November 2018

Stimmungen sind steuerbar

Unsere Stimmung hängt von vielen Faktoren ab. Wie viel Schlaf hatten wir, wie erholsam war der Schlaf? Was haben wir gegessen? Haben wir uns bewegt? Was ist uns und um uns herum passiert? Wie bewerten wir das? Wie viel Stress habe ich?

Stimmungen hängen von vielen Faktoren ab. Einige können wir kaum oder gar nicht beeinflussen, z.B. das Wetter. Aber erstaunlich viele können wir beeinflussen – Schlafen, Essen, Stress, Erholung, Bewertung…

Achten Sie auf diese Dinge und so haben Sie Ihr Gefühlsmanagement in der Hand.

Spüre deinen Körper

Alltag, Stress und Hektik bestimmen unser Leben. Nur wenig Zeit bleibt uns für Ruhe und Entspannung.

Es gibt einen einfachen Trick, dem Stress zu entfliehen und ein bisschen glücklicher zu werden.

Einfach nur still dasitzen. Den Atem beobachten. Den Körper spüren. Ein paar Minuten reichen aus.

Unseren Körper bewusst zu fühlen, macht uns ein Stück glücklicher.

Wie fühlt sich das an? Bei mir fühlt sich das immer richtig, richtig gut an. Woher kommt das? Wir leben allzu oft nur in unserem Kopf. Und durch diese einfache Übung stellen wir die Verbindung zu unserem Körper wieder her, zu unserem tiefsten Inneren, wo Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude zuhause sind. Wir müssen es nur zulassen.

Aufklärung über Burnout

Das Burnout-Syndrom belastet immer mehr Menschen. Berufstätige sind überfordert und gestresst in ihrem Job. Symptome, wie sinkende Leistungsfähigkeit, fehlende Motivation oder Schlafstörungen sind nur einige wenige Anzeichen für Burnout. Die Alarmsignale des Körpers sollten nicht ignoriert werden. Die ERGO direkt hat zu diesem Thema einen umfangreichen Artikel auf ihrer Webseite verfasst.

Grenzen setzen

Respekt vor meinen Grenzen

Jeder Mensch hat wohl schon einmal erlebt, dass jemand seine Grenzen überschritten hat. Sei es durch Unachtsamkeit oder durch unfaires oder unangemessenes Verhalten. Oder auch einfach nur, weil ihm jemand körperlich zu nahe gekommen ist.

Jeder Mensch hat seine Grenzen. Unsere Grenze ist unser persönliches Hoheitsgebiet. Und jeder Mensch legt selbst fest, was innerhalb dieses Hoheitsgebiets erlaubt ist oder nicht. Sobald jemand unsere Grenzen verbal oder körperlich überschreitet, merken und fühlen wir das sehr direkt und sehr deutlich. Wir sind unangenehm berührt, ärgern uns oder geraten in Stress.

Was passiert, wenn wir unsere Grenzen nicht verteidigen

Grenzen setzen – Grenzen verteidigen. Jeder Mensch muss das tun. Nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch, damit Menschen um uns herum wissen, wen sie vor sich haben, was sie dürfen und was nicht. Menschen mit starken und fest definierten Grenzen weiterlesen »

Der Sinn einer Reise …

… ist nicht das Erreichen des Ziels, sondern die Reise. Den Satz habe ich letztens gelesen. Das gilt auch für das Leben.

Manchen Menschen haben große Ziele und fokussieren sich auf genau diese. Sie vergessen aber, darüber nachzudenken wie sie am besten und leichtesten an ihr Traumziel kommen und rackern sich ein Leben lang ab. Am Ende sind sie unglücklich, weil sie ihr Ziel nicht erreicht und ihr Leben nicht gelebt haben.

Eine Reise ist entspannt, wenn sie fließend passiert. Locker und leicht, ohne Stress und Hektik, mit Pausen. Für das Leben gilt, wer in Fluss kommen will, kann das nicht erzwingen. Anstrengungen funktionieren hier nicht. Wer verbissen an eine Sache herangeht, wird das Ziel nicht erreichen.

Bei Reisen geht es heute meistens darum, irgendwohin zu kommen. Mit Auto, Zug oder Flugzeug heute kein Problem. Doch im Leben haben wir keinen ICE, weiterlesen »

Letztens fiel die Katze vom Baum

Da saß ich letztens so rum in einem Garten und beobachtete eine Katze, die auf einen Apfelbaum geklettert war. Und plötzlich – fällt die Katze vom Baum, einfach so. Was passiert? Nichts. Die Katze kommt auf dem Boden auf und läuft weiter.

Da dachte ich mir, was passiert wäre, wenn ich aus ca. 3 m Höhe vom Baum gefallen wäre. Ein paar blaue Flecke wären es mindestens geworden, vielleicht Prellungen, Brüche oder schlimmstenfalls …

Warum passiert der Katze nichts? Weiß ich nicht, aber ich habe beobachtet, dass die Katze im Fall geschmeidig geblieben ist. Was macht der Mensch, wenn er herunterfällt? Er verkrampft.

Nun werde ich nicht vom Dach springen um zu testen, weiterlesen »

Das Leben besteht aus Mustern

Das Leben der (meisten) Menschen besteht aus Mustern. Das, was wir als Kinder lernen und annehmen, behalten wir auch in unserem Erwachsenenleben. Das, was gut geklappt hat, behalten wir bei. Warum auch etwas ändern? Funktioniert doch alles so gut. Wir glauben, unser Leben im Griff zu haben, doch nicht selten haben unsere Muster uns im Griff. Nicht immer funktioniert alles gleich gut. Dinge ändern sich, Menschen verändern sich und plötzlich das wohlgehütete Muster nicht mehr zu gebrauchen.

Bei wem Dinge im Leben nicht mehr funktionieren, der sollte genau hinschauen. Je länger man hinschaut, je genauer man hinschaut, desto öfter erkennen wir unsere Verhaltensmuster.

Es ist wichtig, die eigenen Verhaltensmuster zu erkennen. Um Muster durchbrechen zu können, muss ich sie erst einmal kennen. Der Weg zu einem erfüllten, glücklichen und stressarmen Leben ist, gute und lebensfreundliche Muster zu erschaffen, sie einzuüben und dann davon zu profitieren.

Dann jammer doch!

Eine Frage zum Beginn: Ist jede Kritik, jede Meinungsäußerung, jedes Missfallen gleich Nörgeln und Jammern? Schließlich muss es ja möglich sein, auf einen Missstand hinzuweisen.

Meine persönliche Definition: Jammern ist es dann, wenn ich durch meine Beschwerde, meinen Einwand oder meine Kritik gar nicht beabsichtige, eine Veränderung aktiv herbeizuführen oder wenn keine Aussicht auf Eintreten einer Veränderung vorliegt.

Beispiele:

  • Schimpfen über Politiker – Jammerei.
  • Schimpfen über die Schlange an der Kasse – Jammerei.
  • Schimpfen über die schlechte Menschheit – Jammerei.

Wenn meine Einwände eine Chance haben, etwas zu verbessern weiterlesen »

Weihnachten – der liebe Familienfrieden

Bald ist wieder Weihnachten. Die Erwartungen sind hoch, das Konfliktpotential ist vorprogrammiert. Und dann kommt es oft zum Unvermeidlichen – der Familienfrieden gerät in Gefahr und der Streit bricht los. Soll man um des lieben Familienfriedens Willen nachgeben?

Das ist eine Abwägungssache. Wenn es dir wichtig ist, zu deiner Position zu stehen, dann mach das. Wenn es dir aber mehr Stress verursacht, als es dir Freude bereitet, dann spiel einfach „der Klügere gibt nach“.

Schluck nicht alles, aber spring auch nicht auf alles auf. Schaff dir Freiraum. Und nicht vergessen: Auch Weihnachten geht vorbei.

Macht Arbeit psychisch krank?

Leipziger Mittwochsvorlesung am 18.10.2017 im Helios-Parkklinikum

Im Rahmen der Leipziger Mittwochsvorlesung im Helios-Parkklinikum Leipzig findet am 18.10.2017 um 17:00 Uhr eine Veranstaltung für interessierte Betroffene und Angehörige statt. Frau Professor Dr. med. Katarina Stengler, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie wird zum Thema: „Macht Arbeit psychisch krank? Zwischen Stress, Burnout und psychisch krank. Definition, Diagnostik und Behandlung“ referieren.

Weitere Informationen

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