Dezember 2018

Behalte deine Energie

Gestern Abend habe ich eine Stadtführung gemacht. In einem Hof angekommen und loserzählt, kam ein Typ aus einer Gaststätte, gesellte sich zu zwei anderen Typen und fing an zu reden – sehr, sehr laut. Er brüllte. Und das störte meine Stadtführung.

Ich erhöhte meine Lautstärke und aus der Gruppe heraus regten sich die Leute nun auf und sprachen den Typ an, er solle doch leiser sprechen. Na da gings los. Was los sei und ob er in Deutschland nicht mehr frei reden könne und wir sollen doch woanders hingehen. Die Leute pöbelten zurück. Ich stand einfach nur da und genoss das Schauspiel. Der Typ wollte schon zu uns rüberkommen, wurde ab von seinen Kumpels wieder in die Gaststätte gezogen.

Es war wieder Ruhe und ich konnte fortfahren, ohne auch nur ein bisschen Energie verschwendet zu haben.

Es war sinnlos, weiterlesen »

„Wenn du etwas erledigt haben willst, …

… dann machst du es am besten selber“ – hat mal jemand gesagt. Sicher richtig. Was dir wichtig ist, am Herzen liegt, darum kümmere dich am besten selbst. Dann wird es erledigt und es wird so erledigt, wie du es haben willst. Für niemand anderen ist die Sache so wichtig, wie für dich.

Es gibt einen Haken. Wenn du alles selbst erledigen willst, weil (scheinbar) alles wichtig ist und es dir eh keiner recht machen kann. Dann hast du ein Problem. Es wird irgendwann zu viel, du kannst dich nicht um alles kümmern und vor allem nicht um alles wirklich intensiv kümmern.

Wer das nicht rechtzeitig erkennt weiterlesen »

Sichtweisen verändern

Wir nehmen Dinge wahr, interpretieren und ordnen sie in unser Weltbild ein. Oft beharren wir dann viele Jahre auf unseren Wahrnehmungen und Interpretationen. Allzu oft machen wir uns die Welt dadurch schön und wollen eventuelle Veränderungen und Gefahren nicht sehen. Anders herum kann es auch sein, dass ich die Welt zu schwarzsehe und Dinge vorausahne, die gar nicht eintreffen.

Vier Fragen können helfen, die Sichtweise zu verändern:

  1. Was ist, wenn Dinge nicht eintreffen (z.B. Sorgen, Nöte, Ängste)?
  2. weiterlesen »

Ich habe ein Problem mit …

Wie oft hast du den Satz gehört oder selbst gesagt? 10 Mal, 100 Mal, 1000 Mal? Egale, wie oft – immer sagt der Satz eines aus: Du oder jemand anderes hat ein Problem. Gemeint ist oft etwas anderes.

Gemeint ist oft: „Die Welt ist nicht so, wie ich sie gern hätte und nun soll sich die Welt gefälligst mal ändern“.

Da kannst du allerdings lange warten. Die Welt oder andere Menschen ändern sich nicht, nur weil es dir in den Kram passt. Dreh den Spieß mal rum – würdest du dich ändern, nur weil jemand anderes das gern hätte? Sicher nicht.

Die Aussage: „Ich habe ein Problem mit …“ beschreibt unsere innere Haltung. Nicht annehmen wollen, was da ist. Egal, wie es ist. Dann kommt die Jammer- und Meckerschleife und damit sinkt das Energieniveau gen Null. Genau das strahlst weiterlesen »

Angst

Manche Menschen werden ständig von Angst begleitet. Angst blockiert, Angst hemmt, Angst führt zu Kurzschlussreaktionen.

Um die Angst zu besiegen, muss man sie erst einmal annehmen. Sie ist da – auch wenn es unangenehm ist – sie ist real. Wer seine Angst überwinden oder wenigstens mildern will, muss sich ihr stellen. Dort, wo die Angst herkommt, dort liegt auch die Lösung des Problems.

Kleine Schritte helfen, Ängste abzubauen. In jeder schlechten Situation steckt auch etwas Gutes. Man muss es finden. Dankbarkeit für das, was da ist hilft, Angst abzubauen. Wo Angst ist, fehlt Mut. Mut ist, wenn ich es trotz Angst tue.

Sorge dafür, dass deine Ängste nicht die Macht über dein Leben bekommen. Sei mutig.

Redet mit mir!

Ich musste meinen Internet- und Telefonanbieter wechseln. Ging sehr schnell. Antrag ausgefüllt, hingeschickt, ein Tag später war der neue Router da. Auspacken, anschließen und dann gings los.

Es ging nämlich fast nichts los: Telefon funktionierte, Internet nicht. Was mache ich? Anrufen bei der Hotline. Und dann ging richtig los:


    Wenn sie das möchten, drücken Sie die 1.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 2.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 3
    Und wenn sie irgendwas möchten, drücken sie die fünf.

Ich drücke die Taste 2.

    Wenn sie das möchten, drücken sie sie 1.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 2.
    Wenn sie das möchten, drücken sie die 3.

Ich drücke dieses Mal die Taste 1. weiterlesen »

„Ohne Psychopharmaka geht es nicht“

Immer wieder höre ich diesen Satz. Im Fernsehen, wenn die Halbgötter in Weiß mal wieder über Depressionen und Burnout referieren. Egal, welcher „Möchte-gern-Experte“ sich äußert – immer fällt dieser Satz: „Ohne Psychopharmaka geht es nicht“.

Das ist kompletter Blödsinn. Die Ursachen für Depressionen oder das Burnout-Syndrom, sofern keine organischen Ursachen vorliegen, liegen im Inneren eines Menschen. Äußere Einflüsse können Depressionen verstärken. Die Wurzel aber liegt im Betroffenen selbst. Und nur aus sich selbst heraus kann ein Betroffener aus einer Depression wieder herauskommen. Mit Hilfe natürlich. Psychopharmaka sind keine Hilfe. weiterlesen »

Pack deine Projekte an

Manche Dinge schieben wir Wochen oder Monate vor uns her. Eigentlich wären die Dinge wichtig, aber irgendwie fehlen die Lust oder die Motivation, die Dinge anzupacken.

Meistens liegt das an uns selbst. Wir selbst erfinden immer wieder neue Ausreden und legen uns Steine in den Weg.

Es gibt zwei Möglichkeiten, das Problem anzupacken:

  1. Erledige immer erst das, was scheinbar nicht wichtig ist, wozu du kaum Lust hast und kümmere dich dann erst um die anderen Dinge.
  2. Mach jedem Vorhaben zu einem wichtigen. Mach dir einen Plan, an welchem Tag du was erledigst. Und dann setz den Plan um. 30 Minuten oder eine Stunde am Tag für die ungeliebten Dinge reichen schon aus.

Wenn du das jeden Tag konsequent durchhältst, weiterlesen »

Die Sache mit den Problemen

Probleme existieren nur im Kopf. Manche Menschen glauben, ihre Probleme sind die größten auf der ganzen Welt.

Es gibt keine Probleme. Probleme machen wir uns selbst durch unsere Interpretation einer Situation. Wir denken, wir haben ein Problem, der Andere kann darüber nur lachen.

Unterschiedliche Sichtweisen – unterschiedliche Lebensweisen.

Manche Leute sind richtig gut darin, ihre Probleme zur Weltkrise aufzublasen. Dabei braucht weiterlesen »

Einfach nur zufrieden sein

Manchen Menschen wollen immer genau das, was sie gerade nicht haben. Dieses Gefühl hatte sicher schon jeder einmal. Es ist also ganz menschlich. Schwierig wird es nur, wenn man immer und ständig etwas anderes haben will, wenn einem die eigene Situation immer schlechter vorkommt, als die Situation anderer Menschen.

Was kann man dagegen tun? Das Problem ist, um umso mehr man in diesem Gedankenkreis festhängt, desto schlechter wird die Situation.

Die aktuelle Situation hat absolut nichts damit zu tun, wie andere leben, sondern alles hat damit zu tun, wie ich selbst auf mich und mein Leben schaue.

Anstatt immer nur dem hinterherzurennen, weiterlesen »

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