchteil aller weiterlesen »

Was wir in der Schule nicht lernen …

In der Schule wird Kindern so alles Mögliche beigebracht – Lesen, Schreiben, Rechnen, Fremdsprachen, Naturwissenschaften, logisches Denken und ein paar Gedichte auswendig lernen.

So weit, so gut. Einige entscheidende Dinge werden Kindern in der Schule nicht beigebracht:

  • Wie funktioniert ein Mensch (nicht im biologischen Sinn, sondern im menschlichen Sinn)?
  • Was sind Glück und Erfolg?
  • Wie funktioniert Kommunikation?

Ich fordere die Einführung eines Schulfaches, in dem genau diese Dinge vermittelt werden. Ich betone VERMITTELT, nicht gelehrt. Glück kann man nicht lehren. Aber man kann vermitteln:

  • wie unsere Gedanken unsere Gefühle und unser Handeln beeinflussen,
  • wie Sprache unser Denken und Handeln beeinflusst,
  • dass Glück ein natürlicher Grundzustand des Menschen ist, nicht vom Himmel fällt und nicht von äußeren Umständen abhängig ist,
  • dass Kommunikation der Schlüssel zur Lösung aller Probleme ist.
  • weiterlesen »

Vergiss die Meinung der Anderen

Kath. Probsteikirche Leipzig

Viel zu oft lassen wir uns beeinflussen von der Meinung anderer Menschen. Wir grübeln, lassen und runterziehen oder nehmen die Meinung anderer einfach als unsere an. Das führt zu nichts, außer zu Frust und Verunsicherung.

Ich mache ja auch Stadtrundfahrten durch Leipzig als Gästeführer. Als ich bei einer solchen Rundfahrt am Protzbau der Katholischen Probsteikirche vorbeikam, sagte ich wie immer: „Leipzig hat zwar nur vier Prozent Katholiken, aber die Katholische Kirche war der Meinung, sie braucht dieses große Gebäude.“

Nach der Rundfahrt kam ein Mann zu mir und fing an, mir die Geschichte der Katholischen Probsteikirche zu erzählen. Erstens kenne weiterlesen »

Kalenderblatt 15. Woche 2019

Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott sich darum kümmert.

Martin Luther King (1929 bis 1968),
US-amerikanischer Bürgerrechtler

„Selbsthilfe bewegt!“ am 11. Mai 2019 Campus Jahnallee in Leipzig

Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen und dabei zu sein bei „Selbsthilfe bewegt!“ am 11. Mai 2019 auf dem Campus Jahnallee 59 in Leipzig (DHfK) – Informationsangebote von Selbsthilfegruppen, Turniere, u. a. der Cup of Pearl, Bewegungsangebote, Kinderbetreuung, Selbsthilfecafé usw.

Bei „Selbsthilfe bewegt!“ treffen sich engagierte Menschen aus ganz Leipzig. Sie vermitteln mit Kultur-, Informations- und Bewegungsangeboten Freude, Spaß, neue Ideen und Perspektiven. Sie zeigen, was trotz Einschränkungen noch möglich ist. Hier kann man sich auf Augenhöhe austauschen.

Lust auf ein Turnier? Der „Cup of Pearl“ wird bereits zum 12. Mal ausgetragen. Aber auch Volleyballer und Rollifahrer können sich miteinander messen. Erstmals dabei ist in diesem Jahr der Infobus „Herzenssache Lebenszeit“. Hier geht es um die Themen Diabetes, Herz, Schlaganfall und Niere.
Kleine und große Fans des Deutschen Sportabzeichens werden sich in verschiedenen Disziplinen erproben. weiterlesen »

Du erschaffst deine Realität

Jeder Mensch, der Probleme hat oder dessen Leben nicht optimal verläuft, hat sich wohl schon mindestens einmal gefragt, warum alles so ist, wie es ist oder auch, wer Schuld an der Situation hat.

Jeder Mensch erschafft sich seine Realität. Das Leben, das jeder Mensch hat, hat er sich selbst geschaffen. Natürlich gibt es Einflüsse von außen auf unser Leben. Doch wie weit die äußeren Umstände auf unser Leben einwirken, wie tief sie in unser Leben eindringen, wie weit sie uns beeinflussen, entscheiden wir.

Alles was wir haben, was unser Leben ausmacht ist weiterlesen »

Die sechs Verständigungshürden

Kommunikation ist etwas wunderbares. Wir können damit alles ausdrücken, Gefühle, Wünsche, Bitten. Wir können mit ihr Konflikte lösen, uns unterhalten, austauschen. Toll. Wenn es da nicht einen Haken gäbe – die Hürden in unserer Verständigung.

  1. gedacht ist nicht gesagt (Reden anstatt nur zu denken),
  2. gesagt ist nicht gehört (ich kann nicht sicher sein, dass der Andere auch zugehört hat),
  3. gehört ist nicht verstanden (ich kann nicht sicher sein, dass der Andere verstanden hat),
  4. verstanden ist nicht einverstanden (der Andere hat verstanden, was ich gesagt habe, er
    muss aber damit nicht einverstanden sein),
  5. einverstanden ist nicht ausgeführt (Zustimmung bedeutet, nicht, das eine Aktion folgt),
  6. ausgeführt ist nicht beibehalten (eine einmalige Ausführung heißt nicht, dass eine
    dauerhafte Ausführung folgt),

Beachte diese Verständigungshürden, vor allem dann, wenn es darum geht Probleme oder Konflikte zu lösen.

Behalte deine Energie

Gestern Abend habe ich eine Stadtführung gemacht. In einem Hof angekommen und loserzählt, kam ein Typ aus einer Gaststätte, gesellte sich zu zwei anderen Typen und fing an zu reden – sehr, sehr laut. Er brüllte. Und das störte meine Stadtführung.

Ich erhöhte meine Lautstärke und aus der Gruppe heraus regten sich die Leute nun auf und sprachen den Typ an, er solle doch leiser sprechen. Na da gings los. Was los sei und ob er in Deutschland nicht mehr frei reden könne und wir sollen doch woanders hingehen. Die Leute pöbelten zurück. Ich stand einfach nur da und genoss das Schauspiel. Der Typ wollte schon zu uns rüberkommen, wurde ab von seinen Kumpels wieder in die Gaststätte gezogen.

Es war wieder Ruhe und ich konnte fortfahren, ohne auch nur ein bisschen Energie verschwendet zu haben.

Es war sinnlos, weiterlesen »

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