Juni 2019

Wie erkenne ich, welche meine Werte sind?

Jeder Mensch hat sein eigenes Wertesystem. Doch nicht jeder Mensch weiß, welches seine Werte sind. Zu wissen, welche unsere Werte sind ist wichtig, um zu erkennen, mit wem wir uns umgeben, was wir tun und was wir besser lassen.

Es gibt eine einfache Methode herauszufinden, welche unsere Werte sind. Immer, wenn wir uns über irgendetwas aufregen, wenn wir meckern, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit einer unserer Werte verletzt worden. Und genau in diesem Moment ist es gut sich selbst die Frage zu stellen: „Was genau stört mich hier gerade, über was genau rege ich mich gerade auf? Welche Sache, die mir wichtig ist – also welcher Wert – wird gerade verletzt?“

Wer sich diese Fragen stellt und nach einer Antwort sucht, dem nützt auch das eigene Meckern um voran zu kommen.

Den richtigen Platz im Leben finden

Manche Menschen sind ihr Leben lang auf der Suche nach dem richtigen Platz für ihr Leben. Sie suchen nach dem Ort, wo sie leben möchten, sie suchen nach den Menschen, die sie um sich haben wollen, sie suchen nach der Betätigung, die sie gern machen möchten.

Und manche kommen nie an ihrem richtigen Platz im Leben an.

Folgende Fragen können helfen, den richtigen Platz im Leben zu finden:

  • Wer bin ich? (Was macht mich aus? Was denke und fühle ich? Was kann ich gut?)
  • Wofür stehe ich? (Welches ist mein Wertesystem?)
  • Woran glaube ich? (Was ist meine unerschütterliche Lebensgrundlage?)
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Welche sind deine Werte?

Jeder Mensch hat sein eigenes Wertesystem. Was dem einen lieb und teuer ist, kann der andere nicht verstehen. Dinge sind uns wichtig und wir handeln nach unseren Werten.

Manchen ist materieller Wohlstand wichtig, anderen Freiheit und Unabhängigkeit, wieder anderen Zeit für sich, Familie und Freunde. Nun kommt es nicht selten vor, dass zwei Menschen mit völlig unterschiedlichen Wertesystemen aufeinandertreffen und oft kracht es dann. Dabei ist das völlig sinnlos. Jeder Mensch darf sein Wertesystem haben. Es gibt kein richtiges oder falsches System. Ich muss den anderen nicht verstehen, aber ich sollte ihn und seine Meinung annehmen und akzeptieren.

Unser Wertesystem entsteht aus unseren Erfahrungen, Erlebnissen und aus den Einflüssen unserer Umwelt. Wie viele Menschen kennen ihr eigenes Wertesystem? Ich weiß es nicht, weiterlesen »

Die Wahrheit ist subjektiv

Es gibt sie nicht, DIE eine Wahrheit. Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Wir nehmen unsere Umwelt wahr, ordnen sie in unser Wertesystem ein und bilden uns unsere eigene Wahrheit.

Menschen neigen auch gern dazu, Wahrheiten zu relativieren. Wenn ich mal unfreundlich zu jemandem bin, habe ich eben mal schlechte Laune. Wenn aber jemand anderes unfreundlich zu mir ist, dann ist er ein Idiot.

Wenn Politiker sich schmieren lassen, sind sie korrupt. Wenn ich bei meiner Steuer ein bisschen schummel, dann ist das doch ok, macht ja schließlich jeder. Nimmt mir jemand die Vorfahrt, ist er ein rücksichtsloses A….l…. Wenn ich, natürlich ganz aus Versehen, jemandem die Vorfahrt nehme, war ich gerade in Gedanken. Außerdem kann der doch auch aufpassen.

Bei uns selbst sehen wir Fehler und Schwächen oft nicht als so schlimm an, wie bei anderen. Wir suchen und finden Entschuldigungen für unser Verhalten. Bei anderen liegt unsere Toleranzgrenze deutlich niedriger. weiterlesen »

Der Wert gesellschaftlicher Wertesysteme

Unsere Gesellschaft ist voll von Wertesystemen, die das Zusammenleben der Menschen regeln sollen.

Religionsgemeinschaften, Parteien, Vereinigungen aller Art haben ihre Wertesysteme, nach denen sie arbeiten und dadurch existieren können. Sie transportieren diese Wertesysteme in die Gesellschaft, werben für sie und können sogar soweit einwirken, dass ihre Systeme als allgemeingültig anerkannt werden.

Wie wertvoll sind diese gesellschaftlichen Wertesysteme für den einzelnen Menschen?

Jeder Mensch hat sein individuelles Wertesystem, das aus Erfahrungen und Erlebnissen im Laufe des Lebens entsteht und sich ständig wandelt. Dem gegenüber stehen Wertesysteme von Gruppen, die oft Verhaltensregeln aufstellen weiterlesen »

Die Würde des Menschen ist unantastbar …

… oder die Überflüssigkeit eines hohen Gutes

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Politiker werden nicht müde, auf das hohe Gut dieses Artikels hinzuweisen, der doch die freiheitliche Grundgesinnung des Staates widerspiegelt.

Was aber ist die Würde? Ist sie unantastbar? Und was genau sagt Artikel 1 des Grundgesetzes aus?

Dass ich mich mit diesen Fragen beschäftige hat einen ganz konkreten Hintergrund. Ich war auf einer Veranstaltung von ehrenamtlich Arbeitenden, bei der es um die Findung eines gemeinsamen Leitbildes ging. In der Diskussion kam der Begriff der Würde auf und die Fragen, was denn die Würde sei und wie man mit ihr umgeht. Ich konnte diese Fragen für mich nicht beantworten und so habe ich mich informiert und mir meine Gedanken gemacht. weiterlesen »

12 Phasen zum Burnout

nach Herbert J. Freudenberger

Der Psychologe Herbert J. Freudenberger (1926 bis 1999) war einer der Ersten, der sich mit Burnout wissenschaftlich befasst hat.

Freudenberger hat den Verlauf eines Burnouts in 12 möglichen Phasen definiert, wobei die Reihenfolge nicht zwingend ist:

  1. sich selbst und anderen stets etwas beweisen wollen,
  2. extremer Ehrgeiz, hohe Erwartungen an sich selbst,
  3. stets überarbeitet, soziale Kontakte und persönliche Bedürfnisse werden vernachlässigt,
  4. das Ignorieren von inneren Problemen und Konflikten,
  5. Zweifel am bisherigen persönlichen Wertesystem („Brauche ich überhaupt mein Hobby, das mir immer so wichtig war?“, „Sind das wirklich meine Freunde?“),
  6. weiterlesen »

Fragen und Antworten zum Thema Burnout

Burnout ist zum Massenphänomen geworden. Was vor etwa 20 Jahren zunächst als Managerkrankheit bekannt wurde, hat längst alle Bevölkerungsgruppen erreicht. Stress – Burnout – Depression, diese drei Begriffe werden oft im Zusammenhang genannt und oft auch verwischt. Die nachfolgenden Fragen und Antworten sollen dazu beitragen, mehr Klarheit in die Burnout-Diskussion zu bringen.

Was ist Stress? Was ist Burnout?

Burnout bezeichnet ein vegetatives Überlastungssyndrom. Dauerhafter Stress kann zu einem Burnout führen. Der Begriff Stress ist jedoch sehr allgemein. Die Faktoren, die Stress auslösen und zu einem Burnout führen können, heißen Stressoren. Stressoren können sowohl von außen auf den menschlichen Organismus einwirken, als auch aus dem Menschen selbst kommen.

Eine eindeutige Definition des Begriffes Burnout gibt es nicht. weiterlesen »

Verantwortung

Ich habe mal nachgedacht. Trage ich mit dem, was ich hier auf meiner Internetseite schreibe, Verantwortung? Ja und Nein. Klar bin ich verantwortlich für das, was ich schreibe. Juristisch gesehen. Und auch auf mich selbst bezogen.

Ich bin verantwortlich für mich und damit dafür, dass das, was ich schreiben auch meinen Überzeugungen und Wertesystem entspricht. Integrität nennt man das.

Aber bin ich auch verantwortlich für das, was die Leser meiner Beiträge aus diesen herauslesen oder hineininterpretieren? Nein. Ich habe keine Verantwortung für andere Menschen, für niemanden. Und schon gar nicht dafür, was andere Menschen in meine Texte interpretieren noch, was sie mit anstellen. weiterlesen »

Thema des Monats Mai 2016: ERFOLG & GLÜCK

Die drei tanzenden Schweine von Sausedlitz

Erfolgreich sein – glücklich sein. Auf der Sonnenseite des Lebens stehen, alles haben, was man sich wünscht. Keine Sorgen, keine Nöte. Anders herum gesagt: Wer nicht alles hat, wer nicht bekommt, was er sich wünscht, ist erfolglos und unglücklich? So ist es sicher nicht. Und damit öffnet sich ein Widerspruch – der Widerspruch zwischen dem gesellschaftlich verstandenen Erfolg und Glück und dem persönlichen Verständnis von Erfolg und Glück.

Was ist Erfolg? Was ist Glück? Zuerst sind es zwei Begriffe, die im individuellen Wertesystem jedes Menschen vorkommen, auf seine ganz persönliche Weise. Es sind auch Begriffe der Soziologie, der Psychologie, der Ökonomie, der Religion, die ihr Ende in der allgemeingesellschaftlichen Vorstellung von Erfolg und Glück finden. Erfolg und Glück sind nicht vergesellschaftungsfähig. Sie sind und bleiben individuell.

Die Glücksforschung ist zu der Erkenntnis gelangt, dass Menschen nach Glück streben und dass dieses oberste Ziel des Menschen mehr als bloße Einkommenserzielung ist. Einfacher gesagt, glücklich sind wir, wenn wir uns gut fühlen, und wen wir uns schlecht fühlen, so bedeutet das Elend oder Not.

Blicklicht-Leben beschäftigt sich im Monat Mai 2016 mit den Begriffen Erfolg und Glück. Freuen Sie sich auf interessante Beiträge zu diesem Thema. weiterlesen »

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