März 2016

Selbstbewusstsein – alles eine Frage der Gene?

Wissen die Ärzte nicht weiter, sind es die Gene. Geben Kühe viel oder wenig Milch, sind es die Gene. Sind Menschen erfolgreich oder nicht, es hängt von den Genen ab. Alles die Gene!?

Ja, die Gene, oder die Veranlagungen – wie auch immer man es nennen will, spielen eine Rolle. Meiner Ansicht nach zwar keine übergeordnete Rolle aber sie spielen eine Rolle. Ich kann mir nicht aussuchen, ob ich introvertiert oder extrovertiert bin. Dieses Verhalten ist vom Grund her angeboren. Wer vom Grund her eher introvertiert ist, wird auch immer eher introvertiert bleiben und wahrscheinlich kein Alleinunterhalter werden.

Aber: Veranlagungen müssen Menschen nicht für immer fesseln. Man kann sie auflockern, ausbreiten, umwandeln, weiterlesen »

Drei Regeln für ein selbstbestimmtes Leben

Selbstbewusstsein gehört zu den Themen, zu denen ich die meisten Vorträge halte. Ich beobachte immer wieder, dass die Fülle von Informationen meine Zuhörer oft überfordern. Deshalb hier drei Grundregeln für ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben:

Regel Nummer 1: Trau niemandem – denk SELBER

Nicht wenige Menschen glauben alles, was sie hören. Sie folgen blind den Medien, vermeintlichen Experten und Politikern, plappern nach, was andere ihnen vorschwatzen.

Aufwachen! Wer ein selbstbestimmtes Leben leben will, muss sein eigenes Hirn einschalten, eine eigene Philosophie für das eigene Leben entwickeln, für sich selber herausfinden, was gut und richtig für einen selbst ist. Ausprobieren ja. Behalten, was für funktioniert und den Rest – wegschmeißen.

Regel Nummer 2: Du musst niemanden fragen – Du darfst ALLES tun

Viele Menschen denken, sie bräuchten erst diese oder jene Erlaubnis, um etwas machen zu dürfen. Das ist klassisches Sklaven-Denken und bringt nicht weiter. Kein Mensch brauchte für irgendetwas die Erlaubnis. Von niemandem, für gar nichts. Die Erlaubnis gibt sich jeder selbst. weiterlesen »

Das verflixte Selbstbewusstsein

In meinen Kursen zu Selbstbewusstsein nenne ich immer wieder als eine Übung für mehr Selbstbewusstsein: „Laufe 25% schneller“.

Nun sagte jemand zu mir, Viele Menschen hasten schon durchs Leben, haben oder nehmen sich keine Zeit für sich, haben keine Pausen und Ruhe. Da sei es doch nicht sinnvoll, noch schneller durchs Leben zu hasten. Ja, er hat Recht. Wer schon durchs Leben rennt, dem bringt es nicht viel, sein Tempo noch einmal um 25% zu erhöhen. Es kann jedoch nie schaden, es doch einmal auszuprobieren und zu schauen, wie die Übung wirkt.

Ist mein Tipp nun falsch? Die Sache ist so: Weder ich noch irgendjemand anderes kann sagen, was das Richtige ist. Niemand kann das, auch kein Arzt oder Therapeut, ich nicht und schon gar kein Fernsehexperte. Egal welches Buch man liest, egal welche Tipps man von jemandem bekommt, am Ende kann jeder Mensch nur selbst entscheiden, ob diese Dinge für ihn wichtig, wertvoll und sinnvoll sind, oder nicht. weiterlesen »

Das Geheimnis selbstbewusster Menschen

Was ist der Unterschied zwischen selbstbewussten Menschen und Menschen ohne Selbstbewusstsein? Menschlich gesehen gibt es keinen Unterschied. Alle sind Menschen. Selbstbewusste Menschen haben kein spezielles Selbstbewusstseins-Gen.

Sie haben etwas anderes: Training. Jeder Mensch, der uns selbstbewusst erscheint (und ich meine hier das gesunde Selbstbewusstsein und nicht den oft als Selbstbewusstsein verkauften Egomanismus) kann man sich sicher sein: Dieser Mensch hat viel trainiert, um so aufzutreten, wie er eben auftritt.
Alle großen Redner, die ohne Angst auf der Bühne stehen, haben Tag und Nacht dafür trainiert. Sie sind immer und immer wieder auf die Bühne gegangen, haben ihrer Angst getrotzt, haben sich der Situation gestellt, Niederlagen verkraftet und sind schlussendlich Herr über ihre Angst geworden. weiterlesen »

Die sechs Grundpfeiler für ein starkes Selbstbewusstsein

Nathaniel Branden schrieb das Buch „Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls“. Für mich ist es eines der besten Bücher, die ich je zum Thema Selbstbewusstsein gelesen habe. Branden definiert in seinem Buch 6 Grundpfeiler für ein starkes Selbstwertgefühl, dass zu Selbstbewusstsein führt:

Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls (nach Nathaniel Branden)

Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls (nach Nathaniel Branden)

Einige Kernaussagen zu diesen sechs Pfeilern habe ich zusammengefasst:

  • Je größer das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, desto ehrgeiziger ist er und desto mehr erreicht er in seinem Leben.
  • weiterlesen »

Kalenderblatt 5. Woche 2016

Die Gelassenheit ist
eine anmutige Form
des Selbstbewusstseins.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 bis 1916),
österreichische Schriftstellerin

Raus aus der Opferrolle

Die Welt scheint ungerecht zu sein. Der Stärkere nutzt den Schwächeren aus, der Mächtige unterdrückt den Untergebenen. Warum ist das so? Ich habe darauf keine Antwort. Ich beobachte nur immer wieder, dass es so ist – im beruflichen Umfeld, im Sport, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Beziehung, in der Tierwelt, ja sogar in der Pflanzenwelt. Naturgegeben also? Ja, es scheint so. Die Natur funktioniert so. Der Mensch ist Teil der Natur, also alles in Ordnung? Mitnichten. Den Menschen kam im Laufe der Zeit etwas dazwischen – das Bewusstsein und die Zivilisation.

Viele Menschen wollen diese Realität nicht wahrhaben und kommen nicht aus dem Kreislauf heraus. Deshalb ist der wichtigste Schritt: weiterlesen »

Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre …

Vor kurzem in einem Gespräch: „Wenn ich von meinen Eltern anders erzogen worden wäre, dann hätte ich es heute sicherlich viel leichter. Wenn meine Eltern mal für mich da gewesen und nicht immer nur mit sich selbst beschäftigt gewesen wären, dann hätte ich es sicher auch zu etwas gebracht. Und wenn sie mir nur mehr Selbstbewusstsein mitgegeben hätten.“

Gut, okay. Kann man so sehen. Muss man aber nicht. Ist auch nicht gut, es so zu sehen. Denn was sagt das schöne deutsche Sprichwort:

„Wenn der Hund nicht geschissen hätte, hätte er den Hasen erwischt“.

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Veränderung durch Aktion

Veränderung kommt in zwei Schritten:

  1. Aneignen allen notwendigen Wissens, das gebraucht wird.
  2. Dieses Wissen in die Praxis umsetzen, und das mit Vollgas.

Erst, wenn der zweite Schritt vollendet ist, kommt auch die Veränderung.

Alles Wissen allein nützt gar nichts. Wie sagte schon der alte Goethe so schön:

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

Recht hat er. Das praktische Umsetzen des Wissens führt nicht nur zu einer Wissenserweiterung, sondern auch zu guten Gefühlen, gesteigertem Selbstbewusstsein und einem mehr an Selbstliebe.

Wer bei Schritt 1 stehen bleibt, bei dem wird sich auch in 10 Jahren noch nichts verändert haben. Und darin liegt der Grund dafür, warum so viele Leute selbst nach unzähligen gelesenen Büchern und ebenso vielen Seminaren und Workshops noch keinen Schritt weiter sind. weiterlesen »

Lass die Leute denken …

… was sie über dich denken wollen

Eines der größten Probleme vieler Menschen ist, dass sie sich ständig Gedanken darüber machen, was andere wohl über sie denken.

„Was denken die anderen nur über mich?“
„Bin ich gut genug für sie?“
„Wie sehen die mich?“
usw.

Das ist anstrengend und kostet viel Energie. Unsicherheit macht sich breit und Angst, von Mitmenschen entlarvt, bloßgestellt oder verletzt zu werden.

Auflösen lässt sich dieses „Was andere über mich denken“, wenn man sich selbst im Einklang ist und ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt. Authentizität heißt das Zauberwort. Sein, wie man ist und dazu stehen. Egal, was andere dazu sagen. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, da wird es völlig egal, was die Anderen sagen. Und dann passiert etwas: Sobald sich ein Mensch selber gern hat und die Anerkennung der Anderen gar nicht mehr braucht, bekommst er die Anerkennung der Anderen im Überfluss.

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