Dezember 2019

Kalenderblatt 52. Woche 2019

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen,
und der in Händen sie hält, weiß um den Segen.

Matthias Claudius (1740 bis 1815),
deutscher Dichter

Kalenderblatt 39. Woche 2019

Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann wäre sie heute noch nicht fertig.

Sir George Bernard Shaw (1856 bis 1950).
irischer Dramatiker, Kritiker und Pazifist

Optimismus

Optimismus kommt aus dem lateinischen und heißt „das Beste“. Nicht ungefähr das Beste oder annähernd das Beste, sondern einfach nur „Das Beste.

Wer eine optimistische Lebensauffassung hat, betrachtetet die Welt oder eine Sache von der besten Seite – zuversichtlich, lebensbejahend und heiter. Alles was ist und alles was kommt wird positiv gesehen bzw. erwartet.

Der 1646 in Leipzig geborene Gottfried Wilhelm Leibniz meinte, dass Gott in seiner Allmacht und Güte nur „die beste aller möglichen Welten“ geschaffen habe, auch wenn man sie nicht gut nennen kann. Voltaire widersprach ihm, angesichts des Erlebens des Erdbebens von Lissabon 1755. Philosophisch betrachtet ist die Welt die beste aller möglichen Welten, in der alles gut und vernünftig ist oder sich zum Besseren entwickelt.

Philosophie hin und her – Optimisten machen sich keine Sorgen. weiterlesen »

Kalenderblatt 36. Woche 2017

Die Träumer sind
die Beschützer der Welt.

James Allen (1864 bis 1912)
englischer Autor

Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert …

… vergiss den Scheiß und fang an zu leben!

Dank unzähliger Fernsehsender, Zeitungen und Zeitschriften erfahren wir tagtäglich die Lebens-Weltansichts-Philosophien mehr oder minder begabter Politiker, Schauspieler und Fernsehköche. Jeder hat was Wichtiges zu gackern. Und was bringt das dem geneigten Zuschauer oder Leser?

Nichts. Absolut gar nichts.

Alles Philosophieren über irgendwelche Dinge und den Zustand der Welt und die Deutung der Bedeutung bringt niemanden weiter. Und irgendein Problem wird damit auch nicht gelöst. weiterlesen »

Warum immer ich?

Kennen Sie Menschen, die das Unglück geradezu magisch anziehen oder geht es Ihnen selber so? Sie stolpern ständig über ihre eigenen Füße, Dinge fallen Ihnen ständig aus der Hand, sie stoßen sich immerzu und nehmen jedes Fettnäpfchen mit, das im Weg steht?

Und dann fragen Sie sich: „Warum passiert das immer nur mir?“ Ja warum eigentlich und stimmt das überhaupt? Die Ursache liegt im Selbstbild. Wer von sich ein Selbstbild entwickelt, tapsig durch die Welt zu laufen, alles umzuwerfen und alles fallen zu lassen wird genau das erleben und an sich beobachten. Sobald eine Situation auftritt, spielt sich innerlich ein Film des Versagens ab – mit den entsprechenden Folgen.

Das innere Selbstbild bestimmte unterbewusst die Gedanken, damit das Verhalten und am Schluss die Realität. Man nennt das auch selbsterfüllende Prophezeiung. Solange es sich nur um Dinge handelt, wie Sachen fallen lassen, sich stoßen usw. mag es noch gehen. Wessen inneres Selbstbild jedoch ausgerichtet ist auf Sachen, wie weiterlesen »

Aufregen – ja oder nein?

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel geschrieben und gesagt, das Aufregen nichts bringt. Einige Leser fragten mich, ob man sich dann über gar nichts mehr aufregen soll? Alles nur noch über sich ergehen lassen? Sich für gar nichts mehr einsetzen?“

Meine Antwort: Mach was Du denkst. Es steht jedem Menschen frei sich individuell zu entscheiden, wie er Leben will.

Wer glaubt, dass es etwas bringt, sich aufzuregen, dann soll er es tun. Wer glaubt, dass es etwas bringt, auf die Straße zu gehen und zu protestieren, dann soll er es tun. Meine Erfahrung sagt mir: es bringt gar nichts. Weder mir noch dem Rest der Welt.
Ganz im Gegenteil. Umso mehr ich mich mit negativen Dingen beschäftige, desto negativer wird mein Weltbild und desto negativer werde ich. Will ich das?

Wenn ich negativ eingestellt bin, trage ich überhaupt nichts zu meiner Umgebung bei. Das Ziel sollte doch sein, so positiv wie möglich weiterlesen »

Erledige selbst, was du erledigt wissen willst

Wenn du etwas erledigt haben willst, dann machst du es am besten selber. Die Dinge, die du erledigt haben willst, sind für keinen anderen Menschen wichtiger, als für dich selber.

Andere Menschen kümmern sich nicht darum, was dir wichtig ist. Viele Menschen denken nur über eine Sache nach: Wie sie ihre eigenen Sachen erledigt bekommen.

Hört sich nach einer unsozialen Welt an? Jeder kümmert sich nur um sich?

Ja, denn genau so sieht die Welt aus. Ob du eine Sache so oder anders haben willst, spielt keine Rolle. Deine Wunschvorstellung über die perfekte Welt ändert nichts an der Realität!

Darauf kommt es an. Auf ein exaktes Realitätsbild, welches dich in dieser Welt am besten funktionieren lässt und dir die meiste Freude bereitet. Es ist egal, wie du die Welt gern hättest – sie ist, wie sie ist. weiterlesen »

Woher kommt die Angst vor dem Tod?

Letztens habe ich einen Satz gelesen, der ging sinngemäß so: „Die Menschen, die ihr Leben in vollen Zügen leben, haben am Schluss kein Problem, zu gehen. Die Menschen, die nur halb leben, hängen an ihrem Leben wie ein Baby an seinem Schnuller.“

Ein starker Satz. Und ja, ich denke, er stimmt. Menschen, die ihre Träume wahr machen, beschweren sich viel weniger, jammern weniger und bereuen weniger als die Menschen, die nur mit Halbgas durch ihr Leben hoppeln und ständig auf bessere Zeiten warten.

Wer wartet, dass sich irgendwann mal alles zum Besseren wendet und sich seine Träume aus heiterem Himmel irgendwie von selbst erfüllen, kann lange warten. Und man wartet und wartet und wartet …. Bis der Sensenmann an die Tür klopft und sagt: weiterlesen »

Dafür oder dagegen!?

Mich fragte vor kurzem jemand, wie er denn mit Nazis umgehen soll? Er erzählte, dass er immer bemüht sein, seinen Mitmenschen wertfrei zu begegnen und ihre Standpunkte zumindest zu respektieren. Aber bei Nazis gelänge ihm das irgendwie nicht.

Meine Antwort: „Das, was Du bereits bei anderen Menschen versuchst, nämlich ihnen wertfrei zu begegnen, mach auch bei Nazis. Be- und verurteile sie nicht.“

Er schaute mich fragend an. „Naja, aber die Sachen, die die sagen und machen kann ich nun mal nicht gut heißen und ich kann sie auch nicht respektieren, das geht gegen mein Weltbild.“

„Ja gut“, antwortete ich, „du musst diese Menschen nicht verstehen, du musst auch nicht gutheißen, was sie sagen oder machen und es ist auch völlig in Ordnung, wenn diese Leute nicht in dein Weltbild passen. Wenn Verurteilen weiterlesen »

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