Sprache & Kommunikation

Verlässlichkeit

Viele Menschen schätzen Verlässlichkeit. Dinge laufen immer gleich ab, keine Überraschungen, Erwartungen werden automatisch erfüllt. Dinge laufen immer so ab, wie wir sie kennen. Das gibt uns Menschen ein Gefühl von Sicherheit.

Wenn Verlässlichkeit fehlt, kommen wir aus dem Tritt, werden unsicher, ungeduldig, fühlen uns vernachlässigt, nicht verstanden. Missverständnisse und Ärger sind die Folgen.

Andere Menschen sind nicht dazu da. Meine Erwartungen zu erfüllen und mir mit meiner gewünschten Verlässlichkeit ein sicheres Leben zu bieten. Umgekehrt muss ich das für andere Menschen auch nicht tun. Wie entkommt man diesem Dilemma, wenn man doch auf Verlässlichkeit setzt?

Durch Reden. Anderen sagen, was ich mir wünsche, wohlgemerkt – wünsche, nicht was ich erwarte. Sagen, was mir wichtig ist. Andersherum Grenzen setzen und klare Ansagen machen, wenn sich ein Mensch von mir Verlässlichkeit wünscht, die ich ihm nicht geben kann oder will.

Sicherheit entsteht dadurch, dass ich mich darauf verlassen kann, mit Menschen über meine Wünsche und Bedürfnisse reden zu können und gehört zu werden.

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Autor: Mirko Seidel am 26. Okt 2019 08:38, Rubrik: Sprache & Kommunikation, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,

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