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Zufriedenheit kommt durch Haben und Wollen

Zufriedenheit braucht zwei Strategien:

  1. Ich habe, was ich will
  2. Ich will, was ich habe

Strategie 1 heißt – ich besorge mir das, was ich haben will. Legal, ich muss es selber tun. Doch Vorsicht. Nicht wenige Menschen wollen Dinge, die ihnen nicht gut tun und die in ihr Leben gar nicht passen. Das teure Auto, die schicke Wohnung, das dicke Bankkonto. Dingen hinterherzuhecheln, die ich nicht erreichen kann oder gar nicht gut für mich sind, führt nicht zu Zufriedenheit, ganz im Gegenteil.

Strategie 2 heißt – ich nehme bewusst wahr, was ich habe im Leben, wertschätze es und genieße das Gute im Leben. Gern übersehen wir alltägliche Gute, weil es selbstverständlich ist. Dankbarkeit wird immer mehr zum Fremdwort.

Es gehört auch dazu, das nicht so Gute anzunehmen, was im Moment da ist. Auch in der noch so miesesten Situation liegt ein Geschenk – oft ist es das Geschenk der Erkenntnis. Wer das Geschenk nicht sieht, der kann sich wenigstens sagen: „Es ist wie es ist und ich kann es im Moment nicht ändern. Deswegen nehme ich es an, konzentriere mich auf die guten Dinge in meinem Leben.“ Annehmen dessen, was ich nicht ändern kann, kann zu Zufriedenheit führen.

Was ist mit den Dingen, die wir im Leben nicht mehr wollen? Hier greift Strategie 1 – überlege, was du anstelle dessen haben willst und hol es dir.

Klingt alles schwer, es muss – wie das Meiste im Leben – trainiert werden.

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Autor: Mirko Seidel am 17. Mai 2018 09:10, Rubrik: Themen, Zufriedenheit, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,

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