April 2019

Vergiss die Meinung der Anderen

Kath. Probsteikirche Leipzig

Viel zu oft lassen wir uns beeinflussen von der Meinung anderer Menschen. Wir grübeln, lassen und runterziehen oder nehmen die Meinung anderer einfach als unsere an. Das führt zu nichts, außer zu Frust und Verunsicherung.

Ich mache ja auch Stadtrundfahrten durch Leipzig als Gästeführer. Als ich bei einer solchen Rundfahrt am Protzbau der Katholischen Probsteikirche vorbeikam, sagte ich wie immer: „Leipzig hat zwar nur vier Prozent Katholiken, aber die Katholische Kirche war der Meinung, sie braucht dieses große Gebäude.“

Nach der Rundfahrt kam ein Mann zu mir und fing an, mir die Geschichte der Katholischen Probsteikirche zu erzählen. Erstens kenne weiterlesen »

Kalenderblatt 15. Woche 2019

Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott sich darum kümmert.

Martin Luther King (1929 bis 1968),
US-amerikanischer Bürgerrechtler

„Selbsthilfe bewegt!“ am 11. Mai 2019 Campus Jahnallee in Leipzig

Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen und dabei zu sein bei „Selbsthilfe bewegt!“ am 11. Mai 2019 auf dem Campus Jahnallee 59 in Leipzig (DHfK) – Informationsangebote von Selbsthilfegruppen, Turniere, u. a. der Cup of Pearl, Bewegungsangebote, Kinderbetreuung, Selbsthilfecafé usw.

Bei „Selbsthilfe bewegt!“ treffen sich engagierte Menschen aus ganz Leipzig. Sie vermitteln mit Kultur-, Informations- und Bewegungsangeboten Freude, Spaß, neue Ideen und Perspektiven. Sie zeigen, was trotz Einschränkungen noch möglich ist. Hier kann man sich auf Augenhöhe austauschen.

Lust auf ein Turnier? Der „Cup of Pearl“ wird bereits zum 12. Mal ausgetragen. Aber auch Volleyballer und Rollifahrer können sich miteinander messen. Erstmals dabei ist in diesem Jahr der Infobus „Herzenssache Lebenszeit“. Hier geht es um die Themen Diabetes, Herz, Schlaganfall und Niere.
Kleine und große Fans des Deutschen Sportabzeichens werden sich in verschiedenen Disziplinen erproben. weiterlesen »

Du erschaffst deine Realität

Jeder Mensch, der Probleme hat oder dessen Leben nicht optimal verläuft, hat sich wohl schon mindestens einmal gefragt, warum alles so ist, wie es ist oder auch, wer Schuld an der Situation hat.

Jeder Mensch erschafft sich seine Realität. Das Leben, das jeder Mensch hat, hat er sich selbst geschaffen. Natürlich gibt es Einflüsse von außen auf unser Leben. Doch wie weit die äußeren Umstände auf unser Leben einwirken, wie tief sie in unser Leben eindringen, wie weit sie uns beeinflussen, entscheiden wir.

Alles was wir haben, was unser Leben ausmacht ist weiterlesen »

Die sechs Verständigungshürden

Kommunikation ist etwas wunderbares. Wir können damit alles ausdrücken, Gefühle, Wünsche, Bitten. Wir können mit ihr Konflikte lösen, uns unterhalten, austauschen. Toll. Wenn es da nicht einen Haken gäbe – die Hürden in unserer Verständigung.

  1. gedacht ist nicht gesagt (Reden anstatt nur zu denken),
  2. gesagt ist nicht gehört (ich kann nicht sicher sein, dass der Andere auch zugehört hat),
  3. gehört ist nicht verstanden (ich kann nicht sicher sein, dass der Andere verstanden hat),
  4. verstanden ist nicht einverstanden (der Andere hat verstanden, was ich gesagt habe, er
    muss aber damit nicht einverstanden sein),
  5. einverstanden ist nicht ausgeführt (Zustimmung bedeutet, nicht, das eine Aktion folgt),
  6. ausgeführt ist nicht beibehalten (eine einmalige Ausführung heißt nicht, dass eine
    dauerhafte Ausführung folgt),

Beachte diese Verständigungshürden, vor allem dann, wenn es darum geht Probleme oder Konflikte zu lösen.

Behalte deine Energie

Gestern Abend habe ich eine Stadtführung gemacht. In einem Hof angekommen und loserzählt, kam ein Typ aus einer Gaststätte, gesellte sich zu zwei anderen Typen und fing an zu reden – sehr, sehr laut. Er brüllte. Und das störte meine Stadtführung.

Ich erhöhte meine Lautstärke und aus der Gruppe heraus regten sich die Leute nun auf und sprachen den Typ an, er solle doch leiser sprechen. Na da gings los. Was los sei und ob er in Deutschland nicht mehr frei reden könne und wir sollen doch woanders hingehen. Die Leute pöbelten zurück. Ich stand einfach nur da und genoss das Schauspiel. Der Typ wollte schon zu uns rüberkommen, wurde ab von seinen Kumpels wieder in die Gaststätte gezogen.

Es war wieder Ruhe und ich konnte fortfahren, ohne auch nur ein bisschen Energie verschwendet zu haben.

Es war sinnlos, weiterlesen »

„Wenn du etwas erledigt haben willst, …

… dann machst du es am besten selber“ – hat mal jemand gesagt. Sicher richtig. Was dir wichtig ist, am Herzen liegt, darum kümmere dich am besten selbst. Dann wird es erledigt und es wird so erledigt, wie du es haben willst. Für niemand anderen ist die Sache so wichtig, wie für dich.

Es gibt einen Haken. Wenn du alles selbst erledigen willst, weil (scheinbar) alles wichtig ist und es dir eh keiner recht machen kann. Dann hast du ein Problem. Es wird irgendwann zu viel, du kannst dich nicht um alles kümmern und vor allem nicht um alles wirklich intensiv kümmern.

Wer das nicht rechtzeitig erkennt weiterlesen »

Sichtweisen verändern

Wir nehmen Dinge wahr, interpretieren und ordnen sie in unser Weltbild ein. Oft beharren wir dann viele Jahre auf unseren Wahrnehmungen und Interpretationen. Allzu oft machen wir uns die Welt dadurch schön und wollen eventuelle Veränderungen und Gefahren nicht sehen. Anders herum kann es auch sein, dass ich die Welt zu schwarzsehe und Dinge vorausahne, die gar nicht eintreffen.

Vier Fragen können helfen, die Sichtweise zu verändern:

  1. Was ist, wenn Dinge nicht eintreffen (z.B. Sorgen, Nöte, Ängste)?
  2. weiterlesen »

Ich habe ein Problem mit …

Wie oft hast du den Satz gehört oder selbst gesagt? 10 Mal, 100 Mal, 1000 Mal? Egale, wie oft – immer sagt der Satz eines aus: Du oder jemand anderes hat ein Problem. Gemeint ist oft etwas anderes.

Gemeint ist oft: „Die Welt ist nicht so, wie ich sie gern hätte und nun soll sich die Welt gefälligst mal ändern“.

Da kannst du allerdings lange warten. Die Welt oder andere Menschen ändern sich nicht, nur weil es dir in den Kram passt. Dreh den Spieß mal rum – würdest du dich ändern, nur weil jemand anderes das gern hätte? Sicher nicht.

Die Aussage: „Ich habe ein Problem mit …“ beschreibt unsere innere Haltung. Nicht annehmen wollen, was da ist. Egal, wie es ist. Dann kommt die Jammer- und Meckerschleife und damit sinkt das Energieniveau gen Null. Genau das strahlst weiterlesen »

Angst

Manche Menschen werden ständig von Angst begleitet. Angst blockiert, Angst hemmt, Angst führt zu Kurzschlussreaktionen.

Um die Angst zu besiegen, muss man sie erst einmal annehmen. Sie ist da – auch wenn es unangenehm ist – sie ist real. Wer seine Angst überwinden oder wenigstens mildern will, muss sich ihr stellen. Dort, wo die Angst herkommt, dort liegt auch die Lösung des Problems.

Kleine Schritte helfen, Ängste abzubauen. In jeder schlechten Situation steckt auch etwas Gutes. Man muss es finden. Dankbarkeit für das, was da ist hilft, Angst abzubauen. Wo Angst ist, fehlt Mut. Mut ist, wenn ich es trotz Angst tue.

Sorge dafür, dass deine Ängste nicht die Macht über dein Leben bekommen. Sei mutig.

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