September 2019

Das einzig Beständige ist der Wandel

Oder: Was ist ein Plan eigentlich wert?

Heraklit soll das so, oder so ähnlich gesagt haben. Und er hatte recht. Du kannst planen und vordenken und nochmal planen und noch weiter vordenken. Am Ende kommt es dann doch oft anders, als was du dir so zusammengeplant hast.

Brauchst du dann überhaupt noch einen Plan? Kannst du nicht einfach alles laufen lassen und sehen, was kommt?

Das ist schon fast eine philosophische Frage. Du kannst alles laufen lassen und schauen, was kommt. Manche Menschen leben so und sind glücklich damit. Doch irgendwie scheint es einige Menschen angeboren oder mitgegeben zu sein, einen Pan zu haben. Man will doch schon ein bisschen wissen, wohin die Reise geht.

Aber mit dem Wissen ist das so eine Sache. Du weißt nur das, was du erlebt hast. Wissen in der Zukunft weiterlesen »

Nachdenken über die Zukunft

Es kann sinnvoll sein, über die Zukunft nachzudenken, und gleichzeitig ist es auch irgendwie sinnlos. Niemand kann die Zukunft voraussagen, niemand hat die berühmte Glaskugel. Also, wozu über Dinge nachdenken, die man gar nicht wissen kann?

Es kann sinnvoll sein, über Dinge nachzudenken, die sich langfristig auf unser Leben auswirken. Manche Dinge brauchen Zeit, ehe sie verwirklicht sind. Und deshalb kann es sinnvoll sein darüber nachzudenken, was in zwei Jahren, fünf Jahren zehn Jahren ist, wie das Leben sein soll.

Wer erfolgreich sein will, braucht weiterlesen »

Kalenderblatt 1. Woche 2019

Zukunft: die Ausrede all jener,
die in der Gegenwart nichts tun wollen.

Harold Pinter (1930 bis 2008),
britischer Theaterautor und Regisseur

Der Blick in die Kristallkugel

Wer wünscht sich nicht, einmal in die Kristallkugel schauen zu dürfen um die Zukunft zu sehen. Geht nicht.

Was wir für unsere Zukunft tun können ist, mit Wahrscheinlichkeiten zu arbeiten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es morgen so bleibt, wie es heute ist. Es ist weniger wahrscheinlich, dass in 5 Jahren noch alles so ist, wie es heute ist. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass in 10 Jahren noch alles so ist, wie es heute ist.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich irgendwann in der Zukunft Dinge verändern. Wenn du das berücksichtigst, ergeben sich zwei Dinge: weiterlesen »

Lass deine Vergangenheit hinter dir

Manche Menschen leben ständig in ihrer Vergangenheit. Früher war alles besser oder sie können nicht loslassen, was passiert ist – die Vergangenheit ist ja so wichtig. Wir die Vergangenheit nicht ändern. Wir können aber viel aus ihr lernen, aber nur, wenn wir die Vergangenheit loslassen.

Aus der Vergangenheit zu lernen bedeutet, sich von ihr zu entfernen, sie aus einer Metaposition zu betrachten. Nur so können wir erkennen, welche Fehler wir gemacht haben oder welche Dinge gut waren.

Die Gegenwart ist wichtiger, als die Vergangenheit, denn in ihr leben wir. Wir können manche Dinge in unserer Gegenwart nicht ändern, aber wir können mitgestalten. Wir unsere Gegenwart erleben und genießen.

Die Zukunft ist auch wichtig. Wir können sie nicht voraussehen, weiterlesen »

Kalenderblatt 35. Woche 2018

Die Zukunft kann man
am besten voraussagen,
wenn man sie
selbst gestaltet.

Alan Kay (*1940),
US-amerikanischer Informatiker

Kalenderblatt 27. Woche 2018

Mehr als die Vergangenheit
interessiert mich die Zukunft,
denn in ihr gedenke ich zu leben.

Albert Einstein (1879 bis 1955),
deutscher Wissenschaftler

Der Sinn einer Reise …

… ist nicht das Erreichen des Ziels, sondern die Reise. Den Satz habe ich letztens gelesen. Das gilt auch für das Leben.

Manchen Menschen haben große Ziele und fokussieren sich auf genau diese. Sie vergessen aber, darüber nachzudenken wie sie am besten und leichtesten an ihr Traumziel kommen und rackern sich ein Leben lang ab. Am Ende sind sie unglücklich, weil sie ihr Ziel nicht erreicht und ihr Leben nicht gelebt haben.

Eine Reise ist entspannt, wenn sie fließend passiert. Locker und leicht, ohne Stress und Hektik, mit Pausen. Für das Leben gilt, wer in Fluss kommen will, kann das nicht erzwingen. Anstrengungen funktionieren hier nicht. Wer verbissen an eine Sache herangeht, wird das Ziel nicht erreichen.

Bei Reisen geht es heute meistens darum, irgendwohin zu kommen. Mit Auto, Zug oder Flugzeug heute kein Problem. Doch im Leben haben wir keinen ICE, weiterlesen »

Mythos Multitasking

Jahrelang wurde Arbeitnehmern eingeredet, nur wer multitaskingfähig ist, ist ein guter Arbeitnehmer und fit für die Zukunft. Tausend Dinge tun, gleichzeitig, und dabei auch noch effizient sein und lächeln.

Blödsinn. Der Mensch ist nicht multitaskingfähig. Wer das nicht glaubt, kann das in einem Selbstexperiment testen. Machen Sie folgende Dinge gleichzeitig:

  • Essen kochen,
  • Telefonieren,
  • Teppich saugen.

Das geht. Doch zu welchem Preis? Bin ich am Herd, kann ich den Teppich nicht saugen, sauge ich den Teppich, kann ich dem Telefongespräch nicht folgen und telefoniere ich, kann es sein, dass das Essen anbrennt. weiterlesen »

Akzeptieren, annehmen oder zulassen?

Die deutsche Sprache hat so ihre Tücken, vor allem auch dadurch, weil sie mit Fremdworten gespickt ist.

Ich schreibe öfters, man soll Dinge und Situationen annehmen, weil sie in dem Moment, wo sie passieren, nicht zu ändern sind. Ich sage auch manchmal, man soll Dinge, die einem nicht passen, nicht akzeptieren. Annehmen ja – akzeptieren nein? Sind annehmen und akzeptieren zwei verschiedenen Dinge.

Was macht man, wenn man in der deutschen Sprache nicht weiter weiß? Man schaut in den Duden. Und das habe ich getan:

Akzeptanz kommt vom lateinischen „accipere“ und das heißt so viel, wie „für gutheißen“, „annehmen“, „billigen“. Das zugehörige Verb akzeptieren wird verstanden als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein. weiterlesen »

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