Juli 2019

Ehrgeiz

Ehrgeiz, gern auch als Ambition bezeichnet, ist das im Charakter eines Menschen verankerte Streben nach persönlichen Zielen, wie z.B. wie Leistung, Erfolg, Anerkennung, Einfluss, Führung, Wissen oder Macht. Im Gegensatz zu Engagement ist Ehrgeiz aber eher auf den eigenen Nutzen gerichtet, als auf selbstlose Ziele. Nicht zu verwechseln ist Ehrgeiz mit Besitzstreben, denn Ehrgeiz ist nicht direkt auf materielle Vorteile gerichtet.

Das Wort Ehrgeiz setzt sich zusammen aus den althochdeutschen Worten êre für Ehre und gite für Gier. Seit dem 19. Jahrhundert wird dem Begriff des ungesunden Ehrgeizes der gesunde Ehrgeiz gegenübergestellt. Was gesund und was ungesund ist, ist eher nicht definiert.

Gesunder Ehrgeiz ist weiterlesen »

Wie erkenne ich, welche meine Werte sind?

Jeder Mensch hat sein eigenes Wertesystem. Doch nicht jeder Mensch weiß, welches seine Werte sind. Zu wissen, welche unsere Werte sind ist wichtig, um zu erkennen, mit wem wir uns umgeben, was wir tun und was wir besser lassen.

Es gibt eine einfache Methode herauszufinden, welche unsere Werte sind. Immer, wenn wir uns über irgendetwas aufregen, wenn wir meckern, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit einer unserer Werte verletzt worden. Und genau in diesem Moment ist es gut sich selbst die Frage zu stellen: „Was genau stört mich hier gerade, über was genau rege ich mich gerade auf? Welche Sache, die mir wichtig ist – also welcher Wert – wird gerade verletzt?“

Wer sich diese Fragen stellt und nach einer Antwort sucht, dem nützt auch das eigene Meckern um voran zu kommen.

Die Bewertungsrepublik Deutschland

Es scheint in Deutschland zum guten Ton zu gehören, alles und jeden zu bewerten. Internetforen beschäftigen sich mit nichts anderem. (Fast) jede Internetseite hat ein Bewertungsportal. Nach jedem Internetkauf erhalten ich eine freundliche Aufforderung, meinen Einkauf doch zu bewerten.

Und dann gibt es diejenigen, die nichts mehr kaufen oder ausprobieren, ohne Bewertungen anderer zu lesen.

Mit einer Bewertung gebe ich einer Sache oder einer Person einen Wert – oder ich werte sie ab. Der Wert einer Sache ist jedoch subjektiv. Was ich sehr hoch bewerte, kann für einen anderen Menschen wertlos sein. weiterlesen »

Welche sind deine Werte?

Jeder Mensch hat sein eigenes Wertesystem. Was dem einen lieb und teuer ist, kann der andere nicht verstehen. Dinge sind uns wichtig und wir handeln nach unseren Werten.

Manchen ist materieller Wohlstand wichtig, anderen Freiheit und Unabhängigkeit, wieder anderen Zeit für sich, Familie und Freunde. Nun kommt es nicht selten vor, dass zwei Menschen mit völlig unterschiedlichen Wertesystemen aufeinandertreffen und oft kracht es dann. Dabei ist das völlig sinnlos. Jeder Mensch darf sein Wertesystem haben. Es gibt kein richtiges oder falsches System. Ich muss den anderen nicht verstehen, aber ich sollte ihn und seine Meinung annehmen und akzeptieren.

Unser Wertesystem entsteht aus unseren Erfahrungen, Erlebnissen und aus den Einflüssen unserer Umwelt. Wie viele Menschen kennen ihr eigenes Wertesystem? Ich weiß es nicht, weiterlesen »

Der Wert der Dinge

Alles hat einen Wert. Sagt man so. Doch woran merke ich, dass etwas wertvoll ist und wie wertvoll es ist? Am Preis? Daran, dass es glitzert? Daran, dass es schwer ist? Oder daran, dass nur wenige Menschen es besitzen?

Mein Haus, mein Boot, mein Auto – daran misst sich in unserer Gesellschaft der Wert eines Menschen. Haste was, dann biste was. Lächerlich.

Ob eine Sache einen Wert hat, oder nicht, liegt an mir. Denn nur ich allein legen fest, was für mich wertvoll ist, und was nicht. Es kann der Goldbarren wertvoll weiterlesen »

Kalenderblatt 22. Woche 2017

Ein gesundes Selbstwertgefühl kann wachsen,
wenn sich ein Kind wertvoll fühlt.

Jesper Juul (*1948),
dänischer Familientherapeut

Es gibt nichts Gutes, …

… außer, man tut es

Der Satz stammt von Erich Kästner. Und er hat ein wahres Wort gelassen ausgesprochen. Wahrer, als alles Gelaber der Kirchen, Politiker und Fernseh-Experten zusammen.

LABERN können alle.
MACHEN hingegen, können nur die Wenigsten.

Anstatt viel zu predigen, sollten die Prediger lieber selber mal machen. Wenn Politiker also fordern, das Volk müsse den Gürtel enger schnallen, dann sollen sie mal bei sich anfangen. Wenn sie sagen, es müsse gespart werden, dann sollen sie doch sparen – bei sich. Doch das tun sie nicht. Die anderen sollen mal schön machen … bla, bla, bla.

Deshalb: Hör nicht darauf, was andere Leute labern. Schau viel mehr darauf, was sie tun. Höre nicht nur auf das, was andere sagen, schau, ob sie es auch selber machen.

Gelabert ist schnell und viel – getan ist etwas ganz anderes. weiterlesen »

Manchmal können mich die Leute mal gern haben

Ich bekomme nicht nur positives Feedback. Mitnichten, es kommt auch viel Skepsis und Kritik. Wenn ich über Selbstbewusstsein spreche und sage, jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und jeder Mensch muss sich erst einmal um sich selber kümmern, hagelt es oft Kritik – von stillschweigender Verwunderung bis zu lauten Unmutsbekundungen.

Ich höre dann oft so etwas, wie: mit dieser egoistischen Einstellung schiebe man sich selbst ins Abseits, oder mit so einem unsozialen Verhalten bräuchte man sich nicht zu wundern, dass niemand mehr etwas mit einem zu tun haben will.

Nun ja, das stimmt sogar, auf eine gewisse Weise. Wer damit beginnt, sich selbst als Nummer 1 in seinem Leben zu betrachten wird immer auf ein paar Leute treffen, denen das nicht passt. Und die werden dann vermutlich Druck ausüben, beleidigt sein oder gar drohen.

Nun gut, sollen sie und dürfen sie auch. weiterlesen »

Die Würde des Menschen ist unantastbar …

… oder die Überflüssigkeit eines hohen Gutes

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Politiker werden nicht müde, auf das hohe Gut dieses Artikels hinzuweisen, der doch die freiheitliche Grundgesinnung des Staates widerspiegelt.

Was aber ist die Würde? Ist sie unantastbar? Und was genau sagt Artikel 1 des Grundgesetzes aus?

Dass ich mich mit diesen Fragen beschäftige hat einen ganz konkreten Hintergrund. Ich war auf einer Veranstaltung von ehrenamtlich Arbeitenden, bei der es um die Findung eines gemeinsamen Leitbildes ging. In der Diskussion kam der Begriff der Würde auf und die Fragen, was denn die Würde sei und wie man mit ihr umgeht. Ich konnte diese Fragen für mich nicht beantworten und so habe ich mich informiert und mir meine Gedanken gemacht. weiterlesen »

Einfach ist der Maßstab

Ich geb es zu – früher war ich kompliziert. Nicht im Umgang, aber im Denken. Immer schön abwägen, was denn noch so alles passieren könnte und wen man noch so fragen müsste und dann müssten man doch noch mal in Ruhe über alles nachdenken und vor allem alles aufschreiben und nochmal diskutieren. Was kommt am Ende dabei raus? Nichts, außer etwas furchtbar kompliziertes, langwieriges, das irgendwann scheitert oder in seiner Kompliziertheit stecken bleibt.

Heute bin ich ein Fan von einfach. Wenn etwas kompliziert ist, dann ist es für mich uninteressant. Oder lesen Sie gern Bedienungsanleitungen mit 150 Seiten? weiterlesen »

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